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  • Sansibar - weisse Strände, türkisblaues Meer und grüne Palmen

    Schon alleine der Name Sansibar klingt verheissungsvoll … Eine Insel im indischen Ozean nahe an Afrika, aber mit deutlich arabischen Einflüssen. In Stonetown hängen kunstvoll verzierte Balkone von alten Gebäuden über die engen Gassen. Hinter kunstvoll gearbeiteten Steintüren eröffnen sich Bazare und einmalige Gasthäuser. Auf dem Land bearbeiten Bauern ihr Reisfelder und in den Gärten wachsen fremde Kräuter und Gewürze. Am Strand eröffnet sich eine idyllische Szenerie: Pudernder, schneeweisser Strand geht sanft in das türkisblaue Wasser über, Fische flicken unter den Palmen ihr Netze - hört sich das an wie das Paradies? Das ist es auch ein bisschen - allerdings inzwischen touristisch einigermassen gut erschlossen :;) Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Reisetips: Tansania gilt als eines der sichersten Reiseländer Afrikas. Informationen zu Gesundheitsvorsorge, Einreise und politischer Situation gibt die Botschaft der Vereinigten Republik Tansania in Bonn. www.tanzania-gov.de Ein Visum kann man bei der Ankunft für 50 Dollar bekommen. Wer das im Vorfeld erledigen möchte, wendet sich an die Botschaft. Fliegen: Die beste Reisezeit ist Juni bis Oktober und Dezember bis März. Condor fliegt einmal wöchentlich ab ca. 800 Euro von Frankfurt direkt zum Kilimandscharo International Airport oder nach Sansibar. Unterkünfte: Ein erstklassiger Anbieter für Safaris ist Africa-Travel- Resource. Die Internetseite ist informativ, allerdings nur auf englisch (www.africatravelresource.com). Wir fanden die Strandhütten am Matemwe Beach einfach traumhaft. Sie sind blitzsauber und bieten Stille und Erholung - hier hört man nur das Meer rauschen. www.matemwebeach.com #Tansania #Sansibar #Meer

  • Guernsey - a walk on the mild side

    ​​"Ahhh Deutsche - ihr habt damals meinen Grossvater im Krieg erschossen!" Kaum rollen wir mit unserem (unverkennbar in Deutschland zugelassenen) VW Bus auf den Campingplatz kommt uns schon der Campingplatzbesitzer mit diesem Kommentar entgegen. Kein besonders vielversprechender Start denke ich mir gerade, als der kräftige Herr ausgelassen zu kichern anfängt. "Mein Opa schlief in der ersten Etage im Bett, als ein deutscher Soldat unten sein Gewehr putzte. Leider war das Ding nicht entladen und so passierte das Unglück" Ungläubig schaue ich an … "Doch wirklich" versichert er mir, "Du kannst es im Museum nachlesen." Immer noch amüsiert über unseren betroffenen Gesichtsausdruck füllt er unsere Papiere aus. Der Campingplatz ist klein und gemütlich auf einem kleinen Hügel rund um ein altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert gelegen - nicht weit vom Meer entfernt. Unser Bus darf sich auf einer grossen grünen Wiese ausruhen, während wir erst mal die nähere Umgebung zu Fuss erkunden. Kilometerlang kann ma an verschiedenen Buchten mit Sandstränden und türkisblauen Wasser lang wandern.​​ Am nächsten Tag machen wir uns erst Mal daran die hübsche Inselhauptstadt St. Peter Port zu erkunden - uns erwartet eine Szenerie, wie aus einem englischen Bilderbuch: Mit bunten Wimpeln geschmückte Gassen winden sich über dem Hafen den Berg hinauf. Alles ist blitzblank, standesgemäß angezogene Engländer flanieren in Strohhüten durch die Strassen, während auf dem Market Square eine Band spielt. Irgendwie kommt man sich zwischen Frankreich und England vor - was man auch ist. Französischer Champagner und Schokolade, englische schnörkelige Fensterfronten und das Gefühl in der Zeit zurück gereist zu sein. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Ein wunderschöne Küstenwanderung führt vom Südzipfel des Hafens von St Peters Port an der "La Vallette Promenade" vorbei, durch den "Bluebell Wood" immer an der Küste entlang. Erster Stop ist am Traumstrand "Fermain Beach" mit gleichnamigen Café direkt am Meer. Hier sich wieder vom Blick und Cider loszueisen erfordert schon einiges an Willensstärke … aber es lohnt sich, deshalb aufstehen und weiter geht es munter die Küste entlang. Der Weg schlängelt sich einmal um die Halbinsel von Jerbourg: Steile Klippen fallen senkrecht ins Meer und besonders in der Abendsonne ist die Stimmung hier gigantisch. Nach der Bucht von "Petit Port" laufen wir rechts in das Dorf St Martin bis wir die Hauptstrasse erreichen. Von hier fahren regelmässig Buse zurück nach St Peter Port. Wer die 15km nicht komplett laufen will, kann an der Halbinsel abkürzen. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Info: https://www.visitguernsey.com Hinkommen: Um im eigenen Wohnwagen/Bus zu schlafen, muss man vorher ein Permit beantragen. Leider muss man sich dafür vorher für einen Campingplatz entscheiden auf den man übernachten will. Dieser kümmert sich dann Wiederrum um das Permit. Man kann das Permit auch selbst auf dieser Seite beantragen. Schlafen: Das Blue Horizon Hotel liegt malerisch im Dörfchen St Martin in einem Garten gelegen - nicht weit entfernt verläuft der Küstenweg. Le Mont Durand, St Martins, Guernsey, GY4 6DJ, info@bluehorizonguernsey.com, +44 (0)1481 238639 Die Vaugrat Campsite liegt nur ein paar Gehminuten vom Meer entfernt an der Nordwestküste Guernseys. Route de Vaugrat, St Sampsons, Guernsey GY2 4TA, +44 (0)1481 257468 #Guernsey #Kanalinseln #Wandern #England

