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- Rundwanderung "An Spinc" in Glendalough/Irland
Eingebettet zwischen zwei Seen, ist die mystische Klosteranlage Glendalough (Gleann dá Loch, was "Tal der zwei Seen" bedeutet) eine der bedeutendsten und schönsten Orte in Irland und einer meiner Lieblingsplätze auf der Insel! Die Klosteranlage wurde im späten 6. Jahrhundert von St. Kevin gegründet. Mit einem 1000 Jahre alten Rundturm - der um 1066 während der Wikingerinvasionen errichtet wurde, um die religiösen Reliquien, Bücher und Kelche zu schützen -, einer zerstörten Kathedrale und einer so kleinen Kirche, das sie als St. Kevins Küche bekannt ist, ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert. Rund um die zwei Seen gibt es mehrere - ganz unterschiedlich lange - Wanderungen, die einem spektakuläre Ausblicke auf die Seen und die umliegenden Berge bieten. Vor 10 Jahren habe ich die Wanderung entlang der Klippe über dem See schon Mal gemacht, wurde dabei bis auf die Unterhosen pitsch-patsch nass und habe eigentlich nichts gesehen. Die wolkenverhangene Stimmung war aber trotzdem grandios. Dieses Jahr das krasse Kontrastprogramm: Sonne und Ausblicke satt! Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Wanderung weisse Route „An Spinc" 9,5 km ca 3:30 Höhenunterschied jeweils 400 hoch und runter Wegbeschreibung: Ich würde die Tour andersrum, als normalerweise empfohlen, laufen, da man so auf dem Rückweg an der Klippe entlang läuft und auf das Kloster runter schaut. Im Sommer kann es hier ziemlich voll werden - auf der Wanderung ist es trotzdem ruhig (ausser vielleicht am Wochenende)– deshalb das Kloster entweder früh, oder abends nach der Wanderung besichtigen. Von hier geht es erst Mal bis zum "Upper Lake". Wir laufen am rechten Ufer immer den weissen Markierungen nach. Verlaufen ist so eigentlich ausgeschlossen. Und keine Angst - so gefährlich - wie auf dem Schild beschrieben, ist der Weg wirklich nicht … Erst mal geht es über einen breiten Weg sehr pittoresk am See entlang durch hohe Bäume, danach windet sich der Piste über einen Schotterhalde den Berg hinauf zu den ehemaligen Mienenarbeiter-Unterkünften. Hier geht es links über den Bach und weiter bergauf bis man das Highlight der Wanderung erreicht: Den Bergrücken "An Spinc" von hier hat man einen traumhaften Blick auf die Seen, das Kloster und die Berge … und die sehr unerschrockenen Rehe … Am Schluss steigt man - durch einen Wald an einem Wasserfall vorbei - ab zurück zur Klosteranlage. Hier die Beschreibung der Tour mit GPS Daten, aber in anderer Richtung: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/irland/glendalough-weisse-route/111185633/ Allgemeine Information: http://www.glendalough.ie Einkehren: Nur 2 km vom Kloster entfernt gibt es das sehr nette Restaurant "The Wicklow Heather". Hier kann man sich im gemütlichen Innenraum, oder Biergarten von den Strapazen der Wanderung erholen. Meine Forelle aus dem Glendalough Seen war sehr lecker und zum Nachtisch gabs Bayliss auf Haus :;)! The Wicklow Heather, Laragh, Glendalough, Tel: +353 (0) 404 45157 In Redcross auf dem Weg zurück zur Küste kommt an Mickey Finn's Pub vorbei, welches zur Wicklow Brauerei gehört. Selbst wer hier keine Besichtigung machen will, kann sich im gemütlichen Pub eine Bierprobe bestellen. Der Fahrer - in diesem Fall - ich, hat halt mal Pech gehabt … Schlafen: Das Tinakilly Country House liegt sehr schick in einem Park gelegen. Die Zimmer sind gross und wir hatten eines mit Blick aufs Meer. Das Frühstück ist - wie fast immer in Irland - ein Traum Doppelzimmer mit Frühstück ab 140€ A67 EE09, Co Wicklow, Tel: +353 404 69274 Glen a Smole ist ein Bed & Breakfast 2km ausserhalb von Wicklow. Das Haus macht von aussen nicht so viel her, ist aber ruhig in einem Garten gelegen, die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet, die Gastgeberin ist super nett und das Frühstück ist - wie immer - der Hammer! Doppelzimmer mit Frühstück ab 90€ Ashtown Lane, Marlton Rd, Wicklow, Ireland #Irland #Glendalough #Wandern #Klöster
- Lalibela – Zwischen Himmel und Hölle
Wer in Lalibela in Äthiopien ((Othdoxe) ) Weihnachten feiert, ist garantiert nicht allein. Als ich 2019 die Felsenkirche besuchte, waren dort noch 500.000 andere Pilger. Ein unvergleichliches Erlebnis. Hier ein kurzes Video um Euch die Stimmung vor Ort zu zeigen: Vor 3 Jahren war ich zu Weihnachten in Lalibela - ein unvergessliches Erlebnis: Es ist sechs Uhr morgens und vor lauter Sorge, bei jedem Schritt auf irgendein menschliches Körperteil zu treten, traue ich mich kaum, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Weihnachten in Äthiopien - um genauer zu sein: christlich-orthodoxe Weihnachten in Lalibela - bedeutet 500.000 Pilger, die in dieser heiligen Nacht Wache halten, um näher an Gott zu sein. Von Wache und wach kann bei den Menschen, denen ich gerade versuche, nicht auf Hände oder Füße zu treten, allerdings nicht die Rede sein. Das Areal vor den Kirchen in der Größe eines Fußballplatzes gleicht eher einem riesigen Matratzenlager, auf dem die Gläubigen dösen. Wir versuchen uns an den Felsrand über Bet Maryam (die Marienkirche) vorzuschieben, um einen Blick auf die Engel zu erhaschen, die im Sonnenaufgang von der Höhe die Geburt Christi verkünden werden. Diesen Gesang müssen wir unbedingt live miterleben - meint zumindest unser Guide Hailu, der uns unbarmherzig aus den süßen Träumen geweckt und in die für mich alptraumhaften Menschenmassen gesteckt hat. Hailu sieht ein bisschen aus wie der junge Barack Obama – sein charmantes Lächeln lindert mein Unwohlsein. „Entspann dich …“ beruhigt er mich „hier ist seit dem Bau der Kirchen vor 900 Jahren noch keine Massenpanik aufgetreten.“ Trotzdem bin ich heilfroh, als wir nach einem Absperrgitter und über eine provisorische Metallbrücke endlich der Masse entkommen sind und hoch über der Kirche stehen. Dieser Felsrand, Himmel genannt, ist in Äthiopien nur für Engel und die noch wenigen Touristen reserviert. In diesem Fall ist er ein etwa zwei Meter schmaler Grat aus Buntsandstein, der die Kirchen Bet Medhane Alem und unser Ziel Bet Maryam trennt. Von hier kann man rechts und links 20 Meter hinab zu den aus dem Stein gemeißelten Gotteshäusern blicken. In der Nacht vom 6. Januar ist es eine Szenerie wie aus einer anderen Zeit: jeder Zentimeter ist mit Gläubigen belegt, die in die traditionellen weißen Umhänge gewickelt sind. Einige halten Kerzen und lesen in der Bibel, andere beten und wiederum andere sitzen mit geschlossenen Augen da, um dieses spirituelle Erlebnis, zu dem sie zu Fuß aus dem ganzen Land angereist sind, voll auf sich wirken zu lassen. Am Vortag konnten wir die müden Pilger beobachten, die erschöpft aber glücklich in die 40.000 Einwohner große Stadt strömten. Seit dem 12. Jahrhundert wiederholt sich dieses Schauspiel Jahr für Jahr. Damals ließ König Lalibela angeblich in 23 Jahren alle elf Kirchen aus dem Stein hauen – tagsüber arbeiteten für ihn Menschen, nachts waren die Engel am Werk. Sein Ziel war es, seinen Untertanen die lange beschwerliche Pilgerreise in das weit entfernte Jerusalem zu ersparen, von der viele nicht zurückkehrten. Und wenn die Äthiopier nicht nach Jerusalem gehen können, dann muss Jerusalem eben nach Äthiopien kommen, dachte sich der König und erschuf eine zweite heilige Stadt. Mit oder ohne Engelshilfe wurden die Gebäude aus dem weichen Stein der Ebene herausgeschält und durch ein labyrinthartiges System aus Gängen und Tunneln verbunden. Der längste und dunkelste Gang heißt Hölle – in Kombination mit dem penetranten Geruch von Schweißfüßen trifft diese Beschreibung ziemlich ins Schwarze. Die eindrucksvollste monolithische Kirche ist dem heiligen Georg gewidmet. Aus der Vogel – Pardon, Engelperspektive zeigt ihr Grundriss die Kontur eines griechischen Kreuzes. Um diese Form sowie den Innenausbau von oben nach unten zu realisieren, muss der Architekt wirklich einen genialen Masterplan im Kopf gehabt haben. Außer der Georgskirche werden alle anderen Gebäude inzwischen von der UNESCO mit einer Dachkonstruktion vor äußeren Einflüssen gut, wenn auch nicht sonderlich hübsch, geschützt. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Nachts sind ja bekanntlich alle Katzen grau, und so stören auch die Metallpfeiler in der Marienkirche nicht allzu sehr, als die Priester (sie werden die Engel verkörpern) sich singend auf ihren Weg in Richtung Himmel machen. Schwerer Weihrauchduft liegt in der Luft und nur durch Kerzenflackern werden die pompös angezogenen Kirchendiener erhellt. Goldene Schirme, funkelnde Kreuze, aufsteigender Rauch, Trommeln und das rhythmische Klimpern der Sistrum-Rasseln – eine lange Reihe von Priestern zieht an uns vorbei zu den beiden Stirnseiten des Gotteshauses. Als die ersten Sonnenstrahlen ihre Gesichter in Licht baden, steigen die Gesänge nochmals zu einem Crescendo an. Unten im Kirchhof tanzen die Hirten (die Gläubigen) und oben auf der Felswand singen die Engel. Da bleibt kein schlafendes Auge geschlossen … wo vorher noch die Pilger selig schlummerten, ist jetzt alles vollgepackt mit betenden Menschen, sogar auf den spärlich gesäten Bäumen sitzen dichtgedrängt Wallfahrer, um einen besseren Blick auf das Spektakel zu bekommen. Und ich? Ich stehe sprachlos zwischen Pilgern, Engeln und Hirten und warte darauf dass mir der Heiland erscheint, denn was könnte sonst noch diese Szenerie toppen? Info: Sicherheitshinweis: Die beschriebene Reise fand 2019 statt – für Äthiopien gibt es momentan vom auswärtigen Amt eine Reisewarnung. Auch in der Gegend von Lalibela bei den Felsenkirchen herrscht derzeit Bürgerkrieg. Anreise nach Äthiopien Mit Ethiopian Airlines täglich in sieben Stunden nach Addis Ababa ab ca. 550 Euro. Wer mit Ethiopian den internationalen Flug bucht, bekommt die Inlandsflüge billiger. Mehrmals täglich für ca. 80€ weiter nach Lalibela. www.ethiopianairlines.com Übernachtung: Wir haben im Cliff Edge Hotel gewohnt. Die Unterkunft ist ungefähr 10 Minuten von den Kirchen enfernt und thront auf einer Klippe. Doppelzimmer mit Frühstück ca 60€. Restaurants: Ben Abeba ist wohl das spacigste Restaurant das Äthiopien zu bieten hat. Wie ein gigantisches Raumschiff, dass auf einer Klippe gestrandet ist, thront es am nordöstlichen Stadtrand. Kirchen Es gibt eine zentrale Ticket-Office für alle UNESCO geschützten Kirchen. Der Eintritt kostet 50$ und ist für 5 Tage gültig. Lalibela Eco Trekking Organisiert alles vom Inlandsflug, Transport, Verpflegung, Hotel bis hin zum englischsprachigen Guide. Das Rundum-sorglos-Paket für 2 Tage Sightseeing in Lalibela incl Übernachtung kostet 247$. Wir haben hier unsere komplette Äthiopienreise von Deutschland aus gebucht. https://lalibela-eco-trekking.com Hier alle meine Blogs zu Äthiopien: 10 Gründe, jetzt nach Äthiopien zu reisen Äthiopien - Warum jetzt gehen? 2. Grund: Die Danakil-Senke Äthiopien - Warum jetzt? 3. Grund: Die Fels-Kirchen von Tigray Äthiopien - Warum jetzt? 5. Grund: Wohne bei den Locals Äthiopien - Warum jetzt? 6. Grund: Weihnachten mit Engeln feiern Äthiopien - Warum jetzt? 7. Grund: Werf' Zitronen auf Deine zukünftige Liebe Äthiopien - Warum jetzt? 8. Grund: Simien Berge - Wo sich Affe und Steinbock gute Nacht sagen Äthiopien - Warum jetzt? 9. Grund: Graue Nilpferde im Blauen Nil Äthiopien - Warum jetzt? 10. Grund: Weil du die Menschen lieben wirst! Lalibela – Zwischen Himmel und Hölle
- Lang wandere der König! King Charles III England Coast Path
Der längste Wanderweg der Welt: King Charles III England Coast Path Zur Feier der Krönung Königs Charles III. wurde der England Coast Path in "King Charles III England Coast Path" umbenannt. Der neue Wanderweg soll bis Ende 2024 vollständig begehbar sein – damit wäre er dann mit knapp 4350 Kilometern, der längste bewirtschaftete Küstenpfad der Welt! Die englische Küste ist mehr als 185 Millionen Jahre alt und damit auch sehr abwechslungsreich: Der King Charles III England Coast Path verbindet bereits bestehende Küstenwanderungen zu einem einzigen langen Wanderweg durch historische und malerische Landschaften. Von römischen Ruinen bis zu Naturschutzgebieten, von unberührten Blue-Flag-Stränden bis zu funktionierenden Häfen, von farbenfrohen Strandhütten bis zu malerischen Pubs. Hier findest du alles was du darüber wissen muss. Welche Sektionen schon begehbar sind und welche noch in Planung sind: https://www.nationaltrail.co.uk/en_GB/trails/england-coast-path/trail-information/ Und rechts auf der Karte, wie der Küstenweg aussehen soll wenn er 2024 dann mal fertig ist, und welche Sektionen wann geplant sind. Feier mit! Um die Eröffnung des King Charles III England Coast Path zu feiern, finden im Jahr 2023 im ganzen Land Veranstaltungen statt. Feier doch einfach mit. Du kannst an einer geführten Wanderung entlang der Küste teilnehmen, etwas über Fossilien und die Tierwelt erfahren, an einem Handwerker-Workshop teilnehmen, oder dich beim Abseilen versuchen! Welche Veranstaltung wo angeboten werden kannst du hier checken: https://www.nationaltrail.co.uk/en_GB/trails/england-coast-path-celebrations/ Hier die Highlights der Wanderung in die fünf verschiedenen Regionen Englands unterteilt: Südosten Die weissen Klippen von Dover Mit stolz geschwellter Brust, sehnsüchtig staunend stehen die Engländer an Deck der Fähre, die sich langsam den weissen Klippen von Dover nähert. In zahlreichen Gedichten, Theaterstücken und Liedern wird dieses Nachhausekommen, der erste Anblick Englands beschrieben. Hier findest du eine Wanderung rund um die weissen Klippen von Dover, die du gleich machen kannst sobald du die Füße auf englischen Boden gesetzt hast 😉 Vom Wash bis nach Southampton erstreckt sich dieser riesige Küstenstreifen. Von typischen Küstenstädten mit Piers, Strandhütten und Vergnügungen bis hin zu langen leeren Stränden und Naturschutzgebieten, die Ruhe und Besinnung bieten, ist wirklich für jeden etwas dabei. Südwesten Von der walisischen Grenze bei Chepstow bis Southampton verläuft dieser Abschnitt entlang einiger der dramatischsten Küstenabschnitte. Er verbindet Küstenorte, Städte und Dörfer und führt Dich entlang der Klippen, zu den Enden von Landzungen, entlang von Piers und Promenaden und entlang von Flussmündungen. Die Küste von Wales ist nicht Teil des King Charles III England Coast Path, Aber auch hier gibt es wundervolle Wanderungen. Nordwesten Von der schottischen Grenze bei Gretna Green bis hinunter zur walisischen Grenze bei Chester bietet dieser Küstenabschnitt eine wahre Reise der Kontraste, vorbei an der Wildnis des Lake District, dem Spaß von Blackpool und der urbanen Kultur von Liverpool Nordosten Von der schottischen Grenze oberhalb von Berwick bis zum Wash ist diese Küste berühmt für ihre Strände, Schlösser und Ferienorte an der Küste. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken, darunter winzige Fischerdörfer in geschützten Buchten und felsige Klippen, die riesige Seevogelkolonien beherbergen. Hierzu kannst du auch meinen Blog Post über die Burg Bamburgh in Northumbria lesen. Sie ist eines der Highlights auf dieser Strecke. Auch der 175 km lange Cleveland Way in North Yorkshire, einer der schönsten und und abwechslungsreichsten Wanderwege Englands, ist jetzt Teil des King Charles III England Coast Path Osten Vom Wash bis zur Themse-Mündung, vorbei an einer atemberaubenden Tierwelt und Kultur. Endecke die Sanddünen, Marktstädte und Dörfer, die alle an atemberaubende Meereslandschaften grenzen Allgemeine Informationen zum King Charles III England Coast Path Auf der Webseite von National Trail gibt es allgemeine Informationen zum neu gegründeten King Charles III England Coast Path und auch eine Karte, auf der man die bereits begehbaren Sektionen (und die geplanten) sehen kann: https://www.nationaltrail.co.uk/en_GB/trails/england-coast-path/trail-information/ Unter dem untenstehenden Link finden Sie alle Veranstaltungen, die für das Event „Year of the Coast“ 2023 geplant sind: https://englandscoast.com/en/blog/englands-year-of-the-coast-2023-events-calendar Anreise: Wer mit dem eigenen Transportmittel anreist und nicht durch ganz England fahren will, kann auch direkt von Amsterdam bis Newcastle mit der Fähre fahren. Schneller ist es über Dover. www.dfds.com Direktflüge von Frankfurt gibt es entweder nach Newcastle oder Manchester. Bei www.billiger-mietwagen.de kann man Preise für Mietwagen vergleichen und auch buchen. Vor Ort unterwegs: Wer den King Charles III England Coast Path in Tagesetappen laufen möchte, kann normalerweise problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach der Wanderung zum Ausgangspunkt zurückkehren. Schlafen: Wer sich nachts königlich betten will, sollte auf den Webseiten vom National Trust und dem Landmark Trust nach historischen Unterkünften suchen - Keine Sorge, es gibt auch günstige Alternativen. https://www.nationaltrust.org.uk/holidays, https://www.landmarktrust.org.uk In Robin Hoods Bay direkt am Hafen befindet sich The Bay Hotel, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Hier kann man auch wunderschön in der Sonne essen, oder einfach nur einen Drink genießen. http://bayhotel.info/index.html Stablewood Cottages hat an verschiedenen Locations in Northumbria gemütliche, gut ausgestattete Selbstversorger Cottages. www.stablewoodcoastalcottages.com Essen: Das Smuggler Ale House in Robin Hoods Bay trägt nicht umsonst diesen Namen – vom Keller führen Tunnel in die ehemalige Schmugglerunterwelt des kleinen Dorfes. Heute kann man im kerzenerleuchteten, mit alten Holzfässern ausgestatteten Innenraum nicht nur traditionelles Pub Food essen, sondern auch Holzofen Pizza. Das Apple Inn in der Nähe von Bamburgh ist ein gemütliches Pub mit preisgekröntem Essen. Wer will, kann hier auch im Pub oder in umgebauten – inzwischen stylischen – Schäferwagen schlafen. https://theappleinnlucker.com
- England: Wanderung auf dem Cleveland Way
Der 175 km lange Cleveland Way in North Yorkshire ist einer der schönsten und und abwechslungsreichsten Wanderwege Englands. Der Cleveland Way bietet das Beste aus beiden Welten: Moorlandschaften mit Heidekraut und atemberaubende Küstenlandschaften. Er beginnt in Helmsley und endet in Filey Brigg dabei führt durch das berühmte Schmugglerdorf Robin Hood's Bay und die beliebten Badeorte Scarborough und Whitby - eine der schönsten Küstenstädte Englands und Heimat der Whitby Abbey, die als Inspiration für Bram Stokers Dracula diente. Seit 2023 ist er Teil des King Charles III England Coast Path, der nach Fertigstellung der längste Wanderweg der Welt sein soll. Siehe auch mein Blog. ♡-Faktor: ♡♡♡♡♡ Gehzeit: 4:00 Höhenmeter: 3035 Hm hoch 3058 Hm bergab Länge: 175 km Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ja Familientauglich: ja Einkehr unterwegs: diverse Pubs und Teehäuser GPS-Daten von National Trails gibt es auf Outdooractive Der 175 km lange Cleveland Way in North Yorkshire ist einer der schönsten und un Beste Zeit: Du kannst den Cleveland Way zu jeder Jahreszeit wandern, aber wenn Du die blühende Heide sehen willst, komm' am besten Ende August und Anfang September. Ausgangspunkt: Helmsley, North Yorkshire Endpunkt: Filey Brigg, North Yorkshire Alternative: Wenn du die Wanderung nicht am Stück machen willst kannst du auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur Teilabschnitte laufen. Anforderung: Jeder, der einigermaßen fit ist, kann den Cleveland Way wandern. Die Route ist stellenweise anspruchsvoll, vor allem in den Cleveland Hills und an einigen Küstenabschnitten, aber das macht den Weg zu einem besonderen Erlebnis. Die Route ist zwar durchgehend gut ausgeschildert, doch ist eine aktuelle Karte oder ein GPS-Kartenmaterial unerlässlich. Weitere Informationen findest du auf der Webseite von National Trail Drehort für "Der Doktor und das liebe Vieh" Die englischen Yorkshire Moors sind durch die TV Serie "Der Doktor und das liebe Vieh" in den Siebzigern berühmt geworden. Da der Land Tierarzt James Harriot dafür verantwortlich ist dass ich eigentlich Tierärztin werden wollte (leider kann ich kein Blut sehen) zieht es mich magisch in diese Ecke Englands. Die bis zu 200m hohen Klippen, Sandstrände, Teehäuser, urige Pubs, rauhe wundervolle Küstenwege und vor allem die wunderschönen Küstendörfer sorgen dafür, dass ich mich auf der Stelle verlieben. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu öffnen und um mehr zu erfahren: Robin Hood‘s Bay - Liebe auf den ersten Blick Schon allein das Dorf Robin Hood‘s Bay hätte ein Anrecht auf einen 10-seitigen Artikel - ich habe noch nie ein süsseres Dorf in meinem Leben gesehen. Angeblich konnte man früher hier ein Fass vom Hafen bis hoch auf die Landstraße schmuggeln ohne dass ich jemals auf die Straße musste. So viele Geheimgänge und Tunnel sollen hier existieren. Im Whitby Abbey spukt Dracula durch die Ruinen von Whitby Abbey Wenn du es unheimlich und mysteriös magst kannst du ja auch noch ein bisschen nachts um die Ruinen von Whitby Abbey schleichen und schauen, ob sich Bram Stoker's Dracula ein Stelldichein gibt – es diente sowohl als Inspiration für den Autor und Haltestelle für den Grafen auf seiner Europa-Reise. Ich sehe schon vor Erwartung seufzende Teenager-Horden vor mir, die zu viele Twilight Romane gelesen haben … Allgemeine Info: Mehr Informationen zu den einzelnen Etappen, Übernachtungsmöglichkeiten, Pubs und den aktuellen Zustand des Weges gibt es auf: http://www.nationaltrail.co.uk/cleveland-way Hinkommen: Wer mit dem eigenen Transportmittel anreist und nicht durch ganz England fahren will, kann auch direkt von Amsterdam bis Newcastle mit der Fähre fahren. Schneller ist es über Dover. www.dfds.com Direktflüge von Frankfurt gibt es entweder nach Newcastle oder Manchester. Bei www.billiger-mietwagen.de kann man Preise für Mietwagen vergleichen und auch buchen. Schlafen: Der National Trust bietet historische Unterkünfte zum Übernachten an. Auch "The Landmark Trust" bietet solche Unterkünfte an. Ich wollte schon immer mal in diesem umgebauten Schweinestall in Form eines Tempels schlafen …
- Schottland: Winter-Wunderland
