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  • Tibet – Auf dem Friendship Highway von Lhasa nach Kathmandu

    Auf dem Dach der Welt - In Tibet wird die Luft dünn! Die Hauptstadt Lhasa liegt bereits auf 3.700 Meter. Der Potala, der ehemalige Palast des Dalai Lamas und der Jokhang-Tempel locken auch heute noch unzählige buddhistische Pilger, die von einem (China-)freien Tibet träumen. Der Friendship Highway führt über 800km von Tibet nach Nepal. Der höchste Pass hat 5.045m. Wir besuchen das Ganden Monastery, Shigatse - die zweitgrößte Stadt Tibets und früherer Sitz des Panchen Lamas, vom Rongbuk Kloster wandern wir zum Basislager des Mt Everest, in Gyantse besuchen wir dir grösste Stupa (Chörten) bevor wir die Grenze nach Nepal passieren und auf angenehme 1750 m hinab fahren. Interessanterweise ist das Erste an das ich beim Wort Tibet denke: Fiese Toiletten! Natürlich ist mein zweiter Gedanke gleich der Potala, tolle Klöster, dünne Luft, leuchtende Farben und Mönche in blutroten Kutten … aber die Toiletten waren wirklich unschlagbar ekelhaft. Eine lustige Geschichte dazu: Im Potala musste ich aufs Klo, zwei andere Mädels aus der Gruppe auch. Also gingen wir gemeinsam los. Die Toilette war eine grosse Halle mit Löchern auf dem Boden, auf dem schon mehrere andere Frauen kauerten. Die schlaue Tibeterin trägt einen langen Rock, da sieht das noch relativ unverfänglich aus. Bei Touristen liegt der Popo aber natürlich blank, was bei den einheimischen Damen allerlei Kicheranfälle auslöste. Ich musste über die Szenerie auch sehr lachen, dabei habe ich wohl den Kopf in das Genick geworfen und damit meine Sonnenbrille mit einem Hupser erst auf den Boden und dann durch ein Kaka-Loch direkt in die Untiefen des mächtigen Scheisshaufens befördert, der sich über die Jahre unter dem Potala gebildet hat. ​Klicke auf das erste Foto um die Fotostrecke zu starten: ​Generell muss ich sagen, dass meine Erinnerung an Tibet zwiespältig ist. Wir hatten einen ständigen chinesischen Begleiter bei all unseren Besuchen. Im heiligsten Tempel der Tibeter, dem Jokhang-Tempel in Lhasa, wurden die einheimischen Pilger vom chinesischen Wachpersonal einfach an der Buddha-Statue vorbeigeschubst. Sie waren teils tausende von Kilometern zu Fuss an diesen Ort gepilgert!. Der Potala ist inzwischen ein Museum, durch das chinesische Gruppen geschleust werden. Der ehemalige Sommerpalast ist so verwahrlost, dass einem die Tränen kommen. Aber es gab auch etliche Momente, die mir den Atem raubten: Vor dem ehemaligen Sitz des Dalai Lama machten Pilger in traditionellen Kleidern Niederwerfungen. Manche bestreiten ihren gesamten Pilgerweg durch das Abmessen der Strecke mit ihrer Körperlänge - das heisst: Menschen in wirklich abgetragener, schlechter Kleidung mit Lumpen um die Knie und Holzblöcken an den Händen legen sich auf den Boden, laufen dann bis zu dem Punkt, an dem die Hände im ausgestreckten Zustand den Boden berührten und werfen sich dann wieder nieder. So viel Hingabe finde ich wirklich beeindruckend! Überall wird mit „Tashi Delek“ gegrüßt, was auf deutsch in etwa „Viel Glück" bedeutet. Die Pilger und Mönche waren extrem aufgeschlossen, und so haben wir versucht, uns mit Händen und Füssen zu verständigen. Hier ein - wie immer sehr verwackeltes :;) - Video Je länger ich über Tibet nachdenke, desto mehr kommen mir Szenen in den Sinn, die ich sehr traurig fand: Buddhistische Mönche, die den Dalai Lama nicht erwähnen dürfen; der von den Chinesen ernannte Panchen Lama; der Zwist um Dorje Shugden; der langsame Prozess, die Tibeter zur Minderheit im eigenen Land zu machen - der durch den Anschluss an das chinesische Eisenbahnnetz noch beschleunigt wird; viele arme Menschen, die in dem sehr kargen Land wenig zu Essen haben und dann eben auch die schlechten hygienischen Standards - womit wir wieder bei den Toiletten wären. Hier noch zwei Reisetipps: 1. Lhasa liegt schon auf knapp 3700 Meter. Wer mit dem Flieger aus Kathmandu anreist, dem wird wahrscheinlich erst mal die Luft wegbleiben. Wenn möglich, in Nepal schon mal auf Höhe wandern. Wenn nicht - es die ersten zwei Tage wirklich ruhig angehen … 2. Das Essen ist meistens richtig fies, insbesondere für Vegetarier. Klar, auf über 3700 Metern wächst nicht mehr allzu viel und so gibt es eigentlich nur Yak und Buchweizen … und Yakbutter. Also ich empfehle ein paar Packungen Nussmischungen, damit kommt man ganz gut durch. Lecker Essen :;)! Lesen: Ich weiss, dass Heinrich Harrer in die Machenschaften des Nazi-Regimes verstrickt gewesen sein soll. Aber sein Bestseller „7 Jahre Tibet“ war für mich trotzdem der Anreiz, dieses wunderschöne Land im Himalaya zu besuchen. Pauschal: Wir haben die Reise über Intrepid gebucht. Unser Reiseführer Bike (Baikuntha Simkhada) war absolut super und arbeitet normalerweise für Royal Mountain Travel, die Touren in Tibet, Nepal und Bhutan anbieten. Ein deutscher Veranstalter ist beispielsweise der DAV Summit Club #Buddhismus #Tibet #FriendshipHighway

  • Die Wanderung zur Golden Bay auf Malta

    Beach-Hopping mit Wachtürmen zum Geschichtsunterricht. Die „Golden Bay“ im Nordwesten der im Mittelmeer gelegene Insel Maltas, wie der goldfarbene Sandstrand selbsterklärend heisst, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Im Frühling sind Strandtouristen noch rar, dafür haben einige wenige Outdoor-Enthusiasten die Insel Malta und ihr Schwester-Inseln Gozo (Lese auch den Blog über Gozo) und Comino für sich entdeckt. Wanderer, Kletterer, Taucher und Mountainbike Fahrer – hier kommen sportbegeisterte Touristen voll auf ihre Kosten. ♡-Faktor: ♡♡♡♡♡ Start- und Endpunkt: Parkplatz von Golden Bay Dauer: 3 h – Es gibt so viel zu schauen und der Golden Bay lädt zum Baden ein Entfernung: 5,3 km Höhenunterschied: 100 m hoch und runter Einkehrmöglichkeiten: Am Golden Bay gibt es ein schönes Restaurant direkt am Strand. Hier kann man essen oder auch nur ein Kaffee trinken. Schwierigkeitsgrad: rot GPS-Daten auf Komoot - Du musst Dich einloggen, um sie zu sehen: https://www.komoot.de/tour/1056969605 Unter uns erstreckt sich sichelförmig ein goldener Strand, der sanft in das türkisfarbene Meer übergeht. Eine Bucht wie aus dem Bilderbuch. Auf einer Halbinsel aus Kalkfelsen thront einer der Leuchtfeuertürme. Der Gћajn Tuffieћa Tower ist nur einer von mehreren Wachttürmen, die Großmeister Lascari 1637 errichten ließ, um Maltas verwundbare Küstenlinie vor Angriffen zu schützen. Nach seiner Fertigstellung wurde eine Halbpfundkanone auf dem Dach montiert, die dann von vier Männern bewacht wurde. Der Turm wurde nicht nur von den Johannitern genutzt, sondern diente auch während des Zweiten Weltkriegs als Wachpunkt und spielte in einigen der bedeutendsten Momenten der maltesischen Geschichte eine wichtige Rolle. Allein aus diesem Grund ist der Gћajn Tuffieћa Tower einen Besuch wert! Die gleichnamige Gћajn Tuffieћa Bucht liegt dagegen friedlich eigebettet in ein Meer aus Wildblumen. Am Ende des Standes ragt die Halbinsel II-Qarraba wie eine Trutzburg aus dem Meer. Wir kraxeln durch Höhlen und umrunden den Felsen, dessen Fuß über und über mit rotem Klee bewachsen ist. Dazu gibt es Gesteinsformationen in verschiedenen Farbschattierungen, erodierte Hänge aus blaugrünem Lehm bilden Farbkontraste wie aus einer anderen Welt. Lies auch meine anderen Blogs zu Malta und Gozo: Die Wanderung zum Golden Bay incl GPS Daten Info: Allgemeine Informationen gibt es (auf Englisch) unter www.visitmalta.com. 35 Wanderungen werden im Rother Wanderführer „Malta-Gozo“ beschrieben. https://www.rother.de/de/malta-gozo-1.html Beste Reisezeit: Der Frühling beginnt bereits Mitte Februar und ist die schönste Zeit zum Wandern - die Temperaturen steigen und die Wildblumen verwandeln die Inseln in ein Blütenmeer. Hin- und Herumkommen: Direktflüge von Frankfurt nach Malta gibt es beispielsweise mit Lufthansa. Ryanair fliegt ab Ende März von Karlsruhe/Baden-Baden. Alternativ ist auch die Anreise mit der Fähre möglich. Zwei Mal täglich zwischen Marsa (bei Valletta) mit dem Ort Pozzallo im Süden Siziliens. www.virtuferries.com (Englisch). Die öffentlichen Express-Buslinien X1, X2, X3 und X4 verbinden den Flughafen mit den wichtigsten Zielen auf der Insel. www.publictransport.com.mt (Englisch). Neben dem Angebot an Taxen und Mietwagen gibt es bei Malta Transfers Sammel- und Einzel-Transfers zu vielen Hotels. www.maltatransfer.com (deutsch). Auf Malta herrscht Linksverkehr. Mietwagen-Preisvergleich z.B. unter: www.billiger-mietwagen.de. Malta und Gozo verbindet eine Auto- und Personen Fähre. Sie fährt ca. alle 45 Minuten, eine Reservierung ist nicht erforderlich. www.gozochannel.com (Englisch). Schlafen: Aus einem 400 Jahre alten Bauernhof auf Malta haben die Gastgeber vom Talbot & Bons ein kleines charmantes B&B mit zwölf individuellen Zimmern umgebaut. https://talbotbons.com/ Doppelzimmer ab 80€. Im Herzen von Gozo am Fuß der Zitadelle von Victoria liegt das Casa Gemelli Boutique Guesthouse. Die Zwillingsschwestern Anna und Sonia führen das Haus mit viel Liebe zum Detail und servieren hervorragendes Frühstück. Zu buchen über Tel: +356 2155 9067 oder booking.com, Doppelzimmer ab 100€. Auf Gozo hatten wir, über Airbnb ein Apartment mitten in der Altstadt gebucht. Man kann es nur zu Fuß zu erreichen und nicht vor dem Haus parken. Aber es ist wundervoll ruhig und liebevoll renoviert. Hier gibt es mehrere Wohnungen: - Kleines Studio mit Bett auf der Galerie - Apartment mit eigener Dachterrasse und Blick über die Altstadt von Victoria Essen: Bunte Stühle, wackelige Tische, skurrile Memorabilien - was gar nicht glamourös klingt, diente Angelina Jolie und Brad Pitt als Drehort für „By the Sea" - und Gästen heute als sehr gutes Fischrestaurant. Café Mgarr ix-Xini, Gozo in der gleichnamigen Bucht vor Xewkija. Tel: +356 7955 3691