  • Martinique - tropische Überraschung

    Pole Position in Martinique - nein, es ist keine Fototapete! Die französische Insel Martinique ist ein karibischer Traum wie aus dem Bilderbuch! Weiße, menschenleere Strände, türkisfarbenes Meer und eine breite Palette an Outdoor-Aktivitäten. Hier findest Du Alles was Du wissen musst. Unsere Scheibenwischer quietschen so hektisch über die Windschutzscheibe, dass ich fast Angst habe, dass sie gleich wegfliegen — aber sehen können wir trotzdem nicht viel. „Na so habe ich mir meine Flucht vom deutschen Winter nicht vorgestellt …“ denke ich gerade, als das Prasseln von oben so abrupt aufhört, als hätte gerade jemand einen Wasserhahn zugedreht … und Simsalabim funkeln auch schon die Sterne am nächtlichen Himmel. So sind sie die Tropen: immer für eine Überraschung gut! Im Dunkeln fahren wir über die gut ausgeschilderte Autobahn zu unserer Unterkunft und Sobald wir die Autotür öffnen, empfängt uns eine unglaubliche Geräuschkulisse: ein Quaken, Zirpen und Pfeifen, das einem in Sekundenschnelle klarmacht: Du bist nicht mehr in Deutschland, sondern irgendwo ganz weit weg … Wahrscheinlich hilft es auch, dass ein warmer Wind vom Meer kommt und sich das Geräusch der Wellen sanft in die anderen Klänge mischt … Das Schönste, wenn man Nachts an einem neuen Ort ankommt, ist, dass man am nächsten Morgen visuell völlig unbelastet auf Entdeckungstour gehen kann. In unserem Fall werden wir von dem atemberaubenden Blick fast überwältigt: Das türkisblaue Meer rollt in sanften Wellen an einen Strand, wie aus dem Bilderbuch Schneeweisser Sand, Kokospalmen die sich über das Wasser biegen und kein Mensch in Sicht! 200 Meter von der Küste entfernt, steht ein einzelner Fels, der Rocher le Diamante und zur Rechten fallen die steilen Hänge des ehemaligen Vulkans Morne Larcher senkrecht bis zur Brandung hinab. Ein absoluter Traum! Aber Martinique hat viel mehr zu bieten, als nur Traumstrände — die Insel ist genauso abwechslungsreich, wie ihr Wetter. Der nette Herr von der Tourist-Information, die es in jedem größeren Städtchen gibt, überhäuft uns mit Karten und Broschüren: Segeln, Klettern, Canyoning, Windsurfen, Wellenreiten, Mountainbiken, Wandern, Paragliding, Kayaken, Reiten oder Tauchen. Alles ist hier möglich. Da wir von der Auswahl überwältigt sind, schnappen wir uns erst Mal die gratis Wanderkarte auf der die 38 schönsten Wanderungen eingezeichnet sind. Gut übersichtlich mit Schwierigkeit, Länge, Startpunkt, Höhenmeter, einer Beschreibung der Strecke und der Vegetation. Alles auf Französisch. Martinique ist ein eigenständiges Department von Frankreich, also sozusagen Europa — Das hat viele Vorteile: super ausgebaute Straßen, Euro als Währung, französische Supermärkte, kaum Kriminalität, aber eben auch mit der französischen Eigenheit keine andere Sprache zu sprechen. Aber letztendlich schadet es ja nicht das etwas eingestaubte Schulfranzösich auszupacken und einfach loszuplaudern — die Bewohner Martiniques sind super freundlich und sehen über Aussprache und Grammatikfehler nonchalant hinweg. Unsere erste Wanderung führt uns auf den Morne Larcher den Berg den wir morgens schon vom Strand aus bewundern konnten. Drei Stunden für 2,5 Kilometer und 400 Höhenmeter kommt uns fast ein bisschen übertrieben vor, aber für einen kleinen Ausflug noch mit Jetlag in den Beinen genau das Richtige — denken wir! Die Wahrheit ist, die 400 Höhenmeter gehen fast senkrecht den Berg hinauf — immer über große Felsbrocken nach oben. Normalerweise ist es in Martinique nie drückend heiß, aber hier zwischen den Bäumen, wo uns der kühlende Wind nicht erreicht, steht die Luft. Und damit auch die Feuchtigkeit, so dass wir nach wenigen Minuten so aussehen, als hätten wir gerade frisch geduscht. Gerade als ich denke „So, jetzt habe ich aber genug von Bäumen und Steinen.“ haben wir endlich die Bergkuppe erreicht und werden mit einem traumhaften Blick über die Küste belohnt: türkises Wasser, weisser Sand und grüne Berge so weit das Auge reicht. Auf der anderen Seite des Bergrückens können wir entweder zurücklaufen, auf den Bus warten oder den Daumen nach oben haltend an der Straße rumlungern. Wir wählen die dritte Option und werden sofort belohnt: Das erste Auto mit einer älteren Dame fährt sofort rechts ran und nimmt uns mit zurück zum Ausgangsort unserer Wanderung. Unsere Fahrerin kommt eigentlich aus Lyon ist aber schon vor 30 Jahren nach Martinique gezogen — wegen des Wetters — wer kann es ihr verdenken? Apropos Wetter: Am nächsten Tag beschließen wir den mit 1397 Meter höchsten Berg der Insel zu besteigen. 1902 hat der Vulkan Pelée noch eine Spur der Verwüstung hinterlassen als er ausbrach und das 7km entfernte St Pierre völlig zerstört. Damals galt die Stadt noch als Perle der Karibik — heute ist eher ein Schatten ihrer Blütezeit. Da der Vulkan sich seit den 30er Jahren friedlich verhält, ist er inzwischen ein beliebtes Wanderziel. Wir wählen die schnellere, steilere (wir haben jetzt ja schon Übung …) Variante die von L’Ajoupa Bouillon startet. Bouillon heisst ja auf deutsch Brühe und genau das empfängt uns sobald wir von der sonnigen Küste in die Berge im Landesinneren fahren: ein dicke Suppe! Der Nebel ist so dicht, dass ich kaum die Hand vor den Augen sehen kann. Im Nieselregen stapfen wir durchs Grau, das nur ab und zu von einem riesigen Baumfarn unterbrochen wird, der genau auf dem Wanderweg steht — sonst hätten wir ihn nicht gesehen … Obwohl der Weg steil bergauf geht, führt doch der beißende Wind und der Regen dazu, dass unsere Gipfelpause eher kurz ausfällt. Wir können außer Nebel sowieso nichts sehen und sind froh wieder in wärmere Gefilde zu kommen. Nur wenige Kilometer weiter Richtung Küste scheint wieder die Sonne und es ist mollig warm. Wir sitzen am Strand und schauen auf den Berg von dem wir gerne die Aussicht über die gesamte Insel genossen hätten: Bei einer Länge von 73km und einer Breite von 39km ja eigentlich sehr übersichtlich, aber der Vulkan hat sich trotzig seine Nebelmütze aufgezogen, die er auch während unseres ganzen Aufenthalts nicht mehr abnimmt. Jeden Morgen schauen wir, ob der Gipfel frei ist und jeden morgen aufs neue ist er wolkenverhangen. Glücklicherweise ist das Wetter an der Küste, bis auf ein paar kurze Schauer, immer sonnig und so beschließen wir, da es mit der Höhe nicht geklappt hat, es mit der Tiefe zu versuchen: Glaubt man Reiseführern und Bekannten, dann muss man in der Karibik vor allem eines: Tauchen! Auch ohne Tauchschein kann man einen Schnuppertauchgang machen, der einem einen guten Einblick in die Unterwasserwelt gibt. Carine meine Tauchlehrerin kommt eigentlich aus Colmar hat aber bereits vor acht Jahren, verständlicher Weise beschlossen, dass die Baggerseen im Elsass nur halb so schön sind wir das Meer in Martinique und vor allem ist das Baggerseewasser auch eher nur ein drittel so warm … Unser Tauchgang findet bei einer angenehmen Badewannentemperatur von 27 Grad statt! Kaum springen wir ins Meer muss ich zugeben, dass ein Tauchgang doch noch etwas anderes ist, als Schnorcheln — irgendwie habe ich das Gefühl mitten drin zu sein — sozusagen Schnorcheln in 3D. Tauchen ist Schnorcheln in 3D. Die Welt unter Wasser ist nicht nur schillernd bunt, sie ist eine Oase der Ruhe. Fische, Algen, Korallen, alles wiegt sich gemächlich in den Wellen. Wenn man die Luft anhält, kann man sogar die bunten Fische an den Korallen knabbern hören. Carine legt ihre Hände aufeinander und rudert mit kleinem Finger und Daumen: ein klares Zeichen für Schildkröte! In einem Garten aus Korallen entdecke ich das ein Meter grosse Prachtexemplar. Gemächlich schaut sie mich an und kaut in aller Seelenruhe weiter. Gerade haben wir unseren Aperitif bestellt, als das Wetter mal wieder in Sekundenschnelle von Sonne auf Regen umstellt. Nach einer Minute ist alles pitschnass aber auch schon wieder vorbei … nach 5 Minuten ist im strahlenden Sonnenschein fast alles wieder trocken, nur ein quietschbunter Regenbogen erinnert an das kurze Wetterintermezzo … so sind sie die Tropen: immer für eine Überraschung gut! Allgemeine Auskünfte: www.accueil-martinique.fr ist die offizielle Seite der verschiedenen Tourist-Informationsstellen. www.martinique.org gibt mit vielen Bildern einen guten Überblick, was man Alles auf der Insel erleben kann. Internationale Vorwahl: +596 Währung: Euro Anreise: Die Einreise ist für EU-Bürger mit einem Personalausweis möglich. Falls Sie während des Urlaubs andere Inseln besuchen wollen, benötigen Sie einen Reisepass. Seit neustem fliegt die Condor Fort de France drei Mal wöchentlich direkt ab Frankfurt. Flüge gibt es ab 700€. Airfrance und Corsair bieten Direktflüge ab Paris Orly. Ein Europa-Spezial Ticket der Deutschen Bahn in die französische Hauptstadt gibt es ab 39€. Vom Bahnhof geht es mit der Metro und dem Orlybus zum Flughafen Orly. Natürlich kann man auch nach Paris fliegen — dort muss man dann aber auch den Flughafen wechseln. Reisezeit: Obwohl Martinique das ganze Jahr schön tropisch warm ist, gibt es doch eine Trocken- (Dezember-Mai) und eine Regenzeit (Juni-November). Den August und September gilt es zu meiden, denn hier kommen zu den sintflutartigen Regenfällen auch noch der ein oder andere Wirbelsturm. Übernachten: Auf www.locations-vue-turquoise.com findet man Ferienwohnungen, Bungalows und Villen in allen Preisklassen auf ganz Martinique – meistens allerdings nur wochenweise. Hotel de L'Anse-Bleue liegt einmal vom wunderschönen Strand über die (nicht sehr stark befahrene) Strasse von Diamant Richtung Anse d'Arlet. Die Bungalows liegen verteilt in einem grossen Garten mit Pool und haben alle eine offene Küche und Terrasse. Es gibt auch Zimmer für Bed & Breakfast, die ich allerdings ein bisschen dunkel fand. Marie Hélène spricht ein bisschen Englisch – ihre Kolleginnen eher nicht. Tel: 0596 76 21 91; www.hotel-anse-bleue.com B&B ab 70€, Bungalow ab 80€; Le Diamant Das ehemalige Gutshaus einer Kakao- und Kaffeeplantage Habitation Anse Couleuvre steht nach eigenen Angaben am Ende der Welt - ich wusste gar nicht, dass das Ende der Welt so schön ist! Die vier Zimmer sind geschmackvoll renoviert, der Garten riesig, das Meer in 5 Minuten zu Fuss zu erreichen und die Ruhe unschlagbar! Tel: 0596 52 97 74, Le Prêcheur DZ mit Frühstück 140€ Im Domaine Robinson kann man in einem Baumhaus am schwarzen Strand ganz in der Nähe von Anses d'Arlet mit Blick aufs Meer schlafen. Nachts auf dem Bett zu liegen, die Wellen und die Geräusche des Waldes zu hören, war der absolute Traum. Tel: 0596 68628; www.domainederobinson.com; Anses d'Arlet Baumhaus ab 100€, Bungalows ab 85€ Essen: Ein unauffälliges Strassenschild weist den Weg zur Strandbar New Cap, kurz nachdem man den Strand von Le Diamant in Richtung Anses d'Arlet passiert hat. Was soll jetzt noch kommen, fragt sich der hungrige Besucher … und dann taucht dieses nette kleine Restaurant direkt am Strand auf. Ob man sich zuerst in einem Liegestuhl einen Cocktail mit Blick aufs Meer gönnt, oder gleich in die französisch/kreolische Speisekarte eintaucht, bleibt Geschmacksache … Tel: 0596 76 12 99; Plage de l'Anse Caffard, Le Diamant Tante Arlette ist nicht gerade für Ihre günstigen Preise, dafür aber für Ihren auszeichneten Hummer berühmt. Arlette hat auch 3 kleine Zimmer, die sie mit Frühstück (DZ 60€) vermietet. Tel: 0596 557575; www.tantearlette.com; Grand'Riviere Le Toucan ist ein lustiges buntes Restaurant mit überdachter Terrasse an der Südostküste. Hier habe ich die besten selbstgemachten Accras (Stockfisch-Frikadellen) gegessen. Tel: 0596 742588; Le Vauclin Tauchen: Die Karibik ist ein Tauch- und Schnorchelparadies. Selbst Nichttaucher können bei einem Schnuppertauchgang die Unterwasserwelt erkunden. Carine spricht deutsch, ihr Mann Karim englisch. Das Hotel neben der Tauchbasis wird gerade restauriert - nicht abschrecken lassen, das Tauchcenter ist geöffnet. Tel: 05 96 76 10 65; www.plongeemartinique.fr; Le Diamant Schnuppertauchgang 60€, Normaler Tauchgang mit Tauchschein 50€. Für 375€ kann man mit sechs Tauchgängen samt praktischer und theoretischer Prüfung einen Tauchschein machen.