Lohnt es sich für ein Wochenende im Winter nach Schottland zu reisen? Meine Erfahrung: Unbedingt! Von Glasgow aus fahren wir in den Norden, schlafen in einem gemütlichen Pub, machen eine Wanderung um den Glen Fyne im tiefsten Schnee, besuchen Inveraray alias „Duneagles" in Downton Abbey, verkosten Whiskey in der Küstenstadt Oban und wandern entlang des Loch Lomond Ein Wochenende im Februar in Schottland - in der Nähe von Glasgow. Auf den ersten Blick nicht der verlockendste Vorschlag: schlechtes Wetter, graue Gebäude und ein Ruf als aggressiver Mensch. "Also sind alle Überraschungen garantiert positiv", dachten wir, als wir ein langes Wochenende buchten. Und wir hatten Recht: Als wir am frühen Morgen das Flugzeug und den Flughafen von Glasgow verließen, wurden wir von einer wunderschönen aufgehenden Sonne mit blauem Himmel, knackigen Minus-Temperaturen, viel Schnee und keinem Wasser im Auto für die Scheibenwischer begrüßt ;-)! Klicke auf das erste Foto um die Fotostrecke zu starten: Die erste Aufgabe: die Unterkunft auf dem Lande durch eine ausgesprochen trübe Windschutzscheibe finden. Das Cairndow Stagecoach Inn ist wunderschön am Ufer von Loch Fyne gelegen und soll eines der ältesten Gasthäuser in den Highlands sein. Da wir unbedingt etwas essen wollten, bestellten wir ein spätes Frühstück (die morgendlichen Jäger ließen uns nur Würstchen und Toast übrig). Die Veggie-Würstchen waren ein bisschen zäh - aber wen kümmert das schon, wenn man Hunger hat ;-)! Wandern im SchottischenWinter-Wunderland Direkt hinter unserem B&B kommt der Fluss Fyne von den Hügeln herab. Wegbeschreinung: Eine schöne 18 km lange Wanderung führt vom Parkplatz neben der alten Brücke nahe der A83 zunächst auf der linken Seite des Flusses entlang. Bevor sich der Fyne teilt, führt eine Brücke auf die rechte Seite des Flusses. Von dort steigt der Weg langsam zum Stausee Allt na Lairige hinauf - wir haben den Hinweis beherzigt und sind ihm gefolgt. Anfangs liefen wir noch im Schatten neben dem Fluss, aber sobald wir in die Sonne - und den knietiefen Schnee - traten, fühlten wir uns wie im Winterwunderland! Alle Bäume waren mit einer dicken Schneeschicht bedeckt, Eine Herde Hirsche schaut uns träge an und entscheidet, dass wir - wahrscheinlich - nicht gefährlich sind ... Glückseligkeit! Der Fluss und der See unter uns glitzerten in der Sonne und mein Gesicht strahlte in leuchtenden roten Farben - es war ziemlich anstrengend, durch den Schnee den Hügel hinaufzugehen. Das Gute an Großbritannien ist, dass ein gemütliches Feuer und ein Glas Whisky nie weit entfernt sind und für mich gibt es kein besseres Gefühl, als aus der eisigen Kälte zu kommen und sich langsam vor dem Feuer aufzuwärmen. Am nächsten Tag fuhren wir ein paar Kilometer - oder sollte ich sagen Meilen - nach Inveraray. Als Fans der Fernsehserie Downton Abbey wollten wir den Drehort von Duneagles besuchen, der im wirklichen Leben Inveraray Castle heißt. Zu dieser Jahreszeit ist das Schloss geschlossen, aber man kann auf dem Gelände spazieren gehen. Wir entschieden uns für den Dun Na Cuaiche Woodland Walk. Er ist zwar nur 2,5 km lang, aber trotz des Schneesturms war es ein ziemliches Abenteuer. Oben auf dem Hügel gibt es einen Aussichtspunkt, von dem aus man normalerweise einen perfekten Blick auf das Schloss und über die Stadt hinaus bis hinunter zum Loch Fyne hätte - wir sahen nur jede Menge Schnee. Klicke auf das erste Bild: Tag 3: Auf zur Westküste! An Tag 3 beschlossen wir, eine Stunde zu fahren, um die Küstenstadt Oban zu besuchen, die direkt am Meer liegt. Die Hauptattraktion für meinen Freund war natürlich die Oban-Destillerie - für mich als Fahrer war es etwas weniger aufregend, obwohl ich solche Orte immer gerne besuche (und sei es nur wegen des Geruchs!). Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass Dunollie Castle in Oban ein Muss ist, aber es war ein angenehmer Spaziergang vom Stadtzentrum aus entlang der Küste, und die Aussicht bei Sonnenuntergang war den Besuch auf jeden Fall wert. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, mit dem Auto zu fahren, kannst Du den langen Weg über Glencoe nach Hause nehmen, aber da es in den Highlands wieder schneite, nahmen wir die einfache und schnellere Route. Tag 4: Wandern an der Ostküste von Loch Lomond Am letzten Tag wanderten wir an der Ostküste von Loch Lomond entlang. Leider habe ich die Karte verloren und kann mich jetzt nicht mehr an den genauen Weg erinnern. Mein bester Rat ist also, besser in einer Touristeninformation nachzusehen. Die in Balloch liegt mehr oder weniger auf dem Weg. Es gibt viele Wanderungen, aber für uns rief das Gleddoch Hotel Spa und es wäre wirklich unhöflich gewesen, nicht zu antworten :-)! HINKOMMEN: Wenn man Glück hat - und das ist in der Nebensaison oft der Fall - kann man recht günstige Tickets von z.B. Frankfurt nach Glasgow bekommen mit Lufthansa. RUMKOMMEN: Der beste Weg, um von A nach B zu kommen und flexibel zu sein, ist ein Mietwagen. Gute Angebote finden Sie bei https://www.billiger-mietwagen.de oder https://www.rentalcars.com/ SCHLAFEN & ESSEN Das Cairndow Stagecoach Inn ist wunderschön am Ufer von Loch Fyne gelegen und soll eines der ältesten Gasthäuser in den Highlands sein. Die Zimmer sind gemütlich, aber erwarten Sie nicht, dass sie stilvoll sind. Das Gleiche gilt für den Pub: Typisches Pub-Essen in einem gemütlichen Raum mit offenem Feuer. Cairndow PA26 8BN, UK, Tel: +44 1499 600286 In der Nähe von Glasgow und des Flughafens liegt das Gleddoch Hotel Spa & Golf befindet sich auf einem Golfplatz. Wir haben ein wirklich günstiges Zimmer bekommen, weil es Nebensaison war. Das SPA ist sehr gut, mit einem großen Swimmingpool, einer Sauna und einem Außen-Jacuzzi. Die Zimmer sind alle modern, das Restaurant war ok. Old Greenock Rd, Langbank, PA14 6YE, Tel: +44(0)1475 540 711
- Sansibar - weisse Strände, türkisblaues Meer und grüne Palmen
Schon alleine der Name Sansibar klingt verheissungsvoll … Eine Insel im indischen Ozean nahe an Afrika, aber mit deutlich arabischen Einflüssen. In Stonetown hängen kunstvoll verzierte Balkone von alten Gebäuden über die engen Gassen. Hinter kunstvoll gearbeiteten Steintüren eröffnen sich Bazare und einmalige Gasthäuser. Auf dem Land bearbeiten Bauern ihr Reisfelder und in den Gärten wachsen fremde Kräuter und Gewürze. Am Strand eröffnet sich eine idyllische Szenerie: Pudernder, schneeweisser Strand geht sanft in das türkisblaue Wasser über, Fische flicken unter den Palmen ihr Netze - hört sich das an wie das Paradies? Das ist es auch ein bisschen - allerdings inzwischen touristisch einigermassen gut erschlossen :;) Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Reisetips: Tansania gilt als eines der sichersten Reiseländer Afrikas. Informationen zu Gesundheitsvorsorge, Einreise und politischer Situation gibt die Botschaft der Vereinigten Republik Tansania in Bonn. www.tanzania-gov.de Ein Visum kann man bei der Ankunft für 50 Dollar bekommen. Wer das im Vorfeld erledigen möchte, wendet sich an die Botschaft. Fliegen: Die beste Reisezeit ist Juni bis Oktober und Dezember bis März. Condor fliegt einmal wöchentlich ab ca. 800 Euro von Frankfurt direkt zum Kilimandscharo International Airport oder nach Sansibar. Unterkünfte: Ein erstklassiger Anbieter für Safaris ist Africa-Travel- Resource. Die Internetseite ist informativ, allerdings nur auf englisch (www.africatravelresource.com). Wir fanden die Strandhütten am Matemwe Beach einfach traumhaft. Sie sind blitzsauber und bieten Stille und Erholung - hier hört man nur das Meer rauschen. www.matemwebeach.com #Tansania #Sansibar #Meer
- Guernsey - a walk on the mild side