  • Lohnt sich Malta zum Wandern?

    Noch ist die im Mittelmeer gelegene Insel Malta als Wanderziel eher unbekannt. Völlig zu Unrecht! Zwar lassen sich auf Malta keine hohen Gipfel erklimmen, und es gibt nur wenige, teils spärlich markierte Wanderwege. Aber die Wanderungen entlang der Küste mit ihren steilen Klippen bieten atemberaubende Aussichten. Hier stößt man - wie auch im Landesinneren - ständig auf die Spuren der maltesischen Geschichte, kann alte Tempel, römische Ruinen und Festungsanlagen erkunden. Selbst kleinste Dörfer warten mit prachtvollen alten Kirchen auf. Wer wie wir im Frühjahr auf den Inseln wandert, findet sich außerdem inmitten eines Blütenmeeres wieder, das seinesgleichen sucht. Das satte Grün der Gräser, die warmen Farbtöne der Felsen, die Farbpracht der unzähligen Blumen und das türkis leuchtende Blau des Meeres, das sich mit dem Dunkelblau des Himmels verbindet, versetzen uns fast in einen Glücksrausch. Roter Klee, pinkfarbener Fingerhut, weisser Affodill und gelbe Korbblütler säumen unseren Wanderweg. Frauke, ehemalige Mitarbeiterin des botanischen Gartens in Heidelberg, ist im Blumenglück und scannt mit ihrer Pflanzenbestimmungs-App eine Blüte nach der anderen, steckt ihre gesamte Energie in die Flower Power. Aufgeregt kniet sie an einem Felsriegel aus Korallenkalk vor einer filigranen, zartlilanen Blüte „Schau mal, das ist eine Cheirolophus crassifolius, die wächst nur hier auf Malta und Gozo und ist die Nationalpflanze der Inseln.“ Vorsichtig begutachtet sie die wie ein gefüllter Korb aussehende Blüte. „Was haben wir ein Glück, so eine zu sehen! Die sind vom Aussterben bedroht.“ Der Inselstaat im Mittelmeer ist mit einer Gesamtfläche von nur 320 km² (die Landmasse entspricht in etwa der Größe Bremens) der kleinste Mitgliedstaat der Europäischen Union. Problemlos kann man hier an der wilderen Südküste morgens wandern und nachmittags in der im Norden gelegenen Hauptstadt Valetta in einem der vielen trendigen Cafés einen Cappuccino genießen. Mit 1.620 Einwohnern pro km² gehört es zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Erde. Somit bleibt auch nicht allzu viel Platz für unberührte Natur. Klick auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Schon seit frühester Zeit sind die maltesischen Inseln Malta, Gozo und das kleine Comino eine wichtige Drehscheibe für die Handelsrouten im Mittelmeer. Seit jeher verbinden sie Kontinente und Kulturen, dienen als Brücke zwischen Europa und Afrika sowie zwischen der christlichen und der islamischen Welt. Im Laufe der Zeit haben sie verschiedenste Besatzer erlebt, die alle vielfältige Spuren hinterließen. Und doch gelang es den Maltesern immer wieder, diese Einflüsse zu integrieren und dabei ihre eigene Kultur und Sprache zu bewahren. Überall auf den Inseln spiegelt sich diese bewegte Vergangenheit in der Vielzahl der Baudenkmäler aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte wider. Zum UNESCO Weltkulturerbe gehören nicht nur einzigartige prähistorische Tempel aus der Jungsteinzeit – die Ġgantija-Tempel sind die ältesten freistehenden Monumente der Welt und zeugen davon, dass die Insel schon mindestens 1000 Jahre vor dem Bau der berühmten ägyptischen Pyramiden von Gizeh bewohnt war, sondern auch die durch den Malteserorden gegründete Hauptstadt Valletta. Valletta ist untrennbar mit der Geschichte des militärischen und karitativen Ordens des Heiligen Johannes von Jerusalem verbunden. Die nach der großen Belagerung von 1565 errichtete und nach dem Großmeister Jean Parisot de la Valette benannte Festungsstadt beherbergt Hunderte von Denkmälern auf relativ engem Raum und ist damit eines der am stärksten konzentrierten historischen Gebiete der Welt. Aber wer die Stadt hinter sich lässt und Wandern geht, entdeckt eine ganze andere, wildere Seite der Insel … Lies auch meinen nächsten Blog: Die Wanderung zum Golden Bay incl GPS Daten Info: Allgemeine Informationen gibt es (auf Englisch) unter www.visitmalta.com. 35 Wanderungen werden im Rother Wanderführer „Malta-Gozo“ beschrieben. https://www.rother.de/de/malta-gozo-1.html Beste Reisezeit: Der Frühling beginnt bereits Mitte Februar und ist die schönste Zeit zum Wandern - die Temperaturen steigen und die Wildblumen verwandeln die Inseln in ein Blütenmeer. Hin- und Herumkommen: Direktflüge von Frankfurt nach Malta gibt es beispielsweise mit Lufthansa. Ryanair fliegt ab Ende März von Karlsruhe/Baden-Baden. Alternativ ist auch die Anreise mit der Fähre möglich. Zwei Mal täglich zwischen Marsa (bei Valletta) mit dem Ort Pozzallo im Süden Siziliens. www.virtuferries.com (Englisch). Die öffentlichen Express-Buslinien X1, X2, X3 und X4 verbinden den Flughafen mit den wichtigsten Zielen auf der Insel. www.publictransport.com.mt (Englisch). Neben dem Angebot an Taxen und Mietwagen gibt es bei Malta Transfers Sammel- und Einzel-Transfers zu vielen Hotels. www.maltatransfer.com (deutsch). Auf Malta herrscht Linksverkehr. Mietwagen-Preisvergleich z.B. unter: www.billiger-mietwagen.de. Malta und Gozo verbindet eine Auto- und Personen Fähre. Sie fährt ca. alle 45 Minuten, eine Reservierung ist nicht erforderlich. www.gozochannel.com (Englisch). Schlafen: Aus einem 400 Jahre alten Bauernhof auf Malta haben die Gastgeber vom Talbot & Bons ein kleines charmantes B&B mit zwölf individuellen Zimmern umgebaut. https://talbotbons.com/ Doppelzimmer ab 80€. Im Herzen von Gozo am Fuß der Zitadelle von Victoria liegt das Casa Gemelli Boutique Guesthouse. Die Zwillingsschwestern Anna und Sonia führen das Haus mit viel Liebe zum Detail und servieren hervorragendes Frühstück. Zu buchen über Tel: +356 2155 9067 oder booking.com, Doppelzimmer ab 100€. Auf Gozo hatten wir, über Airbnb ein Apartment mitten in der Altstadt gebucht. Man kann es nur zu Fuß zu erreichen und nicht vor dem Haus parken. Aber es ist wundervoll ruhig und liebevoll renoviert. Hier gibt es mehrere Wohnungen: - Kleines Studio mit Bett auf der Galerie - Apartment mit eigener Dachterrasse und Blick über die Altstadt von Victoria Essen: Bunte Stühle, wackelige Tische, skurrile Memorabilien - was gar nicht glamourös klingt, diente Angelina Jolie und Brad Pitt als Drehort für „By the Sea" - und Gästen heute als sehr gutes Fischrestaurant. Café Mgarr ix-Xini, Gozo in der gleichnamigen Bucht vor Xewkija. Tel: +356 7955 3691