  • Nationalpark Perito Moreno in Argentinien

    Der Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien liegt zwischen Argentinien und Chile ist einer der größten Gletscher der südamerikanischen Anden. Regelmäßig kalben hausgroße Eisbrocken von der Gletscherzunge in den Lago Argentino. Ein einmaliges Erlebnis. Heute gehört der Gletscher zu den größten Touristenattraktionen Argentiniens, er ist der meistbesuchte Ort des als UNESCO-Weltnaturerbe eingestuften Nationalparks Los Glaciares. Auch interessant: Im Gegensatz zu den anderen Gletschern der Welt scheint der Perito-Moreno-Gletscher nicht zu schmelzen. Bekannt ist der Gletscher vor allem dadurch, dass seine im Lago Argentino endende Gletscherzunge den südlichen Arm des Sees absperrt und aufstaut, der sich dann periodisch entleert. Ein holzsteg führt am Ufer entlang und bietet immer wieder spektakuläre Aussichten auf den 254 km² grossen Eiskoloss. Wenn du willst kannst du hier auch eine Gletschertour buchen. Der 115.000 Hektar große Nationalpark Perito Moreno liegt im Südwesten Argentiniens. Bergige Landschaften mit Seen, Tälern laden zum Wandern ein. Zugegebenermaßen würde ich nicht nur wegen des Gletschers nach Argentinien fliegen, aber der Nationalpark Perito Moreno liegt noch dazu strategisch günstig zwischen dem Nationalpark Torres del Paine in Chile und dem Monte Fitz Roy weiter nördlich … Klickt auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Information Perito-Moreno-Gletscher Anreise: Den internationalen Flughafen El Calafate fliegt als einzige Fluglinie regelmäßig Aerolineas Argentinas mehrmals pro Woche an. Der Gletscher liegt 78 Kilometer von El Calafate entfernt. Von El Calafate nimmt man entweder ein Auto oder den Bus. Die Fahrt dauert vier Stunden. Den Bus kann man problemlos direkt am Busbahnhof in El Calafate buchen. Unterkunft: Das Hotel La Loma ist an sich nichts Besonders, allerdings liegt es sehr zentral in der Nähe des Busbahnhofes und hat einen wunderschönen Innengarten in dem man windgeschützt sitzen kann. Julio A. Roca 8499405 El Calafate+54 2902 49-1016 Das Boutique Hotel La Cantera ist auf jeden Fall schicker und auch noch in Laufweite der Stadt. Das Frühstücksbuffet ist beeindruckend. Reisezeit: Die Saison beginnt meist im Oktober und dauert bis April.

  • Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera - im Inselvergleich

    Die Kanaren im Inselvergleich. Welche ist die Schönste? Gran Canaria, Teneriffa, oder La Gomera? Hier findest Du Infos und Fotos. Der Herbst ist langsam, aber sicher im Anmarsch, da wird es Zeit sich Gedanken über einen adäquaten Rückzugsort für ein verlängertes Sommergefühl zu machen. Ich habe für Euch drei der kanarischen Inseln angeschaut. Hier findet ihr einen Fotovergleich:1. 1. Gran Canaria ist klimatisch in etwa zweigeteilt: In den feuchteren Norden und den trockeneren Süden. So kann es durchaus passieren, dass man am Morgen durch dichten Nebel auf ca 1800 Meter wandern geht, um danach, am Mittag, am Meer in der Sonne zu baden. Highlight hier war für mich die Wanderung in den Bergen rund um den Roque de Nublo. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu Gran Canaria zu starten. 2. Teneriffa besticht durch Superlative: Die größte der Kanarischen Inseln, die bevölkerungsreichste Insel Spaniens und mit dem 3718 Meter hohen Teide hat man ausserdem auch noch den höchsten Berg auf spanischem Staatsgebiet - dieser ist, bei guter Sicht, auch von den anderen Inseln zu sehen und bildet eine formidable Kulisse für Wanderungen, Weinproben und Strandhandtücher. Übrigens ist der Nationalpark rund um den Teide nicht nur in die UNESCO-Liste der Welkulturerbe aufgenommen - er ist auch der zweitmeist besuchte Nationalpark der Welt - wieder so ein Superlativ … Zum Starten der Fotostrecke auf das erste Bild klicken: 3. La Gomera erscheint im Vergleich zu ihren großen Schwestern fast unberührt. 33% der gesammten Inselfläche sind geschützt, die Insel wenig zersiedelt, die Wanderwege gut ausgezeichnet und die Landschaft ein wilder Wechsel zwischen schroffem Fels und flechtenbehangenen Bäumen im Nebelwald. Klicke auf das erste Bild: Nützliche Adressen: Superschöne Fincas gibt es beispielsweise auf fincaferien. de zu buchen. Der Bergverlag Rother bietet zu allen drei Inseln einen gesonderten Wanderführer an. Die Wegbeschreibungen sind so gut, so dass selbst Laien sich zurecht finden … Es gibt auch ganz verschiedenen Wanderungen von kurz bis lang und von leicht bis schwer. Wer organisiert reisen möchte, findet beim DAV-Summit Club bestimmt eine passende Wanderreise. Hier findest Du weitere Blogs über die Kanarische Inseln: 1. Welche der drei Inseln La Gomera, Gran Canaria & Teneriffa ist die beste zum Wandern? - Hier findest Du ganz viele Adressen für Unterkunft, Transport und Restaurants 2. Klettern auf Teneriffa 3. Wanderung durch die Masca Schlucht auf Teneriffa