"Ahhh Deutsche - ihr habt damals meinen Grossvater im Krieg erschossen!" Kaum rollen wir mit unserem (unverkennbar in Deutschland zugelassenen) VW Bus auf den Campingplatz kommt uns schon der Campingplatzbesitzer mit diesem Kommentar entgegen. Kein besonders vielversprechender Start denke ich mir gerade, als der kräftige Herr ausgelassen zu kichern anfängt. "Mein Opa schlief in der ersten Etage im Bett, als ein deutscher Soldat unten sein Gewehr putzte. Leider war das Ding nicht entladen und so passierte das Unglück" Ungläubig schaue ich an … "Doch wirklich" versichert er mir, "Du kannst es im Museum nachlesen." Immer noch amüsiert über unseren betroffenen Gesichtsausdruck füllt er unsere Papiere aus. Der Campingplatz ist klein und gemütlich auf einem kleinen Hügel rund um ein altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert gelegen - nicht weit vom Meer entfernt. Unser Bus darf sich auf einer grossen grünen Wiese ausruhen, während wir erst mal die nähere Umgebung zu Fuss erkunden. Kilometerlang kann ma an verschiedenen Buchten mit Sandstränden und türkisblauen Wasser lang wandern. Am nächsten Tag machen wir uns erst Mal daran die hübsche Inselhauptstadt St. Peter Port zu erkunden - uns erwartet eine Szenerie, wie aus einem englischen Bilderbuch: Mit bunten Wimpeln geschmückte Gassen winden sich über dem Hafen den Berg hinauf. Alles ist blitzblank, standesgemäß angezogene Engländer flanieren in Strohhüten durch die Strassen, während auf dem Market Square eine Band spielt. Irgendwie kommt man sich zwischen Frankreich und England vor - was man auch ist. Französischer Champagner und Schokolade, englische schnörkelige Fensterfronten und das Gefühl in der Zeit zurück gereist zu sein. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Ein wunderschöne Küstenwanderung führt vom Südzipfel des Hafens von St Peters Port an der "La Vallette Promenade" vorbei, durch den "Bluebell Wood" immer an der Küste entlang. Erster Stop ist am Traumstrand "Fermain Beach" mit gleichnamigen Café direkt am Meer. Hier sich wieder vom Blick und Cider loszueisen erfordert schon einiges an Willensstärke … aber es lohnt sich, deshalb aufstehen und weiter geht es munter die Küste entlang. Der Weg schlängelt sich einmal um die Halbinsel von Jerbourg: Steile Klippen fallen senkrecht ins Meer und besonders in der Abendsonne ist die Stimmung hier gigantisch. Nach der Bucht von "Petit Port" laufen wir rechts in das Dorf St Martin bis wir die Hauptstrasse erreichen. Von hier fahren regelmässig Buse zurück nach St Peter Port. Wer die 15km nicht komplett laufen will, kann an der Halbinsel abkürzen. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Info: https://www.visitguernsey.com Hinkommen: Um im eigenen Wohnwagen/Bus zu schlafen, muss man vorher ein Permit beantragen. Leider muss man sich dafür vorher für einen Campingplatz entscheiden auf den man übernachten will. Dieser kümmert sich dann Wiederrum um das Permit. Man kann das Permit auch selbst auf dieser Seite beantragen. Schlafen: Das Blue Horizon Hotel liegt malerisch im Dörfchen St Martin in einem Garten gelegen - nicht weit entfernt verläuft der Küstenweg. Le Mont Durand, St Martins, Guernsey, GY4 6DJ, info@bluehorizonguernsey.com, +44 (0)1481 238639 Die Vaugrat Campsite liegt nur ein paar Gehminuten vom Meer entfernt an der Nordwestküste Guernseys. Route de Vaugrat, St Sampsons, Guernsey GY2 4TA, +44 (0)1481 257468 #Guernsey #Kanalinseln #Wandern #England
- Martinique - tropische Überraschung
Pole Position in Martinique - nein, es ist keine Fototapete! Die französische Insel Martinique ist ein karibischer Traum wie aus dem Bilderbuch! Weiße, menschenleere Strände, türkisfarbenes Meer und eine breite Palette an Outdoor-Aktivitäten. Hier findest Du Alles was Du wissen musst. Unsere Scheibenwischer quietschen so hektisch über die Windschutzscheibe, dass ich fast Angst habe, dass sie gleich wegfliegen — aber sehen können wir trotzdem nicht viel. „Na so habe ich mir meine Flucht vom deutschen Winter nicht vorgestellt …“ denke ich gerade, als das Prasseln von oben so abrupt aufhört, als hätte gerade jemand einen Wasserhahn zugedreht … und Simsalabim funkeln auch schon die Sterne am nächtlichen Himmel. So sind sie die Tropen: immer für eine Überraschung gut! Im Dunkeln fahren wir über die gut ausgeschilderte Autobahn zu unserer Unterkunft und Sobald wir die Autotür öffnen, empfängt uns eine unglaubliche Geräuschkulisse: ein Quaken, Zirpen und Pfeifen, das einem in Sekundenschnelle klarmacht: Du bist nicht mehr in Deutschland, sondern irgendwo ganz weit weg … Wahrscheinlich hilft es auch, dass ein warmer Wind vom Meer kommt und sich das Geräusch der Wellen sanft in die anderen Klänge mischt … Das Schönste, wenn man Nachts an einem neuen Ort ankommt, ist, dass man am nächsten Morgen visuell völlig unbelastet auf Entdeckungstour gehen kann. In unserem Fall werden wir von dem atemberaubenden Blick fast überwältigt: Das türkisblaue Meer rollt in sanften Wellen an einen Strand, wie aus dem Bilderbuch Schneeweisser Sand, Kokospalmen die sich über das Wasser biegen und kein Mensch in Sicht! 200 Meter von der Küste entfernt, steht ein einzelner Fels, der Rocher le Diamante und zur Rechten fallen die steilen Hänge des ehemaligen Vulkans Morne Larcher senkrecht bis zur Brandung hinab. Ein absoluter Traum! Aber Martinique hat viel mehr zu bieten, als nur Traumstrände — die Insel ist genauso abwechslungsreich, wie ihr Wetter. Der nette Herr von der Tourist-Information, die es in jedem größeren Städtchen gibt, überhäuft uns mit Karten und Broschüren: Segeln, Klettern, Canyoning, Windsurfen, Wellenreiten, Mountainbiken, Wandern, Paragliding, Kayaken, Reiten oder Tauchen. Alles ist hier möglich. Da wir von der Auswahl überwältigt sind, schnappen wir uns erst Mal die gratis Wanderkarte auf der die 38 schönsten Wanderungen eingezeichnet sind. Gut übersichtlich mit Schwierigkeit, Länge, Startpunkt, Höhenmeter, einer Beschreibung der Strecke und der Vegetation. Alles auf Französisch. Martinique ist ein eigenständiges Department von Frankreich, also sozusagen Europa — Das hat viele Vorteile: super ausgebaute Straßen, Euro als Währung, französische Supermärkte, kaum Kriminalität, aber eben auch mit der französischen Eigenheit keine andere Sprache zu sprechen. Aber letztendlich schadet es ja nicht das etwas eingestaubte Schulfranzösich auszupacken und einfach loszuplaudern — die Bewohner Martiniques sind super freundlich und sehen über Aussprache und Grammatikfehler nonchalant hinweg. Unsere erste Wanderung führt uns auf den Morne Larcher den Berg den wir morgens schon vom Strand aus bewundern konnten. Drei Stunden für 2,5 Kilometer und 400 Höhenmeter kommt uns fast ein bisschen übertrieben vor, aber für einen kleinen Ausflug noch mit Jetlag in den Beinen genau das Richtige — denken wir! Die Wahrheit ist, die 400 Höhenmeter gehen fast senkrecht den Berg hinauf — immer über große Felsbrocken nach oben. Normalerweise ist es in Martinique nie drückend heiß, aber hier zwischen den Bäumen, wo uns der kühlende Wind nicht erreicht, steht die Luft. Und damit auch die Feuchtigkeit, so dass wir nach wenigen Minuten so aussehen, als hätten wir gerade frisch geduscht. Gerade als ich denke „So, jetzt habe ich aber genug von Bäumen und Steinen.“ haben wir endlich die Bergkuppe erreicht und werden mit einem traumhaften Blick über die Küste belohnt: türkises Wasser, weisser Sand und grüne Berge so weit das Auge reicht. Auf der anderen Seite des Bergrückens können wir entweder zurücklaufen, auf den Bus warten oder den Daumen nach oben haltend an der Straße rumlungern. Wir wählen die dritte Option und werden sofort belohnt: Das erste Auto mit einer älteren Dame fährt sofort rechts ran und nimmt uns mit zurück zum Ausgangsort unserer Wanderung. Unsere Fahrerin kommt eigentlich aus Lyon ist aber schon vor 30 Jahren nach Martinique gezogen — wegen des Wetters — wer kann es ihr verdenken? Apropos Wetter: Am nächsten Tag beschließen wir den mit 1397 Meter höchsten Berg der Insel zu besteigen. 