  • England: Burg Bamburgh – mehr als eine perfekte Filmkulisse

    DESTINY IS ALL Rob steht in kämpferischer Pose neben dem alten Thron und präsentiert sein Schwert. Grimmig schaut er in die Ferne über die endlosen Dünen und die steilen Klippen zum Meer. Plötzlich dreht er sich mir fast entschuldigend zu: „Eigentlich sollte ich einen Bart tragen, aber am Samstag habe ich noch eine Führung als Ron Weasly, dem rothaarigen Freund von Harry Potter, da wäre die Gesichtsbehaarung wohl fehl am Platz.“ Northumbria ist DIE Filmlocation. Blockbuster wie Transformers, Downton Abbey, The Last Kingdom, Game of Thrones und eben auch Harry Potter wurden hier gedreht oder durch die Landschaft inspiriert. Apropos Filmarbeiten: Vor 20 Jahren machten wir einen Film über Wikinger und wurden dabei auch von Historikern und Archäologen beraten. „Wenn ihr wissen wollt, wie es zu dieser Zeit wirklich war und wie es sich anfühlte in einem Schildwall zu kämpfen, dann lest Bernard Cornwell“ riet uns einer der Archäologen, dessen Namen ich leider vergessen habe. An sein Aussehen kann ich mich allerdings noch gut erinnern: Die Schneidezähne fehlten und sein wettergegerbtes Gesicht war unter den zotteligen, grauen Haaren und langen Bart kaum zu erkennen. Aber DESTINY IS ALL – seitdem ich „Das letzte Königreich“, das erste der 13 Bücher der Uthred Sage gelesen habe, bin ich „hooked“. Wie der der Roman-Held träume ich seitdem davon die „Bebbanburg“ zu sehen. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Glücklicherweise muss ich dafür keine Schlacht vom Zaun brechen, denn Burg Bamburgh, wie Bebbanburg heute heisst, ist bekanntlich uneinnehmbar. Tatsächlich ist ihre Silhouette schon von weitem zu erkennen – das trutzige Gemäuer lässt kein Zweifel daran wo die Herrscher der damaligen Zeit wohnten. Das Castle Bamburgh konnte erst durch die Erfindung von Kanonen im 16. Jahrhundert eingenommen werden. Kein Wunder, dass Bernard Cornwell - Autor der Uthred Sage, die als Vorlage für die Verfilmung von „The Last Kingdom“ diente – dieses Gemäuer als Heimat und Sehnsuchtsort seines Helden wählte. Seit dem 4. Jahrhundert wird hier Geschichte geschrieben: Könige, Wikinger und Normannen – alle haben hier ihre Spuren hinterlassen. Wer jetzt denkt: „Staubtrockene Geschichte, langweilig – vor Allem für Kinder“, der wird in Northumbria schnell eines Besseren belehrt. In der Burg Bamburgh zum Beispiel werden kleine Möchtegern-Helden von waschechten Wikingern im Schwertkampf unterrichtet. Rob Lundgren Jones schlüpft für seine Führungen in alle möglichen Rollen und Verkleidungen, um seinen Zuschauern Fakten und Fiktion möglichst unterhaltsam näher zu bringen. „Die letzten zwei Lockdown-Jahre waren eigentlich ganz gut für uns.“ erzählt Rob. „Eine Menge Engländer, die normalerweise ins Ausland gefahren wären, konnten nur im Inland reisen und haben so auch Northumbria entdeckt. Viele kamen hierher und sagten: "Wow das ist ja richtig schön hier - das wussten wir ja gar nicht.“ Breite Sandstrände, Paläste, Burgen, geheimnisvolle Ruinen, verlassene Klöster, Fischerdörfer, gemütliche Pubs, kuschelige Unterkünfte und traumhafte Küstenwanderungen zwischen tosendem Meer und endlosen Dünen locken nicht nur Filmcrews, sondern auch immer mehr Besucher. Wo vor 2000 Jahren die Römer ihr Imperium erweiterten, wo sich im 6. Jahrhundert von der Insel Lindisfarne mit dem heiligen Sankt Aidan das Christentum in England ausbreitete und einige Jahrhunderte später die Wikinger plünderten, wurden Burgen gebaut, um jedem Sturm zu trotzen. INFO: Bamburgh Castle sucht nicht nur von der Lage her seinesgleichen. Unbedingt neben dem Besuch der stattlichen Burg auch einen ausgedehnten Strandspaziergang einplanen. Wer hier mal ganz alleine sein will, kann beispielsweise im Uhrenturm schlafen. Auf der Website findest du auch die Zeiten für die aktuellen Führungen und Veranstaltungen: https://www.bamburghcastle.com/castle/ Einen guten Überblick über Alles, was man in Northumbria machen kann (samt Unterkünften, Wanderungen, Restaurants und Sehenswürdigkeiten, leider nur auf Englisch) unter: www.yournorthumberland.co.uk Hinkommen: Wer mit dem eigenen Transportmittel anreist und nicht durch ganz England fahren will, kann auch direkt von Amsterdam bis Newcastle mit der Fähre fahren. Schneller ist es über Dover. www.dfds.com Direktflüge von Frankfurt gibt es entweder nach Newcastle oder Edinburgh. Bei www.billiger-mietwagen.de kann man Preise für Mietwagen vergleichen und auch buchen. Schlafen: Stablewood Cottages hat an verschiedenen Locations gemütliche, gut ausgestattete Selbstversorger Cottages - entweder direkt am Strand von Budle Bay, oder in dem kleinen Dörfchen Lucker – beides ganz in der Nähe von Bamburgh Castle. Wer will kann auch in liebevoll umgebauten Schäferwagen schlafen, oder auch im B&B über dem Pub. Ein SPA mit Sauna, Dampfbad und Schwimmbad ist an regnerischen Tagen perfekt um sich wieder aufzuwärmen. www.stablewoodcoastalcottages.com Wer einmal, wie Uthred, Bamburg Castle für sich alleine haben möchte, der kann auch direkt in der Burg im „Clock Tower“, oder im „Neville Tower“ Schlafen. https://www.bamburghcastle.com/accommodation/ Essen: Das Apple Inn in Lucker ist ein gemütliches Pub mit preisgekrönten Essen. Wer will, kann hier auch im Pub oder in umgebauten – inzwischen stylischen – Schäferwagen schlafen. https://theappleinnlucker.com Lobster, Fisch, aber auch Lamm und vegetarische Gerichte gibt es im "The Potted Lobster" direkt in Bamburgh https://thepottedlobster.co.uk/bamburgh/

  • Finnland: Ein Tag am Meer

    Welches Land hat die meisten Inseln? Die Zählung der Inseln in Finnland ist eine komplizierte Angelegenheit, aber laut „Discovering Finland“ zählt Finnland 179.584. Ob diese Zahl die 98.050 Inseln in den 188.000 Seen des Landes einschließt, ist nicht klar, aber auf jeden Fall landet Finnland damit auf Platz 2 (nach Schweden) des Rankings von Ländern mit dem meisten Inseln weltweit! Zeitreise zu Fischern vor 100 Jahren Von Juni bis September verkehren regelmäßig Wasserbusse zur Museumsinsel Pentala. Schon von dem kleinen Boot, dass mich von der Stadt Espoo zu den vorgelagerten Schären bringt sehe ich immer wieder im schwedenrot angemalte Holzhäuser am Ufer stehen. Ein bisschen sieht es hier so aus, wie ich mir die Szenerie von „Wir Kinder von Bullerbü“ vorstelle – eben nur auf finnisch. Das Freilichtmuseum von Pentala besteht aus fünfzehn Gebäuden, von denen das älteste ein Fischerhäuschen aus den frühen 1790er Jahren ist. Ein 2,3 km langer Naturpfad führt über die 130 Hektar große Insel bis hin zum Pentalanjärvi See in der Mitte. Wie war es wohl vor 100 Jahren als Fischer auf einer einsamen Insel an der Küste Finnlands zu leben? Der Fischer Arvid Nyholm lebte auf der Insel Pentala. Er warb um die junge Gurli Lönnberg und baute ihr ein Haus, in dem sie wohnen konnten. Gurli und Arvid heirateten kurz vor Weihnachten 1929. Nach seinem Tod 1972 lebte Gurli bis an ihr Lebensende in dem Haus. Gurli Nyholm, die letzte ganzjährige Bewohnerin der Insel Pentala, starb 1986. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Gurlis Haus wurde nun so restauriert, dass es genauso aussieht wie in ihren letzten Lebensjahren. Die Möbel der Nyholms wurden zurückgebracht, nicht zu vergessen einige Gegenstände, die Gurli selbst in ihrem hohen Alter liebte, wie ihr Radio, Andachtsbücher und Fotos. Es ist, als wäre sie nie weg gewesen - vielleicht ist sie nur kurz rausgegangen, um Gartenarbeit zu machen? Seitdem ist die Zeit in dem Haus stehen geblieben … und man kann über die knarrenden Holzdielen durch die Zimmer wandeln und sich vorstellen, wie das leben zu dieser Zeit wohl ausgesehen hat. Früher kamen im Sommer die Städter aus Helsinki mit Sack und Pack als Sommerfrischler auf die Insel. Besonders beeindruckend finde ich was sie alles für ihren eigenen Komfort und zum Entertainment mit den Booten hierher schleppten: Vom Sitzkissen, über sperrige Instrumente wie einen Flügel bis hin zu einem lebenden Tiger! Info: Allgemeine Informationen zum angeblich glücklichsten Land der Welt gibt es auf www.visitfinland.com/de. Ein Wanderkarte für den kannst Nuuksio National Park Du hier runter laden: https://www.nationalparks.fi/nuuksionp/maps Informationen zu Pentala Museum: Das Museum bietet jeden Tag zu bestimmten Zeiten Führungen durch Gurlis Haus an. Besucher können das Haus nur in Begleitung eines Führers betreten. Jede Führung dauert etwa 30 Minuten. https://www.espoo.fi/en/pentala-archipelago-museum https://www.facebook.com/SaaristomuseoPentala Hinkommen: Die Inseln von Espoo sind mit der Metro nur ca 30 Minuten von Helsinki entfernt. Von dort fahren im Sommer regelmäßig Boote. https://www.espoo.fi/en/sports-and-nature/archipelago/scheduled-archipelago-boats#section-5654 Wenn du flexibler sein möchtest, kannst Du dir auch einen Mietwagen buchen - beispielsweise über das Vergleichsportal www.billiger-mietwagen.de Essen: Das Paven Restaurant befindet sich in einem alten Clubhaus für Segler. Schöner kann man wohl auf keiner Terrasse sitzen. Unter alten Bäumen schweift der Blick über die vielen kleinen Inseln zum Meer. Am besten reservieren. https://www.paven.fi/en/paven/ Schlafen: Auf der Nachbarinsel könnt ihr ein Hausboot mit Sauna mieten. Saunaboat Haikara ab 160€ die Nacht. https://haikaralomat.fi https://cottagefinland.fi Mitten im Nuuksio National Park gelegen bietet die Haltia Lake Lodge „normale“ Hotelzimmer und kuschlige Glamping Zelte im Wald. Vor der Haustür liegt eine See und hier beginnen mehrere Wanderungen. Die Lodge hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Ab 160€ https://haltialakelodge.com/en-US/