  • Klettern im Winter: Teneriffa

    Bist du auf der Suche nach einem Klettergebiet für den Winter? Wie wäre es mit den Kanaren? Auf Teneriffa kannst du dann im T-Shirt klettern. … wenn die Gebiete nicht alle in schattigen Tälern wären. Ok … ich sage es gleich am Anfang: Mein Lieblingsgebiet wird Teneriffa - zumindest die Südseite eher nicht. Warum? Der Süden ist touristisch ziemlich verbaut, karg und landschaftlich jetzt nicht super reizvoll. Wahrscheinlich hat es auch nicht gerade zum Kletterglück beigetragen, dass wir eine Wohnung an einer grossen Strasse in der Haupteinflugsschneise vom Flughafen gebucht hatten … aber das sind ja mal nur die Randbedingungen. Die meisten Klettergebiete waren in relativ engen Schluchten mit eher wenig Aussicht. Wenn es schon richtig warm ist, ist diese Lage bestimmt super - ich fand es im Februar oft noch ein bisschen frisch im Schatten. ​​Am ersten Tag waren wir in El Rio. Das Klettergebiet über einer Staumauer (wobei hier inzwischen kein Wasser mehr hinkommt, da weiter oben gestaut wird) hat etwas von Industrieromatik. Allerdings finde ich es eigentlich eines der besseren: Die Touren sind schön lang (25-30 Meter), das Tal ist so breit, dass die Sonne reinkommt und es gibt eine breite Auswahl in den Schwierigkeitsgraden. Die Absicherung war glaube ich ok … Ich hatte einen kaputten Daumen und bin wenig vorgestiegen … von daher ist das jetzt nicht ganz subjektiv … ​​​​Am zweiten Tag waren wir in Arico - dem ​​Hauptgebiet im Süden. Man parkt an einer Brücke von der man schon von oben "Franks Gymnasium" sehen kann - der Sektor für die starken Jungens und Mädels. Sieht toll und hoch aus, aber obwohl meine Schwester sehr stark ist, wollte sie doch lieber erst mal oben in "Rico Ariba" klettern. Das Tal ist ziemlich pittoresk mit grossen Felsbroken an denen man auch bouldern kann. Rechts und links stehen so 15-20 Meter hohe Wände mit Touren meistens von 6a-6c. Die Kletterei fand ich hier super und auch ok abgesichert – ja, ich bin hier auch ein paar vorgestiegen. Wenn die Touren hier ein bisschen höher wären, wäre es top! Ein paar Kilometer weiter im Osten wurde das Klettergebiet "Barranco de Tamadaya" speziel für Anfänger entwickelt. Die schwerste Tour ist eine 6b+. Nicht alle Touren sind allerdings gebohrt, so dass man auch Selbstsicherung legen lernen kann - das brauche ich, als ausgesprochener Sportkletterer, ja gar nicht. Wir fanden die Touren teilweise etwas brüchig. Das Tal ist sehr eng und dadurch, wenn es kalt ist, ziemlich schattig. Highlight sind natürlich die Cañadas. Hier auf 2200 Meter Höhe klettert man mit Blick auf den Teide. Das ist wirklich spektakulär: Lavafelder, rote Felsen, azurblauer Himmel und die Schneemütze des 3718 Berges leuchten hier um die Wette. ​ Du startest vom Parkplatz des Parador und erreicht das erste Klettergebiet auch schon nach ca 10 Minuten. Die Wände sehen verheissungsvoll aus - beim Vorstieg​​ habe ich dann bei Hakenabständen von knapp 10m dann schnell mein Mütchen gekühlt gehabt. Man hätte bestimmt was legen können, aber ich hatte natürlich wieder nichts dabei … Wieder in Deutschland habe ich erfahren, dass die anderen Klettergebiete besser abgesichert sind. Aber mit Fraukes (das ist meine Schwester) Heldenmut und ein paar Umhängeaktionen hatten wir auch so einen Tag Spass. Allerdings war es im Februar deutlich frisch - ich bin selten in langen Unterhosen geklettert, aber hier war es nötig. Im Norden gibt es auch Klettergebiete, aber irgendwie war es im Februar dafür wohl zu kalt, oder zu regnerisch … angeblich ist es dort auch weniger touristisch und dafür grüner. Hinkommen: Ryanair fliegt von Karlsruhe und Frankfurt mehrmals wöchentlich zum Flughafen Teneriffa Süd. Mietwagen bekommt man günstig über www.billiger-mietwagen.de Schlafen: Das Climbing House in Arico liegt in den Bergen ganz in der Nähe von einigen Klettergebieten. Hier kann man Zelten, oder auch Zimmer buchen. Es werden auch Kurse angeboten. Wir haben in El Medano geschlafen. Die Stadt am Meer bietet theoretisch Alles was man braucht: Lebensmittelläden, Bars, coole Surfer, einen Aussichtsberg und Meer - leider liegt sie recht nahe am Flughafen und ist damit ein bisschen lauter - aber man gewöhnt sich daran … Wenn ich nochmal kommen würde, würde ich eine Unterkunft in Tajao suchen, da es ruhiger und näher an den Klettergebieten liegt - Strand gibt es trotzdem vor der Haustür. Unterkünfte, wie diese, könnt ihr beispielsweise bei Airbnb buchen. Essen: Ziemlich lecker fanden wir das Essen im "Agua y Sal" - in dem verschlafenen Dorf Tajao. Hier kann man von 12-22:30 Uhr Tapas und vor Allem Fisch und Meeresfrüchte essen. Calle Callao Hondo, 22, 38588 San Miguel de Tajao, +34 922 17 11 76 Hier findest Du weitere Blogs über die Kanarische Inseln: 1. Welche der drei Inseln La Gomera, Gran Canaria & Teneriffa ist die beste zum Wandern? 2. Inselvergleich - La Gomera, Gran Canaria, Teneriffa 3. Wanderung durch die Masca Schlucht auf Teneriffa