1902 hat der Vulkan Pelée noch eine Spur der Verwüstung hinterlassen als er ausbrach und das 7km entfernte St Pierre völlig zerstört. Damals galt die Stadt noch als Perle der Karibik — heute ist eher ein Schatten ihrer Blütezeit. Da der Vulkan sich seit den 30er Jahren friedlich verhält, ist er inzwischen ein beliebtes Wanderziel. Wir wählen die schnellere, steilere (wir haben jetzt ja schon Übung …) Variante die von L’Ajoupa Bouillon startet. Bouillon heisst ja auf deutsch Brühe und genau das empfängt uns sobald wir von der sonnigen Küste in die Berge im Landesinneren fahren: ein dicke Suppe! Der Nebel ist so dicht, dass ich kaum die Hand vor den Augen sehen kann. Im Nieselregen stapfen wir durchs Grau, das nur ab und zu von einem riesigen Baumfarn unterbrochen wird, der genau auf dem Wanderweg steht — sonst hätten wir ihn nicht gesehen … Obwohl der Weg steil bergauf geht, führt doch der beißende Wind und der Regen dazu, dass unsere Gipfelpause eher kurz ausfällt. Wir können außer Nebel sowieso nichts sehen und sind froh wieder in wärmere Gefilde zu kommen. Nur wenige Kilometer weiter Richtung Küste scheint wieder die Sonne und es ist mollig warm. Wir sitzen am Strand und schauen auf den Berg von dem wir gerne die Aussicht über die gesamte Insel genossen hätten: Bei einer Länge von 73km und einer Breite von 39km ja eigentlich sehr übersichtlich, aber der Vulkan hat sich trotzig seine Nebelmütze aufgezogen, die er auch während unseres ganzen Aufenthalts nicht mehr abnimmt. Jeden Morgen schauen wir, ob der Gipfel frei ist und jeden morgen aufs neue ist er wolkenverhangen. Glücklicherweise ist das Wetter an der Küste, bis auf ein paar kurze Schauer, immer sonnig und so beschließen wir, da es mit der Höhe nicht geklappt hat, es mit der Tiefe zu versuchen: Glaubt man Reiseführern und Bekannten, dann muss man in der Karibik vor allem eines: Tauchen! Auch ohne Tauchschein kann man einen Schnuppertauchgang machen, der einem einen guten Einblick in die Unterwasserwelt gibt. Carine meine Tauchlehrerin kommt eigentlich aus Colmar hat aber bereits vor acht Jahren, verständlicher Weise beschlossen, dass die Baggerseen im Elsass nur halb so schön sind wir das Meer in Martinique und vor allem ist das Baggerseewasser auch eher nur ein drittel so warm … Unser Tauchgang findet bei einer angenehmen Badewannentemperatur von 27 Grad statt! Kaum springen wir ins Meer muss ich zugeben, dass ein Tauchgang doch noch etwas anderes ist, als Schnorcheln — irgendwie habe ich das Gefühl mitten drin zu sein — sozusagen Schnorcheln in 3D. Tauchen ist Schnorcheln in 3D. Die Welt unter Wasser ist nicht nur schillernd bunt, sie ist eine Oase der Ruhe. Fische, Algen, Korallen, alles wiegt sich gemächlich in den Wellen. Wenn man die Luft anhält, kann man sogar die bunten Fische an den Korallen knabbern hören. Carine legt ihre Hände aufeinander und rudert mit kleinem Finger und Daumen: ein klares Zeichen für Schildkröte! In einem Garten aus Korallen entdecke ich das ein Meter grosse Prachtexemplar. Gemächlich schaut sie mich an und kaut in aller Seelenruhe weiter. Gerade haben wir unseren Aperitif bestellt, als das Wetter mal wieder in Sekundenschnelle von Sonne auf Regen umstellt. Nach einer Minute ist alles pitschnass aber auch schon wieder vorbei … nach 5 Minuten ist im strahlenden Sonnenschein fast alles wieder trocken, nur ein quietschbunter Regenbogen erinnert an das kurze Wetterintermezzo … so sind sie die Tropen: immer für eine Überraschung gut! Allgemeine Auskünfte: www.accueil-martinique.fr ist die offizielle Seite der verschiedenen Tourist-Informationsstellen. www.martinique.org gibt mit vielen Bildern einen guten Überblick, was man Alles auf der Insel erleben kann. Internationale Vorwahl: +596 Währung: Euro Anreise: Die Einreise ist für EU-Bürger mit einem Personalausweis möglich. Falls Sie während des Urlaubs andere Inseln besuchen wollen, benötigen Sie einen Reisepass. Seit neustem fliegt die Condor Fort de France drei Mal wöchentlich direkt ab Frankfurt. Flüge gibt es ab 700€. Airfrance und Corsair bieten Direktflüge ab Paris Orly. Ein Europa-Spezial Ticket der Deutschen Bahn in die französische Hauptstadt gibt es ab 39€. Vom Bahnhof geht es mit der Metro und dem Orlybus zum Flughafen Orly. Natürlich kann man auch nach Paris fliegen — dort muss man dann aber auch den Flughafen wechseln. Reisezeit: Obwohl Martinique das ganze Jahr schön tropisch warm ist, gibt es doch eine Trocken- (Dezember-Mai) und eine Regenzeit (Juni-November). Den August und September gilt es zu meiden, denn hier kommen zu den sintflutartigen Regenfällen auch noch der ein oder andere Wirbelsturm. Übernachten: Auf www.locations-vue-turquoise.com findet man Ferienwohnungen, Bungalows und Villen in allen Preisklassen auf ganz Martinique – meistens allerdings nur wochenweise. Hotel de L'Anse-Bleue liegt einmal vom wunderschönen Strand über die (nicht sehr stark befahrene) Strasse von Diamant Richtung Anse d'Arlet. Die Bungalows liegen verteilt in einem grossen Garten mit Pool und haben alle eine offene Küche und Terrasse. Es gibt auch Zimmer für Bed & Breakfast, die ich allerdings ein bisschen dunkel fand. Marie Hélène spricht ein bisschen Englisch – ihre Kolleginnen eher nicht. Tel: 0596 76 21 91; www.hotel-anse-bleue.com B&B ab 70€, Bungalow ab 80€; Le Diamant Das ehemalige Gutshaus einer Kakao- und Kaffeeplantage Habitation Anse Couleuvre steht nach eigenen Angaben am Ende der Welt - ich wusste gar nicht, dass das Ende der Welt so schön ist! Die vier Zimmer sind geschmackvoll renoviert, der Garten riesig, das Meer in 5 Minuten zu Fuss zu erreichen und die Ruhe unschlagbar! Tel: 0596 52 97 74, Le Prêcheur DZ mit Frühstück 140€ Im Domaine Robinson kann man in einem Baumhaus am schwarzen Strand ganz in der Nähe von Anses d'Arlet mit Blick aufs Meer schlafen. Nachts auf dem Bett zu liegen, die Wellen und die Geräusche des Waldes zu hören, war der absolute Traum. Tel: 0596 68628; www.domainederobinson.com; Anses d'Arlet Baumhaus ab 100€, Bungalows ab 85€ Essen: Ein unauffälliges Strassenschild weist den Weg zur Strandbar New Cap, kurz nachdem man den Strand von Le Diamant in Richtung Anses d'Arlet passiert hat. Was soll jetzt noch kommen, fragt sich der hungrige Besucher … und dann taucht dieses nette kleine Restaurant direkt am Strand auf. Ob man sich zuerst in einem Liegestuhl einen Cocktail mit Blick aufs Meer gönnt, oder gleich in die französisch/kreolische Speisekarte eintaucht, bleibt Geschmacksache … Tel: 0596 76 12 99; Plage de l'Anse Caffard, Le Diamant Tante Arlette ist nicht gerade für Ihre günstigen Preise, dafür aber für Ihren auszeichneten Hummer berühmt. Arlette hat auch 3 kleine Zimmer, die sie mit Frühstück (DZ 60€) vermietet. Tel: 0596 557575; www.tantearlette.com; Grand'Riviere Le Toucan ist ein lustiges buntes Restaurant mit überdachter Terrasse an der Südostküste. Hier habe ich die besten selbstgemachten Accras (Stockfisch-Frikadellen) gegessen. Tel: 0596 742588; Le Vauclin Tauchen: Die Karibik ist ein Tauch- und Schnorchelparadies. Selbst Nichttaucher können bei einem Schnuppertauchgang die Unterwasserwelt erkunden. Carine spricht deutsch, ihr Mann Karim englisch. Das Hotel neben der Tauchbasis wird gerade restauriert - nicht abschrecken lassen, das Tauchcenter ist geöffnet. Tel: 05 96 76 10 65; www.plongeemartinique.fr; Le Diamant Schnuppertauchgang 60€, Normaler Tauchgang mit Tauchschein 50€. Für 375€ kann man mit sechs Tauchgängen samt praktischer und theoretischer Prüfung einen Tauchschein machen.