  • Finnland: Was ist preisverdächtig an Lahti?

    Finnland wird regelmäßig zum glücklichsten Ort der Welt gekürt … … und vor Allem, wenn es um die wunderschöne Landschaft geht, kann ich das Glück voll nachvollziehen! Etwas erstaunlich war – auf den ersten Blick, dass die Region Lhati während der letzten Jahre mit Auszeichnungen überhäuft wurde: 2021 wurde Lahti zur Grünen Hauptstadt Europas ernannt. Im Februar 2022 wurde die Region im Rahmen eines von der Reise-Website „European Best Destinations“ organisierten Wettbewerbs unter die 10 besten europäischen Reiseziele gewählt. Und als Krönung empfahl der Nachrichtensender CNN Lahti als eines der besten „Places to visit 2022“. Und nicht zu vergessen wurde die lokale Whiskey Brennerei Teerenpeli zum besten "Worldwide Whisky Producer" in den Alkohol-Himmel gehoben! Warum all die Ehre für diese eher unscheinbare Stadt? Frage ich mich und mach mich mal auf Vor Ort Suche: Die Region Lahti liegt weniger als eine Stunde mit dem Zug oder Auto vom Flughafen Helsinki entfernt und ist der südlichste Teil der finnischen Seenplatte. Lahti, das Zentrum dieses Gebiets, liegt am Vesijärvi-See, der die südliche Spitze des zweitgrößten Seesystems Finnlands, des Päijänne-Sees, darstellt. Dieser See hat – schon vor vielen Jahren – zum Umdenken beigetragen. Damals war der See stark verschmutzt und die Luft durch Kohle und die Industrie belastet. Das war die Zeit zum Umdenken und der Grundstein für die vielen Auszeichnungen von heute: Seitdem sich die Region von Kohle als Brennstoffquelle verabschiedet hat und ihren Bürgern als Belohnung für ihr umweltfreundliches Verhalten kostenlose Fahrkarten und Lebensmittel anbietet wurde die Stadt „grün“. Inzwischen ist das Trinkwasser so sauber, dass es von der UNESCO als "das beste Trinkwasser der Welt" zertifiziert wurde. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Das ist toll und beindruckend, aber macht das Lahti damit auch zu einem interessanten Reiseziel? An Lahti Stadt fand ich eigentlich vor allem das Schwimmbad unterhalb der Skisprungschanze lustig. Wo sich im Winter sich Ski Springer in die Tiefe stürzen, planschen im Sommer angstfrei Kinder. Okay, vielleicht bin ich einfach ein Kulturbanausen. Berühmt ist natürlich auch das Sibelius Konzerthaus, dass ganz aus Holz gebaut ist. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es während meines Besuchs geschlossen war. Besonders in dieser Region, wie überall in Finnland - außer vielleicht Helsinki, ist das Umland und damit die Natur. Teile der Seenlandschaft gehören zum Nationalparks Päijänne. Der Pulkkilanharju Esker (sowas, wie ein kleiner Bergrücken, der aus dem Wasser schaut), der den Päijänne-See durchschneidet, ist einer der bekanntesten im UNESCO Global Geopark Salpausselkä. Die schmale, 8 km lange Landzunge gehört zum Teil zum Päijänne-Nationalpark, der die wertvolle Schärenlandschaft des zweitgrößten finnischen Sees schützt. Von der Verbindungsbrücke bei Karisalmi hat man einen guten Rundumblick. Kelvenne ist eine der größten und eindrucksvollsten Eskerinseln Finnlands Kelvenne eine unbewohnte und nur mit dem Boot zu erreichende Insel ist das Herzstück des Nationalparks Päijänne. Sie ist eine der größten und eindrucksvollsten Eskerinseln Finnlands, die während der letzten Eiszeit entstanden ist. Ein Wanderweg (ca. 9 km) führt quer über die Insel Kelvenne, von Kirkkosalmi nach Likolahti. Der Weg ist meist leicht zu wandern. Im Sommer wird Kelvenne von Passagierschiffen und Wassertaxis angefahren: www.nationalparks.fi/en/ paijannenp/services/partners. Neben Kayaken, Bootfahren, Wandern und Angeln darf eine Sache bei einem typischen Urlaubstag in Finland niemals fehlen: Eine traditionelle finnische Sauna mit Bad im See Apropos Sauna: In der Unterkunft am See Lehmonkärki treffe ich Maaria Alen. Maria ist eine Art Sauna Schamanin – was für die einen ein bisschen verrückt klingt, ist für sie die älteste Tradition Finnlands: die finnische Sauna! Sie erzählt: „Finnische Sauna gibt es schon seit 2000 Jahren. Früher fand hier Alles statt: von der Geburt bis zum Waschen eines Toten, denn die Sauna war damals durch die Hitze der hygienischste Ort." Traditionell wird mit Feuerholz angeheizt, der Aufguss ist reines Wasser, in dem eventuell vorher Birkenzweige gelagert wurden. Mit diesen streicht mich Maria sanft nach einem Saunagang ab und singt mir dazu ein altes Lied, das mir Kraft und innere Ruhe geben soll. Danach schickt sie mich zum Abkühlen in den eiskalten See. Wellness auf finnisch braucht keinen SchnickSchnack, um zu entspannen. Hier langen die endlosen Kiefernwälder, die unzähligen Seen und die tiefenentspannten Menschen. Informationen zum Päijänne Nationalpark: https://www.nationalparks.fi/paijannenp Essen: Wirklich ungewöhnlich lecker fand ich das Essen im Kokka-Restaurant im Hafen von Lhati. https://bistrokokka.fi/ruokalista/ (leider nur auf finnisch) Schlafen: Lehmonkärki vermietet verschiedene Ferienhäuser am See. Besonders beeindruckend sin die Spiegelhäuser direkt am Meer. Die Wände der Unterkunftsräume bestehen aus spiegelndem Glas in voller Höhe, und die Unterkunftsgebäude sind auf die Pfeilerstruktur des Sees gebaut. Wenn Sie das Zimmer betreten, eröffnet sich Ihnen ein herrlicher Blick auf den Päijänne-See. Hier kann man auch eine breite Palette von Zusatzprogrammen buchen: Angeln, Wandern, Bootstour, SUP etc Ausserdem gibt es mehrere Saunen direkt am See. https://lehmonkarki.fi/en/frontpage/ Saunaerlebnis: Geführter Waldspaziergang und Saunaerfahrung, Körperpeelings und Fußbäder, Saunahut, sanfte Aufgüsse, Bio-Seife und Naturshampoo, Erfrischungen und Snacks während der Sauna. 372,00 € für 4 Personen Maaria Alen Tel: +358 40 7192 848, www.travellamo.fi