  • Teneriffa: Wanderung in die Masca-Schlucht

    Der vielleicht spektakulärste Wanderweg Teneriffas wurde wiedereröffnet. Die Masca-Schlucht auf der kanarischen Insel war mehr als drei Jahre saniert worden. Nun darf sie wieder von Besuchern betreten werden. Allerdings nur gegen Anmeldung. Hier findest Du alle Info. Der Wanderweg durch die Masca-Schlucht führt durch eine von der Erosion geformte Schlucht, die weltweit einzigartige endemische Arten beherbergt. ​♡-Faktor: ♡♡♡♡♡ Ausgangspunkt der Wanderung: Masca Länge: 8,5 km einfache Strecke Höhenmeter: 806m Schwierigkeit: Anspruchsvoll Wer die Wanderung nicht hin und zurück laufen möchte, kann ab dem Strand mit einem Schnellboot nach Los Gigantes fahren (10€) und dann mit dem Taxi zurück zum Auto gebracht werden (ca 12€). Öffnungszeiten: Geöffnet ist die Masca-Schlucht samstags sowie sonn- und feiertags zwischen 8 und 18 Uhr im Sommer und zwischen 8 und 17 Uhr im Winter. Anmeldung: Zugang bekommen nur zuvor angemeldete Personen. Die Anmeldung kann vorerst kostenfrei und künftig gegen Eintritt auf der offiziellen Website hier erfolgen. Die Anreise ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Santiago del Teide möglich. Falls die Buchung auf der Seite nicht funktioniert am besten in der Reservierungszentrale von Volcano Teide Experience anrufen, oder eine Email schreiben. Öffnungszeiten: Von 08:00 bis 16:00 Uhr Tel.: (+34) 922 004 552 E-Mail: reservas@caminobarrancodemasca.com Ausrüstung: In Masca beginnt die berühmte Wanderung durch die tiefe Schlucht hinunter zum Meer. Bitte macht sie nicht in Sneakers oder Flip Flops. Der Wanderweg ist durchaus anspruchsvoll und rutschig und ihr solltet auch genug Kondition haben um ihn wieder auf zu steigen. Klicke auf das erste Foto um die Fotostrecke zu starten: Hinkommen: Ryanair fliegt von Karlsruhe und Frankfurt mehrmals wöchentlich zum Flughafen Teneriffa Süd. Mietwagen bekommt man günstig über www.billiger-mietwagen.de Schlafen: Das Climbing House in Arico liegt in den Bergen ganz in der Nähe von einigen Klettergebieten. Hier kann man Zelten, oder auch Zimmer buchen. Es werden auch Kurse angeboten. Wir haben in El Medano geschlafen. Die Stadt am Meer bietet theoretisch Alles was man braucht: Lebensmittelläden, Bars, coole Surfer, einen Aussichtsberg und Meer - leider liegt sie recht nahe am Flughafen und ist damit ein bisschen lauter - aber man gewöhnt sich daran … Wenn ich nochmal kommen würde, würde ich eine Unterkunft in Tajao suchen, da es ruhiger und näher an den Klettergebieten liegt - Strand gibt es trotzdem vor der Haustür. Unterkünfte, wie diese, könnt ihr beispielsweise bei Airbnb buchen. Essen: Ziemlich lecker fanden wir das Essen im "Agua y Sal" - in dem verschlafenen Dorf Tajao. Hier kann man von 12-22:30 Uhr Tapas und vor Allem Fisch und Meeresfrüchte essen. Calle Callao Hondo, 22, 38588 San Miguel de Tajao, +34 922 17 11 76 Hier findest Du weitere Blogs über die Kanarische Inseln: 1. Wandern auf den kanarischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa & La Gomera - Mit ganzen vielen Tips zu Unterkünften, Restaurants etc 2. Welche der drei Inseln La Gomera, Gran Canaria & Teneriffa ist die beste zum Wandern? 3. Inselvergleich - La Gomera, Gran Canaria, Teneriffa 4. Klettern auf Teneriffa

  • Wandern auf den kanarischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa & La Gomera