- Nationalpark Perito Moreno in Argentinien
Der Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien liegt zwischen Argentinien und Chile ist einer der größten Gletscher der südamerikanischen Anden. Regelmäßig kalben hausgroße Eisbrocken von der Gletscherzunge in den Lago Argentino. Ein einmaliges Erlebnis. Heute gehört der Gletscher zu den größten Touristenattraktionen Argentiniens, er ist der meistbesuchte Ort des als UNESCO-Weltnaturerbe eingestuften Nationalparks Los Glaciares. Auch interessant: Im Gegensatz zu den anderen Gletschern der Welt scheint der Perito-Moreno-Gletscher nicht zu schmelzen. Bekannt ist der Gletscher vor allem dadurch, dass seine im Lago Argentino endende Gletscherzunge den südlichen Arm des Sees absperrt und aufstaut, der sich dann periodisch entleert. Ein holzsteg führt am Ufer entlang und bietet immer wieder spektakuläre Aussichten auf den 254 km² grossen Eiskoloss. Wenn du willst kannst du hier auch eine Gletschertour buchen. Der 115.000 Hektar große Nationalpark Perito Moreno liegt im Südwesten Argentiniens. Bergige Landschaften mit Seen, Tälern laden zum Wandern ein. Zugegebenermaßen würde ich nicht nur wegen des Gletschers nach Argentinien fliegen, aber der Nationalpark Perito Moreno liegt noch dazu strategisch günstig zwischen dem Nationalpark Torres del Paine in Chile und dem Monte Fitz Roy weiter nördlich … Klickt auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Information Perito-Moreno-Gletscher Anreise: Den internationalen Flughafen El Calafate fliegt als einzige Fluglinie regelmäßig Aerolineas Argentinas mehrmals pro Woche an. Der Gletscher liegt 78 Kilometer von El Calafate entfernt. Von El Calafate nimmt man entweder ein Auto oder den Bus. Die Fahrt dauert vier Stunden. Den Bus kann man problemlos direkt am Busbahnhof in El Calafate buchen. Unterkunft: Das Hotel La Loma ist an sich nichts Besonders, allerdings liegt es sehr zentral in der Nähe des Busbahnhofes und hat einen wunderschönen Innengarten in dem man windgeschützt sitzen kann. Julio A. Roca 8499405 El Calafate+54 2902 49-1016 Das Boutique Hotel La Cantera ist auf jeden Fall schicker und auch noch in Laufweite der Stadt. Das Frühstücksbuffet ist beeindruckend. Reisezeit: Die Saison beginnt meist im Oktober und dauert bis April.
- Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera - im Inselvergleich
Die Kanaren im Inselvergleich. Welche ist die Schönste? Gran Canaria, Teneriffa, oder La Gomera? Hier findest Du Infos und Fotos. Der Herbst ist langsam, aber sicher im Anmarsch, da wird es Zeit sich Gedanken über einen adäquaten Rückzugsort für ein verlängertes Sommergefühl zu machen. Ich habe für Euch drei der kanarischen Inseln angeschaut. Hier findet ihr einen Fotovergleich:1. 1. Gran Canaria ist klimatisch in etwa zweigeteilt: In den feuchteren Norden und den trockeneren Süden. So kann es durchaus passieren, dass man am Morgen durch dichten Nebel auf ca 1800 Meter wandern geht, um danach, am Mittag, am Meer in der Sonne zu baden. Highlight hier war für mich die Wanderung in den Bergen rund um den Roque de Nublo. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu Gran Canaria zu starten. 2. Teneriffa besticht durch Superlative: Die größte der Kanarischen Inseln, die bevölkerungsreichste Insel Spaniens und mit dem 3718 Meter hohen Teide hat man ausserdem auch noch den höchsten Berg auf spanischem Staatsgebiet - dieser ist, bei guter Sicht, auch von den anderen Inseln zu sehen und bildet eine formidable Kulisse für Wanderungen, Weinproben und Strandhandtücher. Übrigens ist der Nationalpark rund um den Teide nicht nur in die UNESCO-Liste der Welkulturerbe aufgenommen - er ist auch der zweitmeist besuchte Nationalpark der Welt - wieder so ein Superlativ … Zum Starten der Fotostrecke auf das erste Bild klicken: 3. La Gomera erscheint im Vergleich zu ihren großen Schwestern fast unberührt. 33% der gesammten Inselfläche sind geschützt, die Insel wenig zersiedelt, die Wanderwege gut ausgezeichnet und die Landschaft ein wilder Wechsel zwischen schroffem Fels und flechtenbehangenen Bäumen im Nebelwald. Klicke auf das erste Bild: Nützliche Adressen: Superschöne Fincas gibt es beispielsweise auf fincaferien. de zu buchen. Der Bergverlag Rother bietet zu allen drei Inseln einen gesonderten Wanderführer an. Die Wegbeschreibungen sind so gut, so dass selbst Laien sich zurecht finden … Es gibt auch ganz verschiedenen Wanderungen von kurz bis lang und von leicht bis schwer. Wer organisiert reisen möchte, findet beim DAV-Summit Club bestimmt eine passende Wanderreise. Hier findest Du weitere Blogs über die Kanarische Inseln: 1. Welche der drei Inseln La Gomera, Gran Canaria & Teneriffa ist die beste zum Wandern? - Hier findest Du ganz viele Adressen für Unterkunft, Transport und Restaurants 2. Klettern auf Teneriffa 3. Wanderung durch die Masca Schlucht auf Teneriffa
- Klettern im Winter: Teneriffa
Bist du auf der Suche nach einem Klettergebiet für den Winter? Wie wäre es mit den Kanaren? Auf Teneriffa kannst du dann im T-Shirt klettern. … wenn die Gebiete nicht alle in schattigen Tälern wären. Ok … ich sage es gleich am Anfang: Mein Lieblingsgebiet wird Teneriffa - zumindest die Südseite eher nicht. Warum? Der Süden ist touristisch ziemlich verbaut, karg und landschaftlich jetzt nicht super reizvoll. Wahrscheinlich hat es auch nicht gerade zum Kletterglück beigetragen, dass wir eine Wohnung an einer grossen Strasse in der Haupteinflugsschneise vom Flughafen gebucht hatten … aber das sind ja mal nur die Randbedingungen. Die meisten Klettergebiete waren in relativ engen Schluchten mit eher wenig Aussicht. Wenn es schon richtig warm ist, ist diese Lage bestimmt super - ich fand es im Februar oft noch ein bisschen frisch im Schatten. Am ersten Tag waren wir in El Rio. Das Klettergebiet über einer Staumauer (wobei hier inzwischen kein Wasser mehr hinkommt, da weiter oben gestaut wird) hat etwas von Industrieromatik. Allerdings finde ich es eigentlich eines der besseren: Die Touren sind schön lang (25-30 Meter), das Tal ist so breit, dass die Sonne reinkommt und es gibt eine breite Auswahl in den Schwierigkeitsgraden. Die Absicherung war glaube ich ok … Ich hatte einen kaputten Daumen und bin wenig vorgestiegen … von daher ist das jetzt nicht ganz subjektiv … Am zweiten Tag waren wir in Arico - dem Hauptgebiet im Süden. Man parkt an einer Brücke von der man schon von oben "Franks Gymnasium" sehen kann - der Sektor für die starken Jungens und Mädels. Sieht toll und hoch aus, aber obwohl meine Schwester sehr stark