  • Finland: Karhunkierros Wanderweg

    In Finnland gibt es laut dem allwissenden Google 188.000 Seen, 80.000 Elche, bis zu 200.000 Rentiere, 41 Nationalparks (seit 2022), 5,54 Millionen Einwohner und mehr als 1.500 Braunbären, dem finnischen National-Tier! Der Karhunkierros-Wanderweg ist einer der beliebtesten Wanderwege Finnlands. Das finnische Wort karhunkierros" ("Bärenkreis") stammt aus der Zeit, als Bären während ihrer Winterruhe gejagt wurden. Wenn auf der ersten Schneedecke Bärenspuren zu sehen waren, wurde das Versteck des Bären gesucht, indem die Jäger die Spuren in immer engeren Kreisen umrundeten. Auch heute gibt es hier - an der Grenze zu Russland - noch viele Bären, die aber leider sehr scheu sind. Ich habe mich zwei Nächte in geschützten Bärenhides auf die Lauer gelegt um trotzdem welche zu sehen, war erfolgreich und bin jetzt hoffnungslos in die puschleigen Tiere verliebt. Lies meinen Blog zum Thema Bärenbeobachtung. Trotz des irreführenden Namens ist der Karhunkierros Trail leider kein Rundweg, sondern ein 82 km langer Fernwanderweg, den man je nach Kondition in 3 oder 4 Tagen bewältigen kann. Man schläft in Schutzhütten. Du kannst natürlich auch ein Zelt mitnehmen. Karhunkierros Bärenrunde ♡-Factor: ♡♡♡♡♡ Startpunkt: Von Hautajärvi nach Luka Dauer: 3-4 Tage Entfernung: 82 km Höhenunterschied: 980 m aufwärts und 880 m abwärts Hütte zur Einkehr: Unterwegs gibt es einige Cafés, die je nach Wetterlage nicht geöffnet sein können. Auf jeden Fall geöffnet ist das Oulanka Visitor Center Schwierigkeitsgrad: rot GPS-Daten auf Komoot - Du musst Dich einloggen, um sie zu sehen: https://www.komoot.de/tour/829275989?ref=wtd Der 82 km lange Karhunkierros-Trail befindet sich im 269 km² grossen Oulanka-Nationalpark - ganz in der Nähe des Polarkreises. Durch den Status als Schutzgebiet konnte die atemberaubende Natur in diesen Gefilden mit all ihrer Schönheit am Leben erhalten werden. Der Nationalpark wird durch eine atemberaubende Flusslandschaft geprägt. Der Oulankajoki schlängelt sich mit seinen zahlreichen Nebenarmen durch die Landschaft. Immer wieder trifft man in dem Park auf gigantische Felsenschluchten und Wasserfällen, die bei dem Besucher den Eindruck einer Canyon-Landschaft hinterlassen. Bekannt ist der Oulanka-Nationalpark auch für seine abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt. Ich habe Bieber, Bären, Rentiere, Fisch- und Seeadler gesehen. Einfache Schutzhütten können für eine Nacht kostenlos genutzt werden - Feuerholz und schönste Lage inklusive. Klicke auf das erste Bild, um die Fotogalerie zu starten: Wer nicht so viel Zeit hat oder wem eine mehrtägige Wandertour zu anspruchsvoll ist, kann auch sehr reizvolle Tagestouren unternehmen. Eine der schönsten und abwechslungsreichsten Wanderungen im Nationalpark ist die Kleine Bären-Runde: Pieni Karhunkierros - kleine Bärenrunde ♡-Factor: ♡♡♡♡♡ Startpunkt: Wanderparkplatz Pieni Karhunkierros bei Juuma. Dauer: 4 Stunden Strecke: 11 km Höhenunterschied: 130 m. auf und ab Einkehrmöglichkeit: Am Beginn der Wanderung gibt es ein kleines Café und einen Campingplatz direkt am See. Schwierigkeitsgrad: rot GPS-Daten auf Komoot - Du musst Dich einloggen, um sie zu sehen: https://www.komoot.de/tour/810603852?ref=wtd Die Wanderung ist zugegebenermasssen keine super anspruchsvolle Bergtour. Für mich waren die 3 Tage, die ich dafür gebraucht habe trotzdem ein absolutes Highlight, da ich mich selten so der Natur verbünde gefühlt habe. Nur der Wald, der Fluss, die Bären und ich! Info: Allgemeine Informationen zum angeblich glücklichsten Land der Welt gibt es auf www.visitfinland.com/de. Auf www.nationalparks.fi findet der Besucher was man über die 41 Nationalparks in Finland wissen muss. Allgemeine Informationen über Wanderwege, Hütten und eine Karte des Nationalparks Oulanka findest Du auf der Seite der finnischen Nationalparks: https://www.nationalparks.fi/karhunkierros Hinkommen: Kuusamo ist der nächste Flughafen. Flüge mit Zwischenstop in Helsinki gibt es bei Finnair (www.finnair.com/de-de). Von dort ist man am flexibelsten mit einem Mietwagen. Zu buchen beispielsweise über das Vergleichsportal www.billiger-mietwagen.de.

  • Finland: Wandern im Hossa Nationalpark

    Wer nicht nur zum Bären anschauen nach Finnland fahren will, kann im nahe gelegenen Hossa Nationalpark Finnischen Wellness Urlaub machen: Stille Seen, rauschende Wasserfälle, endlose Wälder, grüne Teppiche aus Heidelbeeren. Ich mache Paddeltouren und Wanderungen über Hängebrücken und durch steile Schluchten, sehe Fischadler, Seeadler, Biber und noch mehr Rentiere. Selten habe ich mich so der Natur verbunden und so glücklich gefühlt. Klicke auf das erste Foto um die Fotostrecke zu starten: Im 2017 gegründeten Hossa-Nationalpark gibt es etwa 90 km Wanderwege. Auf Komoot habe ich euch drei leichtere Eintages-Touren gespeichert. 1. Rundweg um den Kokalmusken See 15 km https://www.komoot.de/tour/829308049?ref=wtd 2. Julma Ölkky Canyon Rundweg 10 km https://www.komoot.de/tour/810596441?ref=wtd 3. Värikallio Felsmalereien (den größten prähistorischen Malereien Finnlands) Rundweg 8 km https://www.komoot.de/tour/829246187?ref=wtd Steinzeit Graffitis Hossa ist ein altes sámisches Jagdgebiet. Die Felsmalereien an den Värikallio-Felsen sind mindestens 3.500 Jahre alt. Die ältesten im Nationalpark gefundenen Behausungen sind fast 10.000 Jahre alt. Wasserwege ermöglichten es den Menschen, durch das Hossa-Gebiet vom Ladogasee zum Nordpolarmeer und vom Bottnischen Meerbusen zum Weißen Meer zu reisen. Die 1977 entdeckten Felsmalereien befinden sich an so einem Wasserweg, der schon in der Antike genutzt wurde. Sie wurden vom Boot aus oder auf dem Eis des Sees stehend gemalt. Auf der Oberfläche der Felswand befinden sich 61 einzelne Figuren, die Szenen der Jagd und schamanischer Rituale darstellen. Die Malereien dienten wahrscheinlich zur Markierung einer Route oder zur Beschreibung von Ereignissen. In den Hossa-Malereien taucht häufig eine menschliche Figur mit einem Geweih auf dem Kopf oder als Tier verkleidet auf. Diese menschlichen Figuren könnten eine Hexe oder einen Schamanen darstellen, da eine Kopfbedeckung mit Geweih zumindest in späteren Zeiten bei den arktischen Jagdvölkern zur Hexentracht gehörte. Die steinzeitlichen Graffitis hier unterscheiden sich von den anderen prähistorischen Malereien in Finnland. Die kleinen, stabförmigen Elchfiguren sind eigentlich nirgendwo anders bekannt, und die menschliche Figur mit dreieckigem Kopf, Augen und Nase ist einzigartig. Info: Allgemeine Informationen zum angeblich glücklichsten Land der Welt gibt es aufwww.visitfinland.com/de. Auf https://www.nationalparks.fi/hossa findet der Besucher was man über die 41 Nationalparks in Finland wissen muss. Hinkommen: Kuusamo ist der nächste Flughafen. Flüge mit Zwischenstop in Helsinki gibt es bei Finnair (www.finnair.com/de-de). Von dort ist man am flexibelsten mit einem Mietwagen. Zu buchen beispielsweise über das Vergleichsportal www.billiger-mietwagen.de. Schlafen: Der nahegelegene Hossa Nationalpark lädt zum Wandern, Paddeln und Baden ein. Schöne Hütten direkt am See mit Gemeinschaft-Sauna gibt es auf dem Campingplatz Hossan Lumo. Ab 35€ pro Nacht. Tel: +358 500 166 377 www.hossanlumo.fi/de/