    Kanarische Schicksalsberge Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera: Strände, immergrüner Nebelwald, der Gipfel Teide und die Silhouette des Roque de Nublo. Hier findest Du alle Infos, die du zum Wandern auf den Kanarischen Inseln brauchst. Wandern auf Gran Canaria - sonnenverwöhnte Strände und von Wind und Regen gepeitschte Berghänge Die kanarische Kiefer schützt sich mit einer extrem dicken Rinde vor Feuersbrunst und Frost. Allerdings scheint hier im Naturpark „Parque Rural del Nublo“ auf knapp 1500 Höhenmeter momentan die Feuersbrunst das geringste Problem: Die Rinde ist von Flechten überwachsen und die 30 Zentimeter langen Nadeln peitschen, durch Windböen angetrieben, wild im waagrechten Regen auf mich ein. So hatte ich mir Wandern auf Gran Canaria nicht wirklich vorgestellt. Wanderführer Manuel hatte ein paar Höhenmeter weiter unten – in Las Lagunetas – noch im T-Shirt Feigen und Pflaumen von den Bäumen gepflückt und uns dabei vorgeschwärmt, dass die Insel eine Art Mini-Kontinent voller Kontraste sei: wüstenähnliche Dünenfelder und subtropische Täler; ausgedörrte Barrancos (Schluchten) mit hochgewachsenen Königspalmen und Almen inmitten dichter, wohlriechender Kiefernwälder; touristisch erschlossene Strandsiedlungen aber auch wilde Einsamkeit. „Ich will euch die Vielfalt der kanarischen Inseln zeigen in der Natur und in der Kultur.“ Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Erst jetzt verstehe ich dessen vollen Umfang: Einerseits sonnenverwöhnte Strände, anderseits von Wind und Regen gepeitschte Berghänge! Von Manuel sind inzwischen auch nur noch die Augen in der Regenmontur zu sehen – er ruft uns gut gelaunt durch den Wind zu, dass nur ein paar Kilometer weiter wieder die Sonne scheint … uns so laufen wir brav weiter. Tatsächlich scheint in dem kleinen weiss getünchten Dorf Santa Lucía de Tirajana die Sonne, leuchtend bunte Blumen wachsen in den Gärten und Parks, und im verschlafenen Dorfcafé sitzen einige Einheimische im Schatten. Faszinierend, wie unterschiedlich sich hier die Natur präsentiert. Vom Dorf aus wandern wir unter strahlend-blauem Himmel entlang ausgedörrter Felder und skulpturenartigen himmelshohen Agaven auf eine markante Felsformation zu, die wie eine Burg zwischen tiefen Tälern liegt. Wandern auf Gran Canaria: Unser Ziel ist La Fortaleza de Ansite - eine der bedeutendsten Fundstätten Bevor die Spanier im 15 Jahrhundert die Kanaren einnahmen, wohnten hier die Guanchen, die Ureinwohner, in einer Art steinzeitlicher Kultur. Mit Steinen und Stöcken war es ihnen schwer möglich, die Eroberung der Inseln durch die militärisch weit überlegenen kastilischen Truppen zu verhindern. Sofort nach Sonnenuntergang ziehen dicke Nebelschwaden über den Roque de Nublo Verónica und Marco sind gerade mit ihren Kollegen dabei, alte Behausungen rund um den riesigen Festungsberg zu identifizieren. Die Guanchen lebten nicht nur in Felshöhlen, die sie mit Hammer und Meißel mühsam in den weichen Tuffstein schlugen, sie bauten auch Hütten mit Strohdächern. Die Arbeit der Archäologen ist ein mühsames Unterfangen. Die abgegrabene Erde wird gesiebt, um auch kleinste Objekte der noch wenig erforschten Kultur sicher zu stellen. Veronica erzählt mir die Geschichte von Fortaleza: Es war die letzte Bastion, an die sich die kanarischen Ureinwohner am 29. April 1483 vor den Spaniern zurückgezogen hatten. Angeblich stürzten sich an diesem Tag der Anführer und der Schamane vom Gipfel des Felsens, da sie lieber sterben als sich ergeben wollten. Wandern auf La Gomera: Ein Insel weiter war auch für die Ureinwohner La Gomeras ihre Fortaleza (Burg) ein Schicksalsberg. Sie nannten ihn „Argoday“ (den Mächtigen) – und betrachteten ihn als eine ihrer heiligsten Stätten. Archäologische Funde von Tierknochen über Werkzeug bis hin zu Steinaltaren zeugen davon, dass die Gomeros hier einst kultische Riten vollzogen. Tragischerweise stürzten sich auch hier die Häuptlinge nach dem verlorenen Wiederstand gegen die Spanier die Fortaleza hinab. Ohne solches Vorwissen erinnert heute wenig an die blutige Vergangenheit, der markante Tafelberg ist heute ein beliebtes Wanderziel auf der beschaulichen Insel. Wir starten im Bergdorf Chipude, das als älteste Siedlung La Gomeras gilt. Der gut ausgeschilderte Wanderweg führt auf einem schmalen Pfad sanft bergauf und bergab durch hohes Gras an majestätischen Palmen und hohen Algarven weit oberhalb der Küste den Bergkamm entlang. Wir haben grandiose Ausblicke auf tiefe Schluchten, die sich unter uns hunderte von Metern bis zum Meer hinab öffnen. Terrassierte Felder und steinige Wände wechseln sich ganz selbstverständlich ab. Im kleinen Weiler Pavlon schauen wir einem Töpfer zu, der wie damals die Ureinwohner die Oberfläche seiner Ware mit einem Stein glatt schleift. Spanische Musik dudelt etwas weiter entfernt aus einem Lautsprecher. Manuel erklärt uns, dass hier die meisten Lebensmittel noch von einer Art fliegender Händler mit dem Wagen von Ort zu Ort gefahren werden. So ähnlich wie bei uns der Eismann macht dieser dann mit Musik auf sich aufmerksam. Die Musik begleitet uns, als wir das Dorf leicht bergan verlassen und gibt der ganzen Szenerie ein noch romantischeres Ambiente, das an längst vergangene Zeiten erinnert. Wir folgen dem Weitwanderweg GR131, bis uns ein Wegweiser die Richtung zum Einstieg des von überall deutlich sichtbaren Berges vorgibt. Ab hier ist ein bisschen Klettern angesagt: für die letzten 100 Höhenmeter bis zum 1231m hohen Gipfel sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit nötig. Oben angekommen, werden wir mit einer atemberaubenden Aussicht hinunter nach Chipude und bis hin zur Nachbarinsel La Palma belohnt. Auf einem kleinen Pfad kann man das ganze Gipfelplateau umrunden – jede Biegung bietet neue Ausblicke über die Insel. 2012 wütete ein Waldbrand auf La Gomera, aber die bekanntlich gut geschützten kanarischen Kiefern erholen sich langsam und bieten auf unserem Weiterweg zum Nationalpark „Garajonay“ einen willkommenen grünen Kontrast zu den ockerfarbenen Felsen. Je weiter wir in den „Garajonay” kommen - 1986 von der UNESCO zum Naturerbe ernannt, desto mehr ändert sich die Vegetation. Die Kiefern werden von immergrünen Lorbeerwäldern abgelöst, die meistens vom Nebel eingehüllt sind, wodurch der Wald ein magisches Aussehen gewinnt. Dichte Wälder und tiefe Schluchten waren schon für die Guanchen eine Kommunikationsbarriere, und so entwickelten sie die Pfeifsprache „El Silbo“, in der gewöhnliche Lautsprache in Pfeiflaute umgesetzt werden. Es ist die lauteste Kommunikationsform, die ohne Hilfsmittel auskommt. Die Reichweite kann je nach Windrichtung bis zu zehn Kilometer betragen. Oscar de Jorge ist eigentlich Kellner am Mirador El Abrante, aber je nach Lust und Laune demonstriert er mit seinem Kollegen den Besuchern, wie präzise man mit dieser Sprache kommunizieren kann: So versteckt er beispielsweise das Portemonnaie einer Touristin im Weinschrank und erklärt dann seinem Kumpel – der vorher natürlich nicht anwesend war – durch Pfiffe, wo er es finden kann. Leicht nachvollziehbar, dass solche Verständigungsmittel zu Francos Zeiten verboten waren. Die UNESCO hat El Silbo 1982 auf die Liste der zu schützenden Weltkulturgüter gesetzt und seit 2014 ist sie Pflichtfach in den Schulen La Gomeras. Wandern in der Caldera rund um den Teide auf Teneriffa Nach mehreren Tagen mit unserem Wanderführer Manuel möchte ich von ihm wissen, was denn seine persönliche Lieblingswanderung sei. Wie aus der Pistole geschossen antwortet er mir „Die Caldera rund um den Teide auf Teneriffa“. Wie es der Zufall – oder die Bestimmung – will, ist das Ziel unserer Wanderung auf Teneriffa auch ein Aussichtsberg mit dem Namen Fortaleza … natürlich im Nationalpark des Teides! Er bildet mit dem benachbarten El Cabezon den nördlichsten Teil des Kessels rund um den Berg. Die dünne Luft ist bei unserem Start auf 2038 Metern schon deutlich zu spüren. Rote Steine markieren den Weg, der sich flach durch den Talkessel windet. Der Ausblick auf den knapp 1700 Meter höher liegenden Teide bietet reichlich Material für Ausreden zur Pause … natürlich nur, um den magischen Anblick entsprechend zu würdigen. Eine Szenerie, die fast ausserirdisch anmutet: Der weisse Schnee auf dem höchsten spanischen Berg, das Azurblau des Himmel, die erdfarbenen Steine mit vereinzelt schwarzen Stellen erkalteter Lava, dazwischen verblühte Natternköpfe, die wie weisse, filigrane Scherenschnitte aussehen. Manuel will am Ende der Reise von mir wissen, welche Wanderung ich auf den drei besuchten kanarischen Inseln am Schönsten fand … nach kurzem Überlegen fällt mir die richtige Antwort ein: „Die nach Fortaleza!“ Meine Lieblingswanderung? „Die nach Fortaleza!“ INFORMATION: Planen: http://www.hallokanarischeinseln.com bietet einen guten Überblick über alle 7 kanarischen Inseln. Die etwas chaotische Seite www.wandern-grancanaria.de bietet trotzdem einen guten Überblick, speziell für Wandertouren. Anschauen: Das Centro de Interpretación La Fortaleza auf Gran Canaria erweckt die Kultur der Guanchen wieder zum Leben – von hier kann man auch zur Ausgrabungsstätte laufen, Dienstags bis Sonntags 10-17 Uhr. Eintritt 4€, Hoya del Rábano, 48 - GC-651, KM 1,9 - La Sorrueda ,Tel +34 928 79 85 80, info@lafortaleza.es, www.lafortaleza.es Pauschal: Der DAV Summit Club bietet geführte Wanderungen auf Gran Canaria, La Gomera, Teneriffa und La Palma (www.dav-summit-club.de, Tel: +49 89 64240 196 , info@dav-summit-club.de Literatur: Wanderführer mit gut beschriebenen Strecken zu allen drei im Artikel beschriebenen Inseln gibt es beispielsweise von Rother (www.rother.de). Hinkommen: Condor (condor.de) fliegt Mittwochs und am Wochenende von Frankfurt nach Gran Canaria (ab ca. 150€). Montags, Mittwochs, Freitags und Sonntags bietet Condor Flüge nach Teneriffa. Tuifly (www.tuifly.com) fliegt Gran Canaria jeden Tag ausser Dienstags an (ab ca. 150€). Nach Teneriffa gibt es jeden Tag ausser Montags Flüge (ab ca. 250€). La Gomera wird nicht direkt angeflogen. Entweder fliegt man nach Teneriffa und dann geht es weiter mit der Fähre (www.fredolsen.es), mehrmals täglich ab 65€ einfache Fahrt; oder mit dem Flugzeug ab Teneriffa Nord mit Binter Canarias ab ca. 58€ (www.bintercanarias.com). Unterkunft: Indviduelle und orginelle Fincas und Ferienwohnungen kann man beispielsweise unter www.fincaferien.de buchen. Meistens ist hierfür allerdings ein Mindestaufenthalt von 3 Tagen nötig. Gran Canaria: Der Parador „Cruz de Tejeda“ befindet sich zwischen zwei Landschaftsbereichen der Insel, dem Parque Rural del Nublo und dem Naturschutzgebiet Cumbres. Wenn das Wetter schön ist, kann man von der Terrasse den Roque Nublo sehen. Doppelzimmer mit Frühstück incl. SPA ab 135€, Cruz de Tejeda, s/n 35328 Tejeda Las Palmas, Tel:+34 928012500, cruztejeda@parador.es, www.parador.es/es/paradores/parador-de-cruz-de-tejeda La Gomera: Einen perfekten Spot für den Sonnenuntergang an der Westküste La Gomeras bietet das Hotel „Gran Rey“ - es liegt direkt am feinen Sandstrand von Valle Gran Rey. Von der Restaurant-Terrasse im dritten Stock hat man einen wundervollen Blick über die Bucht. Avda. Marítima, Nº1, 38870 Valle Gran Rey, Tel: +34 922805859, info@hotelgranrey.es, http://www.hotelgranrey.es Teneriffa: Das Hotel Alta Montaña liegt auf 1500m inmitten von Grün mit fantastischem Meerblick. Gemütliche Lounge-Gartenmöbel laden nach dem Wandern zum Erholen ein. Camino Morro del Cano, 1, 38613, Vilaflor, Santa Cruz de Tenerife, Tel: +34 922 70 99 95, info@hotelaltamontaña.com, www.hotelaltamontaña.com Essen/Trinken: Gran Canaria Das Restaurant Cofradía Castillo del Romeral ist deutlich mehr Sein als Schein. Bei der Anfahrt an die kleine Bucht hinter dem Industriegebiet kann man schon Zweifeln, ob man hier richtig ist. Allerdings sind alle Zweifel verflogen, sobald man das frische Essen mit Blick aufs Meer gekostet hat. Spezialität bei diesem sehr einfachen Restaurant ist Fisch – kein Wunder, es liegt auch direkt am Fischmarkt. Av. de la Playa, s/n, 35107 Castillo del Romeral, Las Palmas, Tel: +34 928 72 81 99 La Gomera: Der im Jahr 2014 eröffnete Mirador El Abrante liegt etwas mehr als 600 Meter über dem Meeresspiegel. Den Ausblick auf das darunterliegende Agulo, das Meer und den steilen Abbruch, genießt man nicht nur von dem gläsernen Aussichtspunkt, sondern auch vom Café bei sehr leckeren Tapas. 38890 Agulo, Provinz Santa Cruz de Tenerife, Tel +34 638 66 14 90 Hier findest Du weitere Blogs über die Kanarische Inseln: 1. Welche der drei Inseln La Gomera, Gran Canaria & Teneriffa ist die beste zum Wandern? 2. Inselvergleich - La Gomera, Gran Canaria, Teneriffa 3. Klettern auf Teneriffa 4. Wanderung durch die Masca Schlucht auf Teneriffa

