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Mehr als nur Elefanten! Meine ultimativen Safari-Tipps für den Addo Elephant National Park, Südafrika

  • Wibke Helfrich
  • 13. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Nov. 2025

Viel mehr als Elefanten! Der Addo Nationalpark bei Port Elizabeth am Eastern Cape von Südafrika ist der einzigen Ort der Welt, an dem du die Big 7 an einem Tag bei einer Safari sehen kannst.

Südafrika Addo Nationalpark Elefant Safari Wasserloch

„Mal sehen, ob wir heute Elefanten sehen“. Headman, Ranger im Addo Elefanten Nationalpark am Ostkap Südafrikas, springt gut gelaunt in den speziell für Safaris umgebauten Jeep. Wie in einem kleinen Amphitheater ist jede Sitzreihe etwas höher als die nächste, so dass man von jedem Platz eine perfekte Sicht hat - wenn man denn Tiere sieht ...

Südafrika Addo Nationalpark Elefant Safari Ranger Jeep
„Das hier ist Wildnis und kein Zoo. Man weiß nie, ob und welche Tiere man sehen wird!“

warnt der Guide, als der Jeep vom Parkplatz des Addo Main Camps rollt. Aber übertreibt maßlos. Die Chancen hier ein Elefanten zu sehen sind fast bei 100 %.


Der Addo ist der drittgrößte Nationalpark Südafrikas und berühmt für seine riesigen Elefantenherden, die man bei einer Safari beobachten kann. 1931 lebten in dieser Region nur noch elf der größten Säugetiere der Erde. Elfenbeinjäger und ehrgeizige landwirtschaftliche Projekte hatten die meisten von ihnen ausgerottet. Diese harten Zeiten sind für die Dickhäuter zum Glück vorbei. Bei einer geführten Tour oder mit dem Mietwagen kann man heute über 600 Elefanten an den Wasserlöchern beim Planschen zuschauen.

„Morgens und abends sind die Chancen höher, Löwen zu sehen. Elefanten sieht man am besten mittags, an einem heißen Tag - dann kommen sie zur Abkühlung an die Wasserlöcher.“

Schon von weitem sehen wir einige Elefanten am Wasserloch. Wie zum Spaß saugen sie das kühle Nass mit ihrem Rüssel auf und blasen es anschließend in einer Fontäne in die Luft.

Bis zu 200 Liter Wasser trinken sie täglich und als Herdentiere stehen sie gerne so dicht beieinander, dass sie sich berühren können. Besonders die Kleinen suchen die Nähe ihrer Mutter, die auch immer ein Auge auf den Nachwuchs hat. Jede Herde wird von einer älteren Kuh, der Matriarchin, angeführt, die Gruppen bestehen aus Familienmitgliedern und deren Nachwuchs.

Während sich Headman als wandelndes Lexikon für Elefantenfragen entpuppt,

Wir fühlen wir uns wie in einem Tierfilm im XXL-Format.

Immer neue Elefanten kommen zum Wasserloch, ihre großen Füße wirbeln beim Laufen Staub auf und ihre großen Ohren schwingen bei jedem Schritt bedächtig mit.

Südafrika Addo Nationalpark Elefant Safari Fotografin Wibke Helfrich

"Ein Elefant frisst 200 bis 300 Kilo am Tag - kein Wunder, dass er 16 Stunden mit Fressen beschäftigt ist.“

„Wurden ihnen die Stoßzähne entfernt?“, will einer der Touristen wissen. Tatsächlich fällt auf, dass die meisten Elefantenbullen relativ kleine Stoßzähne haben, die Elefantenkühe haben oft gar keine. Auch darauf hat Headman eine Antwort: „Das liegt wahrscheinlich daran, dass in der Vergangenheit vor allem Bullen mit großen Stoßzähnen gejagt wurden, die dadurch nur eine geringe Chance hatten, sich fortzupflanzen. Und das hat über die lange Zeit zu einer künstlichen Selektion geführt.“


Seit 2005 gehören auch die Inselgruppen Bird und St. Croix sowie ein kleines Meeresschutzgebiet zum Addo Nationalpark. Hier können Besucher Kaptölpel und Brillenpinguine bewundern. Weltweit einmalig ist, dass man im erweiterten Addo Nationalpark die „Big 7“ an einem Tag sehen kann: vor der Küste tummeln sich der Südliche Glattwal und der Weiße Hai!

Alles zu der Bootstour findest Du in meinem Blogpost: Südafrika: Whale Watching, Delfine & Pinguine in Port Elizabeth

Info:

Allgemeine Informationen zu Südafrika findest du hier.

Auf der Seite vom Addo Elephant National Park findest du alle Informationen über den Park. Hier kannst du auch eine detaillierte Karte runterladen.


Anreise:

Flüge nach Gqeberha mit Umsteigen in Johannesburg gibt es ab 560€ z.B. mit Condor oder Lufthansa.



Mietwagen für eine Woche ab 110€ z.B. bei www.billiger-mietwagen.de.


Beste Reisezeit:

Die Temperaturen bewegen sich zwischen durchschnittlich 19 Grad im südafrikanischen Winter von Mai bis September und 25 Grad von Dezember bis Februar.


Übernachten:

Im Addo Elephant Nationalpark gibt es acht verschiedene Camps und Lodges, die bei SANParks buchbar sind.


In der Nähe des Addo Main Camps liegt das Bellevue Forest Reserve. Besonders schön ist hier die Elephant Lodge No. 5 mit eigener Terrasse (bellevueforest.co.za).


Eine ausgefallene Übernachtung ist in einem Leuchtturm am sturmumtosten Sandstrand von Cape Recife möglich. Der Turm wurde zu einer Unterkunft mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche und Bad umgebaut


Das No. 5 Boutique Art Hotel im Art-déco-Stil liegt in Gqeberha im schicken Vorort Summerstrand nahe der Strandpromenade, weniger als 10 Minuten vom Flughafen entfernt.


Essen:

Gehobene Küche und Cocktails direkt am Wasser findet man im Ginger Restaurant in Gqeberha).

Barney's Tavern am Shark Rock Pier direkt über dem Meer bietet typisches Pub-Food in entsprechender Atmosphäre-

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