  • Finland - Hier tanzt der Bär

    In Finnland gibt es laut dem allwissenden Google 188.000 Seen, 80.000 Elche, bis zu 200.000 Rentiere, 41 Nationalparks (seit 2022), 5,54 Millionen Einwohner und mehr als 1.500 Braunbären, dem finnischen National-Tier! Ich bin in Nordfinnland, nahe der russischen Grenze. Dort, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen und hoffentlich der Bär tanzt, denn meine Mission ist klar: ich möchte einen Braunbären sehen. Genau genommen haben mich die sozialen Medien – für viele eher Hass-Objekt als Bereicherung – hierher geführt. Auf meiner Suche nach schönen Fotos von Braunbären fand ich immer wieder Posts des finnischen Fotografen Valtteri Mulkahainen. Auf meine Frage, wo er denn die tollen Fotos mache, kam seine Antwort: „In Martinselkonen“. Etwa 2 Autostunden südöstlich von Kuusamo liegt dieses von Wäldern, Sümpfen und Seen geprägte Naturschutzgebiet. Das gleichnamige Martinselkonen Wilds Centre ist ein Eldorado für Bär-Begeisterte und Tier-Fotografen - die Chancen, hier einen Bären relativ nah zu sehen, sind ausgesprochen hoch. Am Nachmittag machen wir uns aufgeregt auf den Weg. Wir laufen ein paar Kilometer in den unberührten Wald. Hier gibt es verschiedene Hides - eine Art Jägersitz - nur sind diese rundum geschützt und haben keine Schießscharten für Gewehre, sondern für Foto-Objektive. Es gibt Hütten im Wald, im Sumpf, auch am See. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten Ich entscheide mich für den Sumpf. Mitte Juni hat die Wollgras-Blüte bereits begonnen und die weißen Puschel glitzern verheißungsvoll in der Sonne. Kurz bevor wir die Hütten erreichen, ist am Horizont schon der erste Braunbär zu sehen. Unser Guide Joonas Jaakkola scheucht mich in meine Beobachtungshütte und gibt letzte Anweisungen: Alleine mit den Bären „Denk daran, ich komme morgen früh um sieben zurück. Bis dahin darfst du nicht aus der Hütte gehen.“ Nun bin ich alleine in einem circa 2 m² großen Holzhaus. Allerdings habe ich überhaupt keine Zeit, mir Gedanken zu machen, denn vor dem Fenster sehe ich Meister Petz gemütlich auf meine Aussichts- Position zutraben. Was sich in den nächsten Stunden abspielt, kann meiner Meinung nach mit jedem BBC Dokumentarfilm mithalten: wo sich sonst Fuchs und Hase gute Nacht sagen, tanzt im wahrsten Sinne des Wortes der Bär. Kurz nachdem der erste Bär erschienen ist, trapsen wie an der Schnur aufgereiht drei gerade mal drei Monate alte Baby-Bären durch die Sumpflandschaft. Sie sind so nah, dass ich auch ohne Fernglas ihr kuscheliges Fell sehen kann. Als sich ein grosser männlicher Bär nähert, klettern die drei kleinen behende einen Baum hoch, während die Mutter darunter Stellung nimmt. Baby-Bären werden im Februar/März geboren, in den ersten Monaten ist für sie bei Gefahr der sicherste Platz auf einem Baum, den die Mutter – notfalls - mit den Zähnen verteidigt. Riina Määttäs, die Besitzerin vom Martinselkonen Wilds Centre, erzählte mir am Morgen, dass die Bärenmütter und ihre Babys das Glück dieser Gegend sind. Denn jede Mutter gibt sozusagen an ihre Kinder weiter, wo ein sicherer Platz ist und wo sie Futter finden können. So kommen jedes Jahr mehr Bären in das Naturschutzgebiet. Inzwischen gibt es hier mehr als 30 Tiere, denen Grenzstreitigkeiten egal sind. Die Bären pendeln unbeeindruckt jeden Tag von Finnland nach Russland, wo sie sich in den tiefen unbewohnten Wäldern verstecken können. Bis zu 70 km am Tag kann ein Braunbär zurücklegen. Im Winter schlafen sie in Höhlen, aber im Sommer ruhen sie tagsüber – gut versteckt - unter Bäumen. Erst am Abend werden sie aktiv, um Futter zu suchen. Im Frühling essen sie alles, was ihnen vor die Nase kommt, auch Vögel und Insekten, um nach der langen Winterruhe wieder an Gewicht zuzulegen. Im Sommer ernähren sie sich hauptsächlich von Beeren, Gräsern, Pilzen und Wurzeln. Bis Mitternacht findet vor meiner Hütte ein ständiges Kommen und Gehen statt. Aber auch nach all den Stunden auf Beobachtungsposition ist es mir keine Sekunde langweilig. Ich kann meine Augen von dem Spektakel nicht abwenden, von dem ich so lange gehofft habe, dass ich es sehen würde. Wer nicht ganz so viel Geduld aufbringen will, kann bei einem Abend-Spaziergang zu einer größeren Beobachtungshütte wandern, in der mehrere Personen Platz haben. Um 23 Uhr geht es dann zurück zum Haus und zu bequemen Betten, denn in den Hides gibt es nur einfache Pritschen und eine Eimer-Toilette. „Bär heißt auf Finnisch Karhu“ erklärt mir Jonas, als er mich am nächsten Morgen abholt. „Früher hat die Menschen hier diesen Namen allerdings nicht benutzt. Ein alter Aberglaube besagte, dass durch das Aussprechen des Namens ein Bär zum Hof gelockt und dort die Tiere umbringen würde. Also nannte man ihn den „König des Waldes“, oder „Honigpfote“.„Der Name Karhu ist also sowas wie der finnische Voldemort.“ denke ich mir belustigt. Allerdings sieht „Honigpfote“ deutlich putziger aus - schon nach der ersten Nacht bin ich hoffnungslos verliebt! Info: Allgemeine Informationen zum angeblich glücklichsten Land der Welt gibt es auf www.visitfinland.com/de. Auf www.nationalparks.fi findet der Besucher was man über die 41 Nationalparks in Finland wissen muss. Hinkommen: Kuusamo ist der nächste Flughafen. Flüge mit Zwischenstop in Helsinki gibt es bei Finnair (www.finnair.com/de-de). Von dort ist man am flexibelsten mit einem Mietwagen. Zu buchen beispielsweise über das Vergleichsportal www.billiger-mietwagen.de. Bären & Schlafen: Bärenbeobachtungen sind von Mitte Mai (für Fotografen früher) bis Mitte August buchbar, danachbeginnt die Jagd-Saison und die Tiere sollen genug Zeit haben sich in den tiefen Wäldern zu verstecken. Neben sechsstündigen Abendsafaris (90€) gibt es auch Übernachtungsangebote: Für Teilnehmer, die Bären vor allem beobachten wollen, stehen geräumige Hütten (150€ pro Person) mit Sitzplätzen, großen Sichtöffnungen, Etagenbetten und Komposttoilette bereit. Für Fotofans gibt es im Wald, im Sumpf und am Seeufer kleine Hütten – sogenannte Hides – mit Koje und Eimertoilette. Die Foto-Packages für ein bis zwei Personen gibt es für mehrere Tage und rangieren preislich zwischen 190 und 720 Euro. Martinselkonen Wilds Centre Tel: +358 (0) 8736 160, www.martinselkonen.fi Der nahegelegene Hossa Nationalpark lädt zum Wandern, Paddeln und Baden ein. Schöne Hütten direkt am See mit Gemeinschaft-Sauna gibt es auf dem Campingplatz Hossan Lumo. Ab 35€ pro Nacht. Tel: +358 500 166 377 www.hossanlumo.fi/de/

  • Ruanda 6 Safari im Akagera Nationalpark

    Wenn ich an Afrika denke, denke ich automatisch an Safaris und tatsächlich hat Ruanda mit dem Akagera Nationalpark ein Gebiet in dem man seit ein paar Jahren wieder die Big Five beobachten kann. Obwohl der Park einer der ältesten Afrikas ist, wurde er durch Überbevölkerung und durch den Genozid stark vernachlässigt. Der Schutz der Wildtiere, das Engagement der Gemeinden und der Tourismus ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft der Menschen in der Umgebung des Akagera-Nationalpark Der Akagera-Nationalpark in Ruanda ist heute, im Vergleich zu vor über 20 Jahren (einer ausgelaugten Landschaft, die von mehr als 30.000 Rindern überrannt wurde), kaum wiederzuerkennen. Die Folgen des Völkermords von 1994 hatten verheerende Auswirkungen auf die ehemals geschützten Flächen, die Flüchtlingen zur Wiederansiedelung gegeben wurden. Im Jahr 2010 übernahm African Parks in Zusammenarbeit mit dem Rwanda Development Board (RDB) die Verwaltung des Akagera-Nationalparks. Das Ziel ist den Park aus der Vergessenheit zu Wohlstand und Hoffnung zu bringen. 2015 wurden Löwen wieder eingeführt, gefolgt von Spitzmaulnashörnern im Jahr 2017 und erneut 2019 aus europäischen Zoos. Die Zahl der Wildtiere ist von weniger als 5.000 im Jahr 2010 auf über 13.000 angestiegen, Tendenz steigend. Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Eine Hundestaffel hilft bei der Bekämpfung der Wilderei. Angeblich ist dadurch, seit 2010, keine einzige hochwertige Tierart mehr durch Wilderei verloren gegangen. Wir habe bei einer Demonstration zugesehen und ich wollte auf keinen Fall von den kläffenden Bestien angefallen werden … Noch kann Akagera zwar nicht mit dem Tierreichtum seiner berühmten Nachbarn wie der Serengeti mithalten, aber einen Besuch ist er trotzdem auf jeden Fall wert. Besonders die Bootstour auf dem Ihema See ist ein Highlight: Tausende von Vögeln sitzen auf den schwimmenden Inseln aus Papyrus. Innocence unser Guide ist ein wahrer Vogelexperte, der uns mit seiner ansteckenden Begeisterung jedes noch so kleine Vögelchen benennen kann: Fischadler (ok, nicht ganz so klein), Kingfisher, Schuhschnabel und Rotgesicht-Bartvogel, Reiher und Bienenfresser geben freundlicherweise für uns ein Stelldichein. Zugegebenermaßen bin ich eher ein Fan von grossen Tieren und so freue ich mich über die dicken Flusspferde die im Wasser plantschen. Von der sicheren Warte unseres Bootes aus finde ich ihre Wasserfontänen, die sie aufwirbeln grossartig und auch die Nilkrokodile die ganz unschuldig aussehend am Ufer rumlungern finde ich so sehr spannend. Abends am Lagerfeuer mit Blick über den See fühle ich mich in die Filmkulisse von „Jenseits von Afrika“ versetzt. Mein Wunsch? Ich hoffe, dass Ruanda auch in der Zukunft mit so vielen guten Nachrichten auf sich aufmerksam machen kann! RUMKOMMEN Du kannst mit dem Auto in den Park fahren und es stehen Führer zur Verfügung, falls Du begleitet werden möchtest. MACHEN Seit Januar 2022 kann man den Akagera Nationalpark aus der Vogelperspektive entdecken. "Royal Balloon Rwanda“ bieten Fahrten mit zwei Heißluftballons an., die jeweils Platz für 4 bis 6 Gäste bieten. Der Heißluftballon fliegt in Höhen zwischen 100 Metern und 1 Kilometer über der malerischen Savannenlandschaft. Mit etwas Glück lassen sich von oben so neben Elefanten, Nashörnern, Löwen, Leoparden und Büffeln auch viele weitere Tier- und Vogelarten zu bestaunen, die den Gästen das so charakteristische Afrika-Erlebnis bescheren. Der ungefähr 45 minütige Flug kostet pro Person 450 USD inklusive Snacks, Kaffe, Champagner Taufe und Flugzertifikat. ROYAL BALLOON RWANDA Tel: +250 783 453 068, +90 531 375 57 76 Akagera National Park Rwanda royalballoonrw.com SCHLAFEN Derzeit gibt es 4 Campingplätze. Zwei im Süden des Parks (Muyumbu und Shakani), zwei im Norden des Parks (Mutumba und der neueste Mihindi). Shakani, Mutumba und Mihindi haben Duschen mit fließendem Wasser. Der Park kann nur Zelte in Muyumbu und Shakani zur Verfügung stellen, aber keine Schlafsäcke. Zelte können für 20 $ pro Zelt und Nacht gemietet werden, und in einem Zelt können vier Personen bequem schlafen. Besucher müssen ihr eigenes Essen mitbringen, da es auf den Campingplätzen keine Restaurants gibt (außer in Mihindi, wo es einen Coffee Shop gibt). Die Mantis Akagera Game Lodge ist das grösste Hotel im Park. Von hier hat man eine schöne Sicht über den See. https://www.mantiscollection.com/hotel/akagera-national-park-mantis-eco-lodge/