  • Wandern auf den Kanarischen Inseln

    Welche der Kanrischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera ist am besten zum Wandern? Die Antwort findest Du in meinem Blog. Der mitteleuropäische Winter ist im besten Fall lang und kalt und im schlechtesten mies und schmuddelig. Wer nicht direkt in der Nähe von schneesicheren Gebieten wohnt, oder - wie ich - kein "Skihaserl" ist, sucht meist nach einer anderen Option, der deutschen Tristesse zu entkommen. Die Kanrischen Inseln ähneln sich natürlich ein bisschen, sind aber vom Ambiente ganz unterschiedlich. ich war auf Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera zum Wandern unterwegs: Auf der Suche nach der perfekten Wanderinsel. Was mein persönlicher Favorit bei diesem Besuch geworden ist, erzähle ich Euch demnächst in einem ausführlicheren Artikel. So strapaziös, wie meine Wanderschuhe scheinbar die Touren empfunden haben, war es aber auf keinen Fall - vielleicht haben sie einfach auch nur eine Ausrede gesucht um im sommerlichen Teneriffa dem - hier einziehenden - Herbst zu entkommen … Glücklicherweise hatte ich vorher noch von unserem Wanderführer eine Flasche Wein bekommen um mir diesen Verlust schön zu trinken :;)! Hier findest Du weitere Blogs über die Kanarische Inseln: 1. Welche der drei Inseln La Gomera, Gran Canaria & Teneriffa ist die beste zum Wandern? 2. Inselvergleich - La Gomera, Gran Canaria, Teneriffa 3. Klettern auf Teneriffa 4. Wanderung durch die Masca Schlucht auf Teneriffa

  • Äthiopien - Warum jetzt? 4. Grund: Die Rätsel von Aksum

    Stellen Sie sich vor, Sie sind der einzige Mönch, der zum Hüter der Bundeslade gewählt wurde und für die ursprünglichen Tafeln mit den 10 Geboten von Moses verantwortlich ist! Sind Sie stolz? glücklich? eingeschüchtert? Mein Rat wäre, wegzulaufen ... denn ... nun ja ... lassen Sie mich erklären, was das bedeuten könnte. Erstens würden Sie das Kirchengelände nie wieder verlassen. Wirklich niemals, Sie sind lebenslang eingesperrt. Ein hoher Preis, der zu zahlen ist ... vor allem, weil niemand WIRKLICH weiß, ob die Bundeslade tatsächlich in der Kiste aufbewahrt wird (niemand darf sie öffnen). Aber wenn Sie der Hüter sind, können Sie vielleicht einen Gipfel riskieren und der einzige lebende Mensch auf der Erde sein, der es weiß. Zweitens würdest du zu einer SEHR elitären Gruppe gehören. Die einzigen anderen Personen, die es gewusst haben könnten, sind die berühmte Königin von Saba und der noch berühmtere König Salomon und ihr Sohn Melenik. Und das war vor etwa 3.000 Jahren ... Die Geschichte von Königin Saba und Salomon ist auch ziemlich bezaubernd. Alles in Aksum ist wie ein lebendig gewordenes Märchenbuch. Und fangen Sie nicht an, mit Ihrem Reiseführer zu streiten, er wird diese Geschichten für wahr halten, egal wie skeptisch Sie sind. Die wichtigsten aksumitischen Denkmäler in der Stadt sind Stelen, diese Obelisken sind etwa 1.700 Jahre alt. Klicken Sie auf das erste Bild, um es in voller Größe zu sehen: Die meisten Stelen befinden sich im nördlichen Stelenpark und sind bis zu 33 Meter lang (3,84 Meter breit, 2,35 Meter tief und 520 Tonnen schwer). Der 25 Meter hohe Obelisk von Aksum wurde 1937 von der italienischen Armee während ihrer Besatzung entfernt und erst 2005 nach Äthiopien zurückgebracht und am 31. Juli 2008 wieder aufgestellt. Aber das Wichtigste ist das, was sich hier unter Ihren Füßen befindet. Erstaunlicherweise sind etwa 90 % des Feldes noch nicht ausgegraben worden! Egal, wo Sie hingehen, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich darunter ein unentdecktes Grab mit ungeahnten Schätzen verbirgt. Wir haben die Stadt gerne erkundet. Es ist ein abenteuerliches Gefühl, in einige Gräber unter dem Stelenfeld hinabzusteigen und die Kammern im Schein einer Taschenlampe oder eher im Licht eines Handys zu erkunden. Oder Sie wandern durch die Ruinen des Palastes der Königin von Saba und versuchen, sich die Gebäude in ihrer ganzen Pracht aus längst vergessenen Zeiten vorzustellen - ob sie nun wirklich hier gelebt hat oder nicht. Das macht einen Teil des Reizes von Aksum aus: der Gedanke, dass in den Tiefen der Stadt faszinierende Funde und Geheimnisse lauern. UNESCO Film Ich habe nicht wirklich gefilmt - ich war zu sehr damit beschäftigt, all die schönen Dinge um mich herum zu fotografieren, aber da ich die Drohne dabei hatte und manchmal auch die Aufnahmetaste meiner Kamera drückte, hatte ich ein paar (sehr verwackelte, sorry) Clips, die ich zu einem kurzen Clip zusammengeschnitten habe. Ich hoffe, Sie haben Spaß beim Anschauen ... HINKOMMEN: Ethiopian Airlines fliegt täglich (zumindest von Frankfurt) direkt nach Addis Abeba. Wenn Sie bei ihnen buchen, erhalten Sie einen Rabatt auf die Inlandsflüge, den Sie wahrscheinlich brauchen werden, da die Straßen sehr holprig und staubig sind ... RUND-REISE: Wir haben alles über Lalibela Eco Trekking. Molla Kassaw - der Besitzer - hat unsere gesamte Reise organisiert und alles hat perfekt funktioniert. Wir hatten nicht einen einzigen Guide, sondern immer verschiedene lokale Guides, die uns ihre Stadt/Wanderung gezeigt haben. Auf diese Weise lernten wir viele verschiedene Leute kennen, die ihre lokalen Sehenswürdigkeiten am besten kannten. In den einzelnen Blogs werde ich Orte und Restaurants empfehlen, die wir besucht oder gesehen haben, sowie alle anderen Kommentare, die wir zu den verschiedenen Orten und den "what-to-dos" hatten. Hier alle meine Blogs zu Äthiopien: 10 Gründe, jetzt nach Äthiopien zu reisen Äthiopien - Warum jetzt gehen? 2. Grund: Die Danakil-Senke Äthiopien - Warum jetzt? 3. Grund: Die Fels-Kirchen von Tigray Äthiopien - Warum jetzt? 5. Grund: Wohne bei den Locals Äthiopien - Warum jetzt? 6. Grund: Weihnachten mit Engeln feiern Äthiopien - Warum jetzt? 7. Grund: Werf' Zitronen auf Deine zukünftige Liebe Äthiopien - Warum jetzt? 8. Grund: Simien Berge - Wo sich Affe und Steinbock gute Nacht sagen Äthiopien - Warum jetzt? 9. Grund: Graue Nilpferde im Blauen Nil Äthiopien - Warum jetzt? 10. Grund: Weil du die Menschen lieben wirst! Lalibela – Zwischen Himmel und Hölle