ist, wollte sie doch lieber erst mal oben in "Rico Ariba" klettern. Das Tal ist ziemlich pittoresk mit grossen Felsbroken an denen man auch bouldern kann. Rechts und links stehen so 15-20 Meter hohe Wände mit Touren meistens von 6a-6c. Die Kletterei fand ich hier super und auch ok abgesichert – ja, ich bin hier auch ein paar vorgestiegen. Wenn die Touren hier ein bisschen höher wären, wäre es top! Ein paar Kilometer weiter im Osten wurde das Klettergebiet "Barranco de Tamadaya" speziel für Anfänger entwickelt. Die schwerste Tour ist eine 6b+. Nicht alle Touren sind allerdings gebohrt, so dass man auch Selbstsicherung legen lernen kann - das brauche ich, als ausgesprochener Sportkletterer, ja gar nicht. Wir fanden die Touren teilweise etwas brüchig. Das Tal ist sehr eng und dadurch, wenn es kalt ist, ziemlich schattig. Highlight sind natürlich die Cañadas. Hier auf 2200 Meter Höhe klettert man mit Blick auf den Teide. Das ist wirklich spektakulär: Lavafelder, rote Felsen, azurblauer Himmel und die Schneemütze des 3718 Berges leuchten hier um die Wette. Du startest vom Parkplatz des Parador und erreicht das erste Klettergebiet auch schon nach ca 10 Minuten. Die Wände sehen verheissungsvoll aus - beim Vorstieg habe ich dann bei Hakenabständen von knapp 10m dann schnell mein Mütchen gekühlt gehabt. Man hätte bestimmt was legen können, aber ich hatte natürlich wieder nichts dabei … Wieder in Deutschland habe ich erfahren, dass die anderen Klettergebiete besser abgesichert sind. Aber mit Fraukes (das ist meine Schwester) Heldenmut und ein paar Umhängeaktionen hatten wir auch so einen Tag Spass. Allerdings war es im Februar deutlich frisch - ich bin selten in langen Unterhosen geklettert, aber hier war es nötig. Im Norden gibt es auch Klettergebiete, aber irgendwie war es im Februar dafür wohl zu kalt, oder zu regnerisch … angeblich ist es dort auch weniger touristisch und dafür grüner. Hinkommen: Ryanair fliegt von Karlsruhe und Frankfurt mehrmals wöchentlich zum Flughafen Teneriffa Süd. Mietwagen bekommt man günstig über www.billiger-mietwagen.de Schlafen: Das Climbing House in Arico liegt in den Bergen ganz in der Nähe von einigen Klettergebieten. Hier kann man Zelten, oder auch Zimmer buchen. Es werden auch Kurse angeboten. Wir haben in El Medano geschlafen. Die Stadt am Meer bietet theoretisch Alles was man braucht: Lebensmittelläden, Bars, coole Surfer, einen Aussichtsberg und Meer - leider liegt sie recht nahe am Flughafen und ist damit ein bisschen lauter - aber man gewöhnt sich daran … Wenn ich nochmal kommen würde, würde ich eine Unterkunft in Tajao suchen, da es ruhiger und näher an den Klettergebieten liegt - Strand gibt es trotzdem vor der Haustür. Unterkünfte, wie diese, könnt ihr beispielsweise bei Airbnb buchen. Essen: Ziemlich lecker fanden wir das Essen im "Agua y Sal" - in dem verschlafenen Dorf Tajao. Hier kann man von 12-22:30 Uhr Tapas und vor Allem Fisch und Meeresfrüchte essen. Calle Callao Hondo, 22, 38588 San Miguel de Tajao, +34 922 17 11 76 Hier findest Du weitere Blogs über die Kanarische Inseln: 1. Welche der drei Inseln La Gomera, Gran Canaria & Teneriffa ist die beste zum Wandern? 2. Inselvergleich - La Gomera, Gran Canaria, Teneriffa 3. Wanderung durch die Masca Schlucht auf Teneriffa
- Teneriffa: Wanderung in die Masca-Schlucht
Der vielleicht spektakulärste Wanderweg Teneriffas wurde wiedereröffnet. Die Masca-Schlucht auf der kanarischen Insel war mehr als drei Jahre saniert worden. Nun darf sie wieder von Besuchern betreten werden. Allerdings nur gegen Anmeldung. Hier findest Du alle Info. Der Wanderweg durch die Masca-Schlucht führt durch eine von der Erosion geformte Schlucht, die weltweit einzigartige endemische Arten beherbergt. ♡-Faktor: ♡♡♡♡♡ Ausgangspunkt der Wanderung: Masca Länge: 8,5 km einfache Strecke Höhenmeter: 806m Schwierigkeit: Anspruchsvoll Wer die Wanderung nicht hin und zurück laufen möchte, kann ab dem Strand mit einem Schnellboot nach Los Gigantes fahren (10€) und dann mit dem Taxi zurück zum Auto gebracht werden (ca 12€). Öffnungszeiten: Geöffnet ist die Masca-Schlucht samstags sowie sonn- und feiertags zwischen 8 und 18 Uhr im Sommer und zwischen 8 und 17 Uhr im Winter. Anmeldung: Zugang bekommen nur zuvor angemeldete Personen. Die Anmeldung kann vorerst kostenfrei und künftig gegen Eintritt auf der offiziellen Website hier erfolgen. Die Anreise ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Santiago del Teide möglich. Falls die Buchung auf der Seite nicht funktioniert am besten in der Reservierungszentrale von Volcano Teide Experience anrufen, oder eine Email schreiben. Öffnungszeiten: Von 08:00 bis 16:00 Uhr Tel.: (+34) 922 004 552 E-Mail: reservas@caminobarrancodemasca.com Ausrüstung: In Masca beginnt die berühmte Wanderung durch die tiefe Schlucht hinunter zum Meer. Bitte macht sie nicht in Sneakers oder Flip Flops. Der Wanderweg ist durchaus anspruchsvoll und rutschig und ihr solltet auch genug Kondition haben um ihn wieder auf zu steigen. Klicke auf das erste Foto um die Fotostrecke zu starten: Hinkommen: Ryanair fliegt von Karlsruhe und Frankfurt mehrmals wöchentlich zum Flughafen Teneriffa Süd. Mietwagen bekommt man günstig über www.billiger-mietwagen.de Schlafen: Das Climbing House in Arico liegt in den Bergen ganz in der Nähe von einigen Klettergebieten. Hier kann man Zelten, oder auch Zimmer buchen. Es werden auch Kurse angeboten. Wir haben in El Medano geschlafen. Die Stadt am Meer bietet theoretisch Alles was man braucht: Lebensmittelläden, Bars, coole Surfer, einen Aussichtsberg und Meer - leider liegt sie recht nahe am Flughafen und ist damit ein bisschen lauter - aber man gewöhnt sich daran … Wenn ich nochmal kommen würde, würde ich eine Unterkunft in Tajao suchen, da es ruhiger und näher an den Klettergebieten liegt - Strand gibt es trotzdem vor der Haustür. Unterkünfte, wie diese, könnt ihr beispielsweise bei Airbnb buchen. Essen: Ziemlich lecker fanden wir das Essen im "Agua y Sal" - in dem verschlafenen Dorf Tajao. Hier kann man von 12-22:30 Uhr Tapas und vor Allem Fisch und Meeresfrüchte essen. Calle Callao Hondo, 22, 38588 San Miguel de Tajao, +34 922 17 11 76 Hier findest Du weitere Blogs über die Kanarische Inseln: 1. Wandern auf den kanarischen Inseln Gran Canaria, Teneriffa & La Gomera - Mit ganzen vielen Tips zu Unterkünften, Restaurants etc 2. Welche der drei Inseln La Gomera, Gran Canaria & Teneriffa ist die beste zum Wandern? 3. Inselvergleich - La Gomera, Gran Canaria, Teneriffa 4. Klettern auf Teneriffa


