  • Ruanda 5 Wanderung zum Kratersee des Vulkan Bisoke

    KURZINFO ♡-Faktor: ♡♡♡♡♡♡ Start & Ende: Parkplatz für die Wanderung zur Grabstätte von Dian Fossey Länge: 6 km Ungefähre Gehzeit: 4h Höhenmeter: 750 hoch und runter Anforderung: Hart Tipp: In der Regenzeit gleicht die Wanderung einer Schlammschlacht. Mein Guide hate Gummistiefel an. Wer Angst vor Ausrutschen und Hinfallen hat, sollte diese Wanderung nicht machen. Beste Wanderzeit: In der Trockenzeit: Dezember-Februar und Juni bis September Karte: Ich habe die Route in Komoot gespeichert. Du kannst sie sehen, sobald Du dich eingeloggt haben. Einkehr: Am Startpunkt der Wanderung gibt es ein kleines Café. Wanderführer: Auf visitrwanda.com gibt es eine Auswahl von Wanderungen. In Nationalparks sind diese nur mit Führer möglich. https://www.visitrwanda.com/wp-content/uploads/2020/08/Rwanda_Hiking_Guide.pdf Diese Wanderung ist innerhalb des Volcanoes National Park und deshalb nur mit Guide möglich. Momentan braucht man einen aktuellen PCR-Test- Die Tour kann man eigentlich über jede Lodge organisieren. Zum Beispiel auch über Red Rocks Jeder der nach Ruanda reist, möchte Gorillas sehen. Leider kein günstiges Vergnügen den ein einstündiger Verwandtschaftsbesuch kostet schlappe 1.500€. Was im Prinzip ok ist da es der Erhaltung und im Fall des Vulkan National Park sogar der Erweiterung zu gute kommt. Allerdings hat nicht jeder so ein prall gefüllten Reisegeldbeutel. Eine Option mit Glücksspiel ist eine Wanderung im Park. Hierfür braucht man zwar ein Permit (und momentan einen aktuellen PCR-Test) was mit 75€ aber erschwinglich ist und in der Trockenzeit kann man, mit etwas Glück, einen kurzen Blick auf die stark bedrohten Primaten erhaschen. Fotos und Verweilen sind dann nicht erlaubt. Im Vulkan National Park – also auf der ruandischen Seite liegen fünf der acht Virunga-Vulkane: Bisoke 3.711, Gahinga 3.474 , Karisimbi 4.507, Muhabura und Sabinyo 3.645.. In coronafreien Zeiten kann man von hier auch die Berge in Uganda und in friedlichen Zeiten die der Demokratischen Republik Kongo besteigen. Das Ziel meiner Wanderung ist der Vulkan Bisoke 3.711m. Die 6 km sind in der Regenzeit im Schlamm, am steilen Berghang ein wahres Abenteuer. Der Profi trägt Gummistiefel … ich sah danach aus wie ein paniertes Schnitzel … Der nette Herr in Uniform Felicien war übrigens mein Führer, der nicht weniger als der "Head-Guide" im Vulkan NP ist. Er stand - per Walkie-Talkie - im ständigen Kontakt mit allen Gruppen, die im Park unterwegs waren - wenigstens einer der weiss wo all die Gorillas gerade sind :;)! Klicke auf das erste Bild um die Fotostrecke zu starten: Der Start meiner Wanderung ist ein Parkplatz, der sich gegenüber von einem kleinen Café auf 2.800 m befindet. Dieser kann nur über eine Holperstrecke mit einem Jeep erreicht werden. Schon bei der Anfahrt sehe ich pittoreske Chrysanthemen-Felder, die weiß vor den Silhouetten der Vulkane blühen. Die Blumen werden später als Insektenspray verarbeitet. Auf dem ersten Kilometer geht es mäßig bergauf Richtung der steiler Vulkanflanke des Bisoke. Der gleiche Weg führt auch zum Karisoke-Forschungszentrum und dem Grab von Dian Fossey. An einer Weggabelung warten sechs bis an die Zähne bewaffnete Soldaten auf uns. „Vor was sollen sie uns beschützen?“ frage ich Felicien etwas erstaunt. Er antwortet mir, wenig überzeugend, dass sie uns vor Wasserbüffel verteidigen sollen. Eher wahrscheinlich scheint mir der Schutz vor Rebellen vom grenznahen Kongo, aber da ich mich nicht unsicher fühle, ist es mir im Prinzip auch egal. Allerdings finde ich es etwas seltsam als einzige Touristin mit so einer grossen Entourage loszuziehen, denn noch ein weiterer Mann, ebenfalls in Armee Uniform, läuft sehr dicht hinter mir. Seine Aufgabe ist es offensichtlich mich bei jedem Schritt zu unterstützen. Schon nach kurzer Zeit muss ich ihn bitten mir ein bisschen mehr Platz zu geben. Denn sobald ich nur ein bisschen ausrutsche, was bei dem schlammigen Boden andauernd passiert, versucht er mich zu stützen. … was mich eher aus dem Tritt bringt als mich als mir hilft. In einem Blog von einem anderen Reisenden lese ich allerdings dass er den Aufstieg ohne diesen Helfer nicht geschafft hätte … Nachdem die Verhältnisse und unser Schutz geklärt sind 😉, halten wir uns rechts und steigen den immer steiler werdenden Vulkan hinauf. Die Ackerfläche weicht einem dichten tiefen Dschungel mit uralten, hohen und farnbewachsenen Bäumen. Leider wird der Weg auch immer schlammiger. Während Felicien locker mit seinen Gummistiefeln durch den Prabbel stapft, kann ich kann meine ehemals weißen Jogging Schuhe unter all den Matsch nicht mehr erkennen. Der Aufstieg zum 3711 m hohen Kraterrand ist - durch die Weg Verhältnisse - nicht unanstrengend. Oft mache ich einen Schritt und rutsche einen halben wieder zurück. Obwohl der Aufstieg nur knapp 3 km lang ist, überwindet er doch 750 Höhenmeter und ist dementsprechend anspruchsvoll. Nach kurzer Zeit hat mein Gesicht die Farbe meines Hemds angenommen: Pink! Den letzten Kilometer ändert sich die Vegetation noch einmal: die hohen Bäume verschwinden dafür strecken sich mannshohe Riesen-Lobelien in den Himmel. Wir haben Glück: obwohl das Wetter eigentlich regnerisch aussieht, reißt der Himmel auf als wir am Vulkankrater ankommen und gibt den Blick auf den tieferliegenden See frei. Der höchste Punkt des Gipfels liegt genau auf der gegenüberliegenden Seite und damit schon im Nachbarland Kongo. Als ich Felicien frage, ob ich rüber laufen kann, sagt er ein eindeutiges „Nein“. Mit einem Blick auf die Soldaten verstehe ich, dass das hier wohl so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz ist. Der Abstieg führt auf dem gleichen Weg zurück und ist nur deutlich anspruchsvoller – ich rutsche mehr auf dem Hosenboden Runterrutsche als dass ich auf meinen Füßen laufe. AUTORENTIP Mach diese Wanderung nur wenn du keine Angst vom hinfallen hast. Selbst in der Trockenzeit können die Wege matschig sein. GORILLAS & WANDER PERMITS Da die meisten Besucher unbedingt Gorillas sehen wollen, empfiehlt es sich das Permit weit im Voraus zu besuchen. Wer keine Pauschal Reise gebucht hat kann das über die Seite IREMBO machen, die ehrlich gesagt, aber etwas unübersichtlich ist. Hier kann mann auch verschiedene Wanderungen zu den Vulkanen, dem Grab von Dian Fossey und ein Besuch bei den Goldmeerkatzen buchen - mit 100$ sozusagen ein Schnäppchen … Auch heute noch gelten strenge Regeln beim Besuch: Jeder Besucher braucht einen aktuellen PCR Test, es gilt ein strikter Mindestabstand von 2 Metern und die Masken dürfen keine Sekunde – auch nicht für das noch so schnelle Selfie – abgesetzt werden. INFO Einen sehr guten Überblick über das Land, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten gibt es (in englischer Sprache) – auf www.visitrwanda.com Ruanda ist eines der sichersten Länder Afrikas. Auch Frauen können hier problemlos alleine reisen. Die Straßen zu den touristischen Zielen sind gut ausgebaut, so dass man das Land auch als Selbstfahrer erkunden kann. Mietwagen gibt es ab ca. 500 Euro die Woche beispielsweise bei www.economycarrentals.com Auch das öffentliche Verkehrsnetz ist gut ausgebaut. ANREISE Die beste Verbindung ab Frankfurt bietet momentan Brussels Airlines mit Zwischenstopp in Brüssel. Preise je nach Saison ab 420 Euro. www.brusselsairlines.com EINREISE Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Das Visum kann man direkt bei der Einreise am Flughafen von Kigali für 50$ erwerben. Alle geimpften Reisenden, die in Ruanda ankommen, müssen trotzdem ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen, das bei Abflug nicht älter als 72 Stunden ist. Ein zweiter PCR-Test wird bei der Ankunft durchgeführt, die Ergebnisse werden spätestens nach 24 Stunden geliefert. In dieser Zeit müssen die Reisenden im gebuchten Hotel in Selbst-Isolation. Da die meisten Flüge Abends ankommen, sind die Testergebnisse in der Regel bereits am nächsten Morgen verfügbar. PAUSCHAL Colibri Travel bietet eine 11-tägige Pauschalreise. Mehr Infos unter www.colibri-travel.de. Auf der Webseite von Enchanting Travel kann man sich seine Traumreise aus verschiedenen Blöcken zusammenstellen. www.enchantingtravels.com/de. Unterkunft: Direkt in Musanze, dem Ausgangsort für den Gorilla-Besuch gibt es für Abenteurer eine günstige Option: Die Safari Zelte von Red Rocks kosten Pro Person 25€ inklusive Frühstück. Hier kann man auch andere Touren in den nahe gelegenen Vulcanos National Park buchen. www.redrocksrwanda.com