  • Kunstwege im Odenwald

    ​​Im Odenwald wurden Outdoor Mussen erschaffen. Auf Kunstwegen kann man mehr als 120 Skulpturen erwandern. Ob aus Stein, Holz oder Aluminium - bei der Auswahl ihrer Materialien haben die Künstler freie Hand. Einzige Bedingung ist, dass die fertigen Kunstwerke witterungsbeständig sind. Museen sind ja nun nicht jedermanns Sache - und Museen bei Sonnenschein schon mal gar nicht. Glücklicherweise hat der Odenwald (übrigens Teil des UNESCO Geoparks) genug Platz und grandiose Ausblicke für ein Konzept, das beides bietet: frische Luft und Kunst. Seit einigen Jahren veranstaltet die Sparkassen-Stiftung Starkenburg Im Sommer Kunsttage an verschiedenen Locations im Odenwald. Das Ungewöhnliche an dieser Veranstaltung: eine Woche lang bearbeiten renommierte Künstler in der freien Natur ihr jeweiliges Kunstwerk, das dann an dieser Stelle Teil des Kunstweges wird. Zuschauer sind bei der Verwandlung der Rohmaterialien zum Kunstwerk ausdrücklich willkommen. Über 45 internationale Künstler haben sich inzwischen beteiligt. ​​Ob aus Stein, Holz oder Aluminium - bei der Auswahl ihrer Materialien haben die Künstler freie Hand. Einzige Bedingung ist, dass die fertigen Kunstwerke witterungsbeständig sind. Mehr als 120 Skulpturen können mittlerweile auf den Kunstwegen in Birkenau, Fürth, Lindenfels, Heppenheim, Mörlenbach, Wald-Michelbach, Viernheim, Neckarsteinach, Abtsteinach, Rimbach, Grasellenbach, Siedelsbrunn und auf der Tromm bewundert werden. Hier findest Du den Link zu allen Kunstwanderwegen. An das Motto beim Symposium in Siedelsbrunn - “Zukunft” - haben sich die sieben teilnehmenden Künstler auf ganz unterschiedliche Weise herangetastet, die Augen bekommen reichlich Abwechslung serviert. Das neue Teilstück (vom buddhistischen Kloster in Siedelsbrunn bis zur Kreidacher Höhe) verbindet seit Anfang August bereits bestehende Kunstwege; so kann man inzwischen in einem Rutsch von Abtsteinach bis zur Tromm wandern und dabei 40 Skulpturen mit grandiosen Ausblicken betrachten. Da bleibt auch das Herz eines eingefleischten Kunstmuffels nicht kalt. Wer immer noch zögert, kann mit einer Geopark Vorortbegleiterin (http://www.geo-naturpark.net, 50€ pro Gruppe) auch in 1,5 Stunden eine Teilstrecke erwandern und sich Künstler, Objekt und auch den Geopark näher bringen lassen. Für Gross und Klein gibt es bei der Führung auch noch Märchen, Sagen und Gedichte, so dass sich keiner langweilen muss. Wer an einem Tag mehrere Kunstwege anschauen will, aber nicht den ganzen Tag mit Wandern verbringen möchte, der kann sich Mountainbikes oder auch e-bikes (Gemeinde Grasellenbach, Tel: 06207-2554) mieten und die Strecke erfahren. ​Fast jedes Dorf hat ein Café, in dem der Besucher wieder seine Batterien aufladen kann. So rühmt sich das Café Bauer im Gassbachtal damit, das Torten– und Kuchenparadies im Odenwald zu sein. Wer den Anblick der vielen Kuchen, Torten und Pralinen in der Auslage bewundert und sie danach auf der Terrasse mit Blick über die Wiesen direkt verspeist, wird dieser stolzen Aussage Glauben schenken (www.cafe-bauer-hammelbach.de/, Im Gassbachtal 1, Tel: 06253-5560). Wer es lieber fernöstlich mag, der kann im Teehaus des buddhistischen Klosters in Siedelsbrunn (Buddhas Weg 5, Tel: 06207-9259821), direkt am Kunstweg gelegen, seine Energie aufladen. Falls noch weitere Argumente nötig sind, um Kunstmuffel oder Kinder zu locken, dann ist die Sommerrodelbahn (www.sommerrodelbahn-wald-michelbach.de) in Wald-Michelbach ein sicherlich überzeugendes. Hier kann man nicht nur auf Schienen 1000 Meter in das Tal rodeln, sondern sich auch im Kletterwald, oder im Kletterlabyrinth austoben. 2013 wurde auserdem die Draisinenstrecke (http://www.solardraisine-ueberwaldbahn.de, Tel: 06209 / 79 75 345 ) zwischen Mörlenbach und Wald-Michelbach eingeweiht. Bei solchen Angeboten ist es keine Kunst, auch Banausen mal wieder in die Natur zu locken …

  • Klettersteige im Trentino: Auf Draht sein!

    Im Trentino locken ganz unterschiedliche Klettersteige Wanderer in luftige Höhen. Wie zum Beispiel die "Via Ferrata delle Aquile" und der "Sentiero Brentari". Der durch den Wintersport mit Gondeln und Sesselliften gut erschlossene Gipfel "La Paganella" 2125 gleicht im Sommer einem grossen Outdoorspielplatz: Leichte, sehr gut abgesicherte Klettertouren, Mountainbike-Trails, Wanderwege und die Berghütte Roda, die sogar mit einem Weinkeller aufwartet. Vor kurzem wurde zusätzlich der neue Klettersteig "Via Ferrata delle Aquile" eröffnet. Er bietet atemberaubende Blicke hinunter ins Tal, auf die Trentiner Seen bis hin zum Gardasee und zu den Türmen der Brenta. Obwohl man beim Begehen ordentlich Luft unter den Füssen hat, muss man sich doch nicht fürchten - der moderne Klettersteig ist hervoragend abgesichert und auch nicht besonders schwierig - eine gewisse Schwindelfreiheit vorausgesetzt. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Ganz anders präsentiert sich die fast unberührte Brenta Südseite: Hier bieten die Dolomiten spektakuläre Felsformationen, ursprüngliche Bergwelt, grandiose Gipfel und umwerfende Ausblicke - so beeindruckend erscheinen die Alpen selten! Abwechslungreiche Wandertouren führen über verlassene Täler, Gletscher, Klettersteige, Felsplateaus, Gipfel und glücklicherweise auch zu urigen Hütten. Klicke auf das erste Foto um die Fotostrecke zu starten: Hüttenwirt Franco Nicolini begrüsst Neuankömmlinge auf der Pedrotti-Hütte mit einem breiten Grinsen auf seinem wettergegerbten Gesicht. Erst nach und nach finde ich heraus, dass wir es hier mit einer absoluten Bergsteigerlegende zu tun haben: 2008 hat er alle 82 4.000er der Alpen in 60 Tagen bestiegen. Ein Rekord, der bis heute nicht wiederholt wurde … Mit seiner Tochter Elena - eine Skitourenmeisterin - klettert er nach stressigen Arbeitstagen zur Entspannung nachts auf Felsnadeln, die normale Kletterer schon tagsüber abenteuerlich finden würden … Klicke auf das erste Foto um die Fotostrecke zu starten: Diese Tour kann man - mehr oder weniger (weniger der Gipfel des Cima Tosa - mehr zusätzliche Klettersteige) - so beim DAV Summit Club buchen. Sie heisst dort "Klettersteige an der Paganella und der Brenta-Südseite" und geht über 5 Tage. Einen ausführlicheren Bericht findest Du auf meinem zweiten Blog zu den beiden Klettersteigen.

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