  • Ruanda 4 - Gorillas im Nebel

    Noch kommen die meisten Touristen , um die berühmten, aber leider stark gefährdeten Berggorillas zu sehen, die nur noch hier, an den steilen Berghängen, die sich über die Landesgrenze zwischen Kongo und Ruanda erstrecken, und im Bwindi-Nationalpark im südwestlichen Uganda leben. Der Verwandtschaftsbesuch ist mit 1.500 Dollar kein günstiges Vergnügen. Auf den zweiten Blick allerdings ist das Geld der Touristen eine extrem gut angelegte, direkte Entwicklungshilfe, denn nicht nur ermöglicht sie dem Besucher ein unvergessliches Erlebnis, sie wird im Vulkan Nationalpark auch zur Erweiterung der geschützten Fläche verwendet. Offensichtlich mit Erfolg, denn während alle anderen Menschenaffenpopulationen rückläufig sind, nimmt die Zahl der Berggorillas langsam wieder zu. In den 1980er Jahren wurden im Virunga-Massiv gerade einmal noch 242 Exemplare gezählt, heute sind es wieder über 1.000. All das muss natürlich finanziert werden und gerade die Gorillas tragen dazu erheblich bei. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Besuchergenehmigungen bei den Tieren – mit 1.500 Dollar pro Person nicht gerade ein günstiges Vergnügen - tragen auch zum Erhalt der drei anderen Nationalparks im Land bei. Darüber hinaus werden 10% der Tourismuseinnahmen mit den um den Park lebenden Gemeinden geteilt, und die Einheimischen werden als Tierärzte, Forscher, Fährtenleser, Träger und Führer beschäftigt, während andere in Safari-Lodges und Camps arbeiten. Auch ich will natürlich die berühmten Primaten sehen. Loyce, eine der 24 Ranger/innen im Vulkan-Nationalpark und unsere Primaten-Expertin für die heutige Expedition gibt uns am frühen Morgen am Besucherzentrum des Nationalparks ein ausführliches Briefing über das Verhalten und die Angewohnheiten unserer haarigen Verwandten. „Wenn ihr ein Geräusch wie Räuspern macht, bedeutet das beispielsweise für die Gorillas das Alles ok ist.“ Mit dieser wichtigen „Vokabel“ im Hinterkopf, machen wir uns auf den Weg. Eine Stunde hat man mit ihnen, sobald die Tier-Tracker sie geortet haben. Maximal acht Touristen gleichzeitig dürfen eine der 12 Familien besuchen, die an Menschen gewöhnt sind. Mit dem Jeep holpern wir über eine ausgewaschene, steinige Straße ein Stück den Berg hinauf. Bei einer Ansammlung von kleinen Hütten heißt es Aussteigen, denn ab hier geht es nur noch zu Fuß weiter. Angespannt steigen wir die Flanke des Bisoke Vulkans hoch. Hier auf über 2.000 Metern Höhe ist die Luft kühl. Zwischen den steilen Berghängen wabert der frühmorgendliche Nebel. Sobald wir die Felder verlassen, auf denen Gemüse wie Kartoffeln angebaut werden und den Wald mit alten Bäumen und dichten Bambus betreten, steigt unsere Anspannung: Wir fühlen uns in live in die Filmkulisse von „Gorillas in Nebel“ versetzt. Ehrfürchtig wandern wir durch den dichten Nebelwald, mit jedem Schritt steigt unsere Anspannung: Wie lange müssen wir suchen? Wie werden sie sich verhalten? All die Fragen sind in dem Moment vergessen, als ein stattlicher Silberrücken unseren Weg kreuzt - im sicheren Abstand folgen wir ihm. Unsere Gorilla-Expertin Loyce lächelt: Willkommen bei der Amahoro – Familie. Amahoro heisst übersetzt so viel wie Frieden. Vor uns liegt ein Knäuel aus schwarzhaarigen Leibern, gemütlich aneinander gekuschelt. Familie Frieden ist gerade ganz friedlich beim Mittagsschlaf. Nur die jungen Äffchen – warum sollten sie sich von uns Menschen unterscheiden – treiben Schabernack mit uns. Ein Junges klettert einen Bambus-Ast empor und lässt sich dann langsam wieder auf den Boden rollen. Unter unserem glücklichen Kichern wiederholt es die Übung so lange, bis auch sie sich wieder für ein Nickerchen zusammen rollt. GORILLAS Da die meisten Besucher unbedingt Gorillas sehen wollen, empfiehlt es sich das Permit weit im Voraus zu besuchen. Wer keine Pauschal Reise gebucht hat kann das über die Seite IREMBO machen, die ehrlich gesagt, aber etwas unübersichtlich ist. Hier kann mann auch verschiedene Wanderungen zu den Vulkanen, dem Grab von Dian Fossey und ein Besuch bei den Goldmeerkatzen buchen - mit 100$ sozusagen ein Schnäppchen … Auch heute noch gelten strenge Regeln beim Besuch: Jeder Besucher braucht einen aktuellen PCR Test, es gilt ein strikter Mindestabstand von 2 Metern und die Masken dürfen keine Sekunde – auch nicht für das noch so schnelle Selfie – abgesetzt werden. INFO Einen sehr guten Überblick über das Land, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten gibt es (in englischer Sprache) – auf www.visitrwanda.com Ruanda ist eines der sichersten Länder Afrikas. Auch Frauen können hier problemlos alleine reisen. Die Straßen zu den touristischen Zielen sind gut ausgebaut, so dass man das Land auch als Selbstfahrer erkunden kann. Mietwagen gibt es ab ca. 500 Euro die Woche beispielsweise bei www.economycarrentals.com Auch das öffentliche Verkehrsnetz ist gut ausgebaut. ANREISE Die beste Verbindung ab Frankfurt bietet momentan Brussels Airlines mit Zwischenstopp in Brüssel. Preise je nach Saison ab 420 Euro. www.brusselsairlines.com EINREISE Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Das Visum kann man direkt bei der Einreise am Flughafen von Kigali für 50$ erwerben. Alle geimpften Reisenden, die in Ruanda ankommen, müssen trotzdem ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen, das bei Abflug nicht älter als 72 Stunden ist. Ein zweiter PCR-Test wird bei der Ankunft durchgeführt, die Ergebnisse werden spätestens nach 24 Stunden geliefert. In dieser Zeit müssen die Reisenden im gebuchten Hotel in Selbst-Isolation. Da die meisten Flüge Abends ankommen, sind die Testergebnisse in der Regel bereits am nächsten Morgen verfügbar. PAUSCHAL Colibri Travel bietet eine 11-tägige Pauschalreise. Mehr Infos unter www.colibri-travel.de. Auf der Webseite von Enchanting Travel kann man sich seine Traumreise aus verschiedenen Blöcken zusammenstellen. www.enchantingtravels.com/de. Unterkunft: Direkt in Musanze, dem Ausgangsort für den Gorilla-Besuch gibt es für Abenteurer eine günstige Option: Die Safari Zelte von Red Rocks kosten Pro Person 25€ inklusive Frühstück. Hier kann man auch andere Touren in den nahe gelegenen Vulcanos National Park buchen. www.redrocksrwanda